Liebe/-r Experte/-in, ich habe immer wieer temperatur bis 38 grad, bin oft sehr müde und werde nachts ca. 3-4 mal monat durch schüttelkrämpfe wach. hier dachte ich zuerst, es wäre schüttelfrost, habe dann aber mal direkt fieber gemessen, da war die temperatur normal.
bis vor kurzem wurde ich noch gegen gallenhgries behandelt, ansonsten bin ich gesund.
alle blutwerte (auch rheumawerte, leber-, bauchspeichel,
schilddrüse etc, sind alle normal.
jetzt schiebt mein arzt alles auf wechseljahre (bin 47).
er sagt, es wäre alles in ordnung. mein gefühl sagt mir was anderes. komme mir schon wie ein hypochonder vor.
zu welchem fa kann ich denn gehen , wg, den oben genannten beschwerden? bzw. was könnte es denn sein?
vielen dank schon mal
finjafrau
Bitte entschuldige die späte Rückmeldung.
Bei der oben beschriebenen Symptomatik fällt mir spontan Tuberkulose und Malaria ein. Ich habe in einem Nachtdienst mal eine Malaria entdeckt, obwohl der Patient schon 9 Jahre nicht mehr in seiner Heimat Pakistan war. Tuberkulose macht auch solche Nachtschweisse…
Gibt es denn für die Vermutung des Hausarztes noch weitere Hinweise, dass es sich um die beginnende Menopause handelt? Ich bin 48 Jahre und bei mir sind die Perioden manchmal kürzer im Verlauf, was ich als Anfang der Menopause deute, sonst nichts. Ein Besuch beim Gynäkologen sollte klären, ob es sich m die Wechseljahre handelt.
Ist eine Sonografie vom Oberbauch und der Schilddrüse gemacht worden?
War die Blutsenkung und das CRP als Marker für Entzündungen im Labortest normal?
Ich finde es als Ärztin ganz verständlich, wenn man sich auch mal eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einholt. Vielleicht ein Internist mit der Spezialisierung Endokrinologie?! Auf jeden Fall die Befunde vom Hausarzt mitgeben lassen!!!
Ansonsten würde ich um wiederholte Blutuntersuchungen bitten und Lungenröntgen.
Viel Glück und alles Gute
beim ha und werde ihn vielen dank für deine antwort. habe am donnerstag einen termin und werde ihn mal auf diese marker ansprechen.
vielen dank
finjafrau
Hallo Finjafrau - bitte entschuldige die verspätete Rückmeldung! wir waren in Urlaub.
Vielleicht kann ich dir noch weiterhelfen?
Also zunächst einmal würde ich einen Gynäkologen/eine Gynäkologin deines Vetrauens konsultieren, falls du das nicht bereits getan hat. Diese® kann den Verdacht des Hausarztes auf Wechseljahrbeschwerden sicher bestätigen oder verwerfen und ggf. weitere Werte prüfen. Sinnvoll ist es, deine aktuellen Blutergebnisse mitzunehmen, dann muss das nicht wiederholt werden.
Sollten es keine Wechseljahresbeschwerden sein, kann dir ein Internist weiterhelfen (Facharzt für Innere Medizin). Diese haben oft Zusatzqualifikationen wie etwa FA für Rheumatologie oder Orthopädie, manche auch eine Ausbildung in Naturmedizin. Hier kannst du dir ggf. aussuchen, was dir am ehesten zusagt.
Insgesamt sind deine Beschwerden sehr unspezifisch, so dass ich dazu gar nichts sagen kann - zudem bin ich keine Ärztin sondern Medizinjournalistin und möchte mich daher mit „Ferndiagnosen“ zurückhalten.
Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen. Alles Gute,
Carola
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Hallo,
ich atte hierzu schonmal geantwortet! Ich würde mir doch mal eine 2. Meinung einholen oder mal eine Entlastungskur machen. Dann sieht man sehr schnell, ob und was sich durch Ernährungsumstellung verändert!
Viel Erfolg und alles Gute
Inge