Ich habe seit langem linksseitige Krampfanfälle,ich habe Angst.am Mittwoch habe ich mindestens den 50 Termin beim Arzt. Bei einem Neurologen. ich habe Angst vor dem Ergebnis. Es Spricht alles für Epilepsie.
wer kann mir einen Rat geben. wie soll ich damit umgehen ich kann nicht mal meinen Haushalt ohne Hilfe machen. ich kann nicht mehr ich bin am ende. Mein Sagt zwar immer wir schaffen das aber er sieht nicht wie es in mir aussieht. ständig ist der Notarzt da. ich halte es nicht mehr aus. gruß sandra
Hallo,
ich habe Angst vor dem Ergebnis. Es
Spricht alles für Epilepsie.
Deine Angst kann ich verstehen, aber wenn Du diese Krankheit hast, hast Du sie, egal ob Du es gesagt kriegst oder nicht.
Nimm diese Diagnose als Chance etwas dagegen tun zu können, denn ein diffuser ‚Gegner‘ ist viel schwerer anzugehen als ein bekannter.
Wo wohnst Du?
Wenn es im Rheinland ist, gibt es in Bonn eine sehr renomierte Einrichtung.
Die Klinik für Epileptologie http://epileptologie-bonn.de/cms/front_content.php
Dort gibt es online eine Reihe von Unterlagen http://epileptologie-bonn.de/cms/front_content.php?i…
aber auch persönliche Betreuung.
Geh es an!
Gandalf
Diagnose
Liebe Sandra
ich kenne als Krebspatient die Angst vor dem Ergebnis einer Untersuchung sehr gut, und das seit 20 Jahren. Diese Angst ist irrational - wie viele Ängste eben sind. Trotzdem versuche ich, Dir einen rationalen Zugang zur Eröffnung des Untersuchungsergebnisses zu zeigen:
Du leidest einerseits an Deinen stetig wiederkehrenden Krampfanfällen, anderseits an Deinen Vorstellungen dazu, was es bedeuten würde, wenn Du unter Epilepsie leiden würdest.
Die Eröffnung der Diagnose verstärkt die Krampfanfälle und somit Deine konkrete Situation nicht, sondern ist die Grundlage, um Dein Leiden gezielt zu behandeln. Glaube mir, jede konkrete Diagnose ist besser als das ständige sich in der Fantasie ausmalen, was es sein und welche schlimmen Folgen es haben könnte. Deshalb: Die Diagnose ist der Angelpunkt zur Wende!
Ich wünsche Dir alles Gute!
Urs Peter Hinnen
Hallo,
so einen guten Artikel habe ich hier lange nicht mehr gelesen.
Gruß und Danke für die Teilhabe an einer so positiven Krankheitsansicht
Liete