ich bin unter 30 Jahre alt und möchte gerne eine Versicherung abschliessen, die im Krankheitsfalle (und hier denke ich an Knochenbrüche und Operationen oder ähnliches) ein Einbettzimmer und Chefarztbehandlung übernimmt.
Vor 3 Jahren hatte ich einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik. Mir ist klar dass ich für solche Behandlungen nun also nicht die Versicherung in
Anspruch nehmen kann und auch garnicht möchte.Es geht mir nur um og Fälle. Ich möchte möglichst wenig Geld ausgeben und bin mir nun nicht sicher was ich
tun soll. Kann man der Versicherung sagen, dass sie „Psychoaufenthalte“ rausnehmen soll?
Sonst fallen mir nur 2 Möglichkeiten ein:
a) ich gebe alles wahrheitsgemäss an und werde dann wahrscheinlich abgelehnt. Oder ich muss vielleicht nur mehr zahlen? Aber das kann ich mir nicht leisten…
b) ich schreibe meinen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik nicht rein und gebe bei solchen ähnlichen Aufenthalten einfach nicht an, dass ich eine Zusatzversicherung habe und gehe ganz normal als Kassenpatient ins Krankenhaus
tun soll. Kann man der Versicherung sagen, dass sie „Psychoaufenthalte“ rausnehmen soll?
Das wird sie nicht tun.
a) ich gebe alles wahrheitsgemäss an und werde dann wahrscheinlich abgelehnt.
Vermutlich.
Oder ich muss vielleicht nur mehr
zahlen? Aber das kann ich mir nicht leisten…
Woher weißt Du das denn ? Du kennst doch den Risikozuschlag noch gar nicht.
b) ich schreibe meinen Aufenthalt in einer psychosomatischen
Klinik nicht rein und gebe bei solchen ähnlichen Aufenthalten
einfach nicht an, dass ich eine Zusatzversicherung habe und
gehe ganz normal als Kassenpatient ins Krankenhaus
Das wäre ein eindeutiger Fall von vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung. Das würde ich schön bleiben lassen, denn dann könnte der Vertrag noch nach Jahren rückwirkend aufgehoben werden, was bedeutet, dass alle (!) erhaltenen Leistungen zurückgezahlt werden müssen (die beiträge gibts dann auch zurück, das wird dann aber nicht mehr helfen).
danke fuer die schnelle Antwort. Dh heisst aber also auch ich könnte mit der Versicherung sprechen ob sie mich für einen höheren Beitrag versichert? Oder wird sie mich in jedem Fall ablehnen?
danke fuer die schnelle Antwort. Dh heisst aber also auch ich
könnte mit der Versicherung sprechen ob sie mich für einen
höheren Beitrag versichert? Oder wird sie mich in jedem Fall
ablehnen?
Hallo,
bei Zusatzversicherungen gibt es i.d.R. Ausschlüsse oder Ablehnungen.
Ein Zuschlag wäre für eine Vers.Ges. unerheblich - was würde bei einem Beitrag von z.B. 30 EUR 100%Zuschlag bringen, wenn ein Kr.Hs-Aufenthalt vorprogrammiert wäre!?
danke fuer die schnelle Antwort. Dh heisst aber also auch ich
könnte mit der Versicherung sprechen ob sie mich für einen
höheren Beitrag versichert?
Versuch macht kluch. Was hast Du zu verlieren ?
Oder wird sie mich in jedem Fall ablehnen?
Bei meiner Gesellschaft ist eine psychologische oder psychiatrische Behandlung innerhalb der letzten 10 Jahre ein klarer Ablehnungsgrund. Wie das bei anderen Gesellschaften ist, kann ich nicht beureilen.
Die Versicherungen fragen wenn ein Leistungsfall vorliegt bei der GKV nach wo du versichert bist. Leute, ich bitte euch, solche Sachen sind keine Kavalliersdelikte. Gibt alles an, dann könnt ihr beruhigt abends ins Bett gehen. Die Versicherungen sind bei Psychoangelegenheiten sehr sensibel. Es könnte zu einem Ausschluß kommen, da aber kein kontrahierungszwang besteht, können sie auch den Antrag ablehnen.