Hallo,
ich bin 25.
Mit 15 hatte ich einen Bandscheibenvorfall. Seit ca. einem Jahr habe ich Somatisierungsstörungen (Herzrasen) und bin deshalb in psychologischer Behandlung.
Da ich weiß, dass eine (auch abgeschlossene psychologische BEhandlung) ein Ausschlusskriterium für eine private Krankenversicherung seien kann, frage ich mich nun, ob eine private Zusatzversicherung für mich überhaupt noch in Betracht kommt?
Ich interessiere mich für die Zusatzversicherung im Krankenhaus (Ein- oder Zweibett evtl. mit Chefarztbehandlung).
Lohnt es sich für mich überhaupt, die ANstrengung zu unternehmen und danach zu suchen oder stehen die Chancen so schlecht, dass ich mir den Aufwand sparen kann?
Hallo Pattie123,
für eine „richtige“ Private Krankenversicherung sind so genannte „F-Diagnosen“ wie du sagst ein klarer Ablehnungsgrund. Für die Zusatzversicherung sollte dies aber nicht zutreffen. Grade was Wahlleistungen und Chefarztbehandlung angeht.
Denn aus meiner Sicht ist hier keine Risikoerhöhung erkennbar.
Du solltest dir allerdings die Frage stellen, ob es wo der Häufigkeit der stationären Aufenthalte her Sinn macht, so eine Versicherung abzuschließen.
Wenn du noch näheres zu dem Thema wissen möchtest, kannst du dich gerne an mich wenden, wobei ich dir dennoch nahe legen würde einen Versicherungsvermittler aufzusuchen.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann werde ich mich mal bei meiner Krankenkasse informieren wie es aussieht!
Mit 15 hatte ich einen Bandscheibenvorfall. Seit ca. einem
Jahr habe ich Somatisierungsstörungen (Herzrasen) und bin
deshalb in psychologischer Behandlung.
Im gegensatz zu meinem Vorredner bin ich der Meinung, dass Du Dir die Mühe einer Antragstellung sparen kannst.
Krankenversicherung seien kann, frage ich mich nun, ob eine
private Zusatzversicherung für mich überhaupt noch in Betracht kommt?
Nein, zur Zeit nicht.
Lohnt es sich für mich überhaupt, die ANstrengung zu
unternehmen und danach zu suchen oder stehen die Chancen so
schlecht, dass ich mir den Aufwand sparen kann?
Das würde ich so sehen.
Hallo,
ich persönlich würde einen Mittelweg gehen:
Bei Zusatzversicherungen erkundigen, für welchen Zeitraum die Gesundheitsfragen bei verschiedenen Versicherungen greifen (z.B. 2 Jahre, 5 Jahre …).
Dann entsprechenden Termin im Kalender notieren. Wenn der Zeitraum behandlungsfrei (bzw. beschwerdefrei) abgelaufen ist, konkret die Versicherungen vergleichen. Sonst Termin verlängern.
Hilfreich kann auch die Verbraucherzentrale vor Ort bzw. Stiftung Warentest im Internet sein:
http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test…
Gruß
RHW
Hallo,
diese Antwort ist leider falsch. Sorry.
Gruß J.K.
Hallo,
Bei Zusatzversicherungen erkundigen, für welchen Zeitraum die
Gesundheitsfragen bei verschiedenen Versicherungen greifen (z.B. 2 Jahre, 5 Jahre …).
Nicht vergessen, hier besteht eine laufende Heilbehandlung. Ich glaube kaum, dass in der Situation eine Gesellschaft eine stationäre Zusatzbersicherung annimmt.
Gruß
Nordlicht
Wieso ist die Antwort falsch?
In einem Antrag werden max. die letzten 5 Jahre abgefragt.
der Bandscheibenvorfall war vor 10 Jahren, zählt somit nicht.
Und ganz ehrlich, für die psychische Sache kann man Ausschlüsse vereinbaren, sollte es nicht versicherbar sein.
Und was die belastungsfreien Zeiträume angeht:
Er hat keine Zeiträume in seiner Frage thematisiert,
daher bin ich auf diese auch nicht eingegangen.
Alles in Allem lohnt sich die Anfrage beim Vermittler immer,
da sie vielleicht etwas Zeit benötigt, aber sonst kostenlos ist.
Hallo,
Wieso ist die Antwort falsch?
Und ganz ehrlich, für die psychische Sache kann man
Ausschlüsse vereinbaren, sollte es nicht versicherbar sein.
Die, soweit möglich, LA´s lauten i.d.R. auf „Ursache und Folgen“. Auf eine psychische Erkrankung lässt sich so gut wie alles zurückführen …
(Gesunder Geist in gesundem Körper - da ist schon was dran)
Ferner berichtet uns der Fragesteller auch noch über Herzprobleme … hier auch noch einen Leistungsausschluss?? Nein, selbst wenn seit x-Jahren (je nach Fragestellung im Antrag) keine Bandscheibenprobleme- Behandlungen mehr erfolgten - derzeit keinen Antrag stellen - die Fragen nach Vorerkrankungen beziehen sich i.d.R. auf Zeiträume - die Frage früher gestellten Anträge nicht
LG Jörg
Und ganz ehrlich, für die psychische Sache kann man
Ausschlüsse vereinbaren, sollte es nicht versicherbar sein.
In er Kv wird eher abglehnt, als dass Ausschlüse vereinbart werden. Mit einer psychischen behandlungsbedürftigkeit sollte das Thema PKV (egal ob Voll oder Zusatz) beendet sein, spezielle Tarife, z.B. Zahnersatz, ausgenommen.
Alles in Allem lohnt sich die Anfrage beim Vermittler immer,
TUt mir Leid, in diesem Fall irrst Du.
da sie vielleicht etwas Zeit benötigt, aber sonst kostenlos ist.
Wenn man sonst nichts anderes zu tun hat …
Dein Stichwort heißt ‚Kontrahierungszwang‘
> Lohnt es sich für mich überhaupt, die ANstrengung zu
> unternehmen und danach zu suchen oder stehen die Chancen so
> schlecht, dass ich mir den Aufwand sparen kann?
Die Versicherungsverkäufer haben Dir bereits nach meiner Meinung richtig geantwortet, daß Du EIGENTLICH keine Chance auf eine private PKV- Zusatzversicherung hast.
Allerdings gibt es möglicherweise eine PKV- Zusatzversicherung die Dich aufnehmen MUSS:
Nach meiner Kenntnis haben manche GKV’s mit bestimmten PKV’s Gruppentarife vereinbart, mit Kontrahierungszwang.
Das trifft nach meiner Kenntnis auf manche AOK’s, und die DKV zu.
Bitte erkundige Dich bei Deiner GKV. Aus meiner Sicht könnte sich für Dich ein Wechsel in eine entsprechende GKV mit passendem Gruppen- Zusatzvertrag mit einer PKV lohnen.