Krankschreibung - was ist erlaubt?

Hallo!

Ich bin seit mehr als 2 Wochen krankgeschrieben, es stehen mir noch (mindestens) weitere 2 Wochen ins Haus!
Trotz aller Beschwerden fühle ich mich langsam, aber sicher zuhause eingesperrt!
Nun ist die Frage aufgetaucht, was darf ich, was darf ich nicht! Besuche ich jemanden, habe einen Unfall auf dem Weg, wer kommt dafür auf? Was sagt die Krankenkasse, wenn ich verletzt werde?
Es ist mir schon durchaus deutlich, dass ich mich abends nicht in Gaststätten oder Restaurants, Kinos etc. aufhalten darf, aber wo ist das zum Nachlesen geregelt?

Vielen Dank schon mal für Tipps, bzw. Hinweise, wo ich das schriftlich finden kann!

Gruß
Renate

Hallo Renate,

du darfst alles tun,was deiner genesung nicht zuwider ist.d.h. mit einer grippe darfst du nicht um die häuser ziehen,sondern bleibst schön im bett,um schnellst möglich wieder fit zu werden.
anders bei einer gebrochenen hand: hier kannst du durch die stadt laufen,ins cafe gehen,disco,kneipe,… nur tätigkeiten,die deine hand belasten eben nicht.
keiner verlangt von dir,dass du dich zu hause einsperrst,kommt eben drauf an,was du hast. aber selbst mit ner grippe wirst du auch mal raus müssen,z.b. zum arztbesuch oder für einkäufe…

MFG
Carsten

Hallo Renate,

aber selbstredend darfst Du ins Kino, ins Konzert oder in ein Restaurant. Nur solltest Du nicht nicht unbedingt z. B. bei einer Krankschreibung wegen Asthma-Anfällen in eine Kaschemme setzen, in der er wie in einer Räucherei zugeht. Krankgeschrieben bedeutet nicht automatisch bettlägerig… Was Du auf gar keinen Fall darfst, ist noch irgendwo nebenbei jobben. Und: alles, was Deine Heilung behindern könnte, ist ebenfalls tabu.

Beste Grüße

Tessa

Hallo Renate,

Ich bin seit mehr als 2 Wochen krankgeschrieben, es stehen mir
noch (mindestens) weitere 2 Wochen ins Haus!

meine Vorredner haben ja schon fast alles gesagt.
erlaube mir bitte nur eine Frage:
Wer hat dich denn in Gottes Namen KRANK geschrieben - und vor allen Dingen WIE???
Allerhöchstens hat dich dein Hausarzt ARBEITSUNFÄHIG geschrieben, aber net krank.
D.h. nichts anderes als das du aus gesundheitlichen Gründen NICHT ARBEITEN kannst. Net mehr und net weniger.
Wichtig ist halt immer die Art der gesundheitlichen Beeinträchtigung und die daraus folgende Genesung, welche du nicht gefährden sollst.
Beispiel, bei 90 %igem Verlust meiner Stimme kann ich leider gar net als Telefonist arbeiten, sehr wohl aber ins Kino oder zur Mutti Nudeln essen.
Ich sollte aber nicht gerade in die Disko, wo ich die neu endeckte Auserwählte anschreien muss, damit sie endlich versteht was ich von Ihr will.

Denk drüber nach, dann wird auch die Logik klar.

Gruß
der Alex

Danke an alle, die…
…mir geantwortet haben!
Ich wohne in einer Kleinstadt, noch dazu ziemlich zentral, da begegnet mir schon mal der eine oder andere Arbeitskollege! Da meine direkten Arbeitskollegen für mich „mitarbeiten“ müssen, fände ich es nicht ganz so toll, wenn ich ihnen in einer Situation begegnen würde, die für sie wie Freizeitvergnügen aussehen könnte! Dabei ist es Gift für mich und mein Befinden, mich zu wenig zu bewegen, und das kann man nun mal draußen am besten! Nur wird das keiner verstehen!
Also, nochmals Dank an alle Antworter!

Renate

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Ich bin seit mehr als 2 Wochen krankgeschrieben, es stehen mir
noch (mindestens) weitere 2 Wochen ins Haus!
Trotz aller Beschwerden fühle ich mich langsam, aber sicher
zuhause eingesperrt!
Nun ist die Frage aufgetaucht, was darf ich, was darf ich
nicht! Besuche ich jemanden, habe einen Unfall auf dem Weg,
wer kommt dafür auf? Was sagt die Krankenkasse, wenn ich
verletzt werde?

Ich komme gerade nach 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit (mehrfacher Armbruch) braungebrannt und erholt aus der Bretagne zurück. Überhaupt kein Problem - nach Absprache mit Arzt und Arbeitgeber.

Gruss,
Schorsch