Hallo liebe Wissende.
Ich habe mal eine Frage.
Wenn ein Arbeitnehmer sich krank schreibt und dem Arbeitgeber den gelben Schein gibt,was genau muss der Arbeitgeber mit dem gelben Schein machen? Muß er selbst ihn bei der Krankenkasse einsenden oder macht das automatisch der Artzt??
Danke im voraus für die Hilfe.
Gruß skull
Hi!
Wenn ein Arbeitnehmer sich krank schreibt
Ich hoffe doch, dass nicht der Arbeitnehmer das macht sondern ein Arzt - und das dieser nur die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt 
und dem Arbeitgeber
den gelben Schein gibt,was genau muss der Arbeitgeber mit dem
gelben Schein machen?
Es gibt zwei Exemplare.
Eine kleine Durchschrift für den Arbeitgeber, die dieser im Idealfall irgendwie bearbeitet und ablegt.
Das größere „Original“, auf dem auch die Diagnose steht, hat der Arbeitnehmer an seine Krankenkasse weiterzuleiten.
Es gibt wohl Ärzte, die das machen (ich kenne keine mehr), aber die Verantwortung liegt beim Arbeitnehmer.
LG
Guido
Hallo skull,
Ich habe mal eine Frage.
Wenn ein Arbeitnehmer sich krank schreibt
ein Arbeitnehmer kann sich nicht selber krankschreiben, dass muss ein Arzt tun.
und dem Arbeitgeber den gelben Schein gibt,was genau muss der Arbeitgeber mit dem gelben Schein machen?
In der Personalakte des AN abheften.
Muß er selbst ihn bei der Krankenkasse einsenden oder macht das automatisch der Artzt?
Der AN bekommt den gelben Schein in zweifacher Ausfertigung, eine für seinen AG und eine, mit Grund der Krankschreibung, für die Krankenkasse. Der AN muss selber für die Zustellung bei der KK sorgen.
Danke im voraus für die Hilfe.
Bitte
Gesunde Grüße Grisu
Das größere „Original“, auf dem auch die Diagnose steht, hat
der Arbeitnehmer an seine Krankenkasse weiterzuleiten.
Es gibt wohl Ärzte, die das machen (ich kenne keine mehr),
aber die Verantwortung liegt beim Arbeitnehmer.
LG
Guido
Hallo Guido,
einige große Kassen mit regionalen Schwerpunkten stellen nach wie vor Ärzten freigemachte Umschläge für die Einsendung der für die Kasse bestimmten AU-Bescheinigung zur Verfügung, z. B. die AOK zumindest im Großraum Stuttgart.
&Tschüß
Wolfgang
Hi Wolfgang,
einige große Kassen mit regionalen Schwerpunkten stellen nach
wie vor Ärzten freigemachte Umschläge für die Einsendung der
für die Kasse bestimmten AU-Bescheinigung zur Verfügung, z. B.
die AOK zumindest im Großraum Stuttgart.
Das weiß ich schon (nicht zuletzt, weil Günter Czauderna sich vor kurzem dazu äußerte), aber MEIN Hausarzt bspw. bietet diesen Service grundsätzlich nicht an, da ihm der Verwaltungsaufwand zu groß ist…
LG
Guido
Ist es nicht so, das die ersten 6 Wochen der Arbeitgeber die Lohnkosten und erst daran anschließende die Krankenkasse bezahlt?
So gesehen könnte man auf die Meldung/das Schreiben an die Krankenkasse verzichten?
Ist es nicht so, das die ersten 6 Wochen der Arbeitgeber die
Lohnkosten und erst daran anschließende die Krankenkasse
bezahlt?
Nicht immer. In den ersten 4 Wochen eines Arbeitsverhältnisses besteht z.B. kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung.
So gesehen könnte man auf die Meldung/das Schreiben an die
Krankenkasse verzichten?
Nö. Die möchten ja auch wissen, wann die AU beginnt, damit sie selber nachrechnen können. Die KK bekommt zwar nach durchgehender Krankschreibung von 6 Wochen ein anderes Formular (nicht den ‚‚gelben‘‘ Schein) zwecks der Auszahlung, aber auf den AU-Exemplaren für die KK, steht verschlüsselt die Diagnose, was wiederum eine Rolle spielt für Ansprüche auf Entgeltfortzahlung. Und die KK will natürlich auch nicht früher Krankgengeld zahlen als nötig.