Kraut gegen Telekom

Moin,

gerade eben wurde es spannend: meine Telefonrechnung (online) kam…

Aber ich fange mal von vorne an:

Bis vor zwei Monaten war ich Besitzer einer T-Online Flat. Nachdem die die Preise erhöht haben, habe ich schriftlich gekündigt, mit der Bitte, mir den Kündigungstermin zu bestätigen. Daraufhin passierte genau nichts. Nach etwa zwei Wochen habe ich mich durchgerungen die Abzocknummer von T-Online anzurufen. Auf meine Frage, warum ich keine Bestätigung bekommen habe, erhielt ich zur Antwort, dass die Telekom generell auf Kündigungen nicht schriftlich reagieren würde. Der Anschluss gelte als gekündigt, wenn ich T-Online länger als sechs Tage nicht mehr nutzen würde (…habt Ihr das gewusst?). Ende September flog ich zwei Wochen in den Süden und als ich Mitte Oktober wieder zurück kam, habe ich gleich (per Modem - nicht per DSL!!!) einen DSL-Anschluss bei 1&1 beantragt. Da ich auch die DFÜ-Verbindung zu T-Online bereits Ende September gelöscht habe, konnte ich also somit keine Verbindung mehr zu T-Online herstellen…

Nun, Ihr ahnt schon, was kommt: richtig! Natürlich bucht die Telekom fleißig weiter Gebühren für eine nicht genutzte T-Online Flat ab!

Was bitte soll ich nun tun? Wenn ich Briefe schreibe, erhalte ich keine Antwort, weiß also nicht, ob die überhaupt auf meine Schreiben eingehen. Und die Leute hinter den Abzocknummern haben in der Regel auch keine Ahnung, denn die Aussage, dass die Flat als gekündigt gilt, wenn man sie länger als sechs Tage nicht nutzt, war ja wohl offensichtlich auch falsch…

Ratlose Grüße

Holger

Da steckst Du ganz ganz tief in der Sch… . Aus eigenen Erfahrungen gibt es da nur eine Lösung! Die Rechnung um den Betrag kürzen. Danach kommt die Drohung mit der Sperrung des Telefonanschlußes. Da schreibst zurück, daß Du gekündigt hast(Kopie der Kündigung) und vergesse einen wichtigen Nebensatz nicht! Sollte die Telekom weiterhin auf die Bezahlung bestehen, dann wendest Du Dich schriftlich an die http://www.regtp.de (Regulierungsbehörde). Außerdem drohst Du die Einschaltung eines Anwaltes und des Lokalblattes an. Diese Packung hilft - vielleicht - zur höheren Einsicht. Briefe an die Geschäftsleitung ist Portoverschwendung! Eigene Erfahrungen! Ich habe noch einen weiteren Weg offen, doch dieser hilft Dir nicht weiter (über bestimmte persönliche, berufsbedingte Kontakte zur Telekom).

Als ich mich selbst mit T-Online anlegte, erfuhr ich, daß die Regulierungsbehörde DAS rote Tuch für diesen „Verein“ ist.

Klaus
http://www.spamflam.de

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Hallo,

zunächst einmal würde ich die Telekom, die als Abrechnungsstelle für T-Online auftritt, anrufen und um einen Mahnstopp bitten. Das wird ohne viel Aufsehen gemacht. Du bezahlst dann nur den Anteil der Rechnung, der auf die Telekom selbst entfällt, also nicht den von T-Online geforderten Betrag.
Dann empfehle ich einen Anwalt hinzuzuziehen. Das geschilderte Verhalten von T-Online ist bei den Gerichten mittlerweile hinreichend bekannt und wird allgemein gerügt. Die Einschaltung eines Rechtsanwaltes ist zwar mit Kosten verbunden, da die Rechtslage aber zu deinen Gunsten steht, ist das Risiko kalkulierbar, soweit es die Kosten angeht.
Der Anwalt sollte T-Online auffordern, korrekt abzurechnen und mit Klage bedrohen, wenn dieses ignorante Verhalten nicht aufhört. Erfharungsgemäß wird es nicht aufhören! Dann muß halt geklagt werden.

Gruß,
Francesco

Hallo Holger!

Nach etwa zwei Wochen habe ich mich durchgerungen die Abzocknummer von T-Online anzurufen.

Lies mal meinen Beitrag „Wichtig! TKV-ÄndVO(neu:kostenfreie Servicenummern)“ Dort steht, dass seit 21.8.2002 in TK-Rechnungen kostenfreie Servicenummern angegeben werden müssen!

Der Hinweis von Klaus auf http://www.regtp.de könnte auch hierfür zutreffen (Verstoß gegen o. g. TKÄndVO).

Liebe Grüße
Black Eddy

Hi!

Ich habe keinen Anwalt eingeschaltet, sondern angedroht Strafanzeige zu erstatten!

Als dies nicht half habe ich bei der zuständigen örtlichen Telekom nach dem Geschäftsführer gefragt und dem ein Fax ähnlichen Inhaltes geschickt - danach kam dann glatt Bewegung in die Sache, zumal ich zwischenzeitlich Strafanzeige gegen die Mitarbeiterein erstattet hatte ;o))

Gruß

Bernd
p.s. so war die Angelgenheit nach glatt 2 Jahren beendet ;o))

Hallo, Klaus,

Als ich mich selbst mit T-Online anlegte, erfuhr ich, daß die
Regulierungsbehörde DAS rote Tuch für diesen „Verein“ ist.

soeben habe ich ein „Hilfegesuch“ an die Regulierungsbehörde gemailt… Bin gespannt was passiert!

Gruß

Holger

Hallo, Francesco,

zunächst einmal würde ich die Telekom, die als
Abrechnungsstelle für T-Online auftritt, anrufen und um einen
Mahnstopp bitten. Das wird ohne viel Aufsehen gemacht. Du
bezahlst dann nur den Anteil der Rechnung, der auf die Telekom
selbst entfällt, also nicht den von T-Online geforderten
Betrag.

…das habe ich eben gemacht!

Dann empfehle ich einen Anwalt hinzuzuziehen. Das geschilderte
Verhalten von T-Online ist bei den Gerichten mittlerweile
hinreichend bekannt und wird allgemein gerügt. Die

…offensichtlich nicht nur bei den Gerichten! Die Dame von der Telekom erzählte mir eben so nebenbei, dass sie diese Prozedur bereits kenne… Ich kann nur sagen: PEINLICH!!!

So, jetzt noch ein Schreiben an T-Online, die Regulierungsbehörde habe ich ebenfalls schon informiert und dann schaun wir mal… Wenn sich bis zur nächsten Rechnung nichts ergibt, dann kann ich meinen Anwalt ja immer noch bemühen.

Dank Dir

Holger

wegen wass strafanzeige ???(owt)
danke für die Info.
ciaoSven.

Hi!

…offensichtlich nicht nur bei den Gerichten! Die Dame von
der Telekom erzählte mir eben so nebenbei, dass sie diese
Prozedur bereits kenne… Ich kann nur sagen: PEINLICH!!!

Das ist normal bei der Telekomhotline. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die eigentlich nix mit dem Unternehmen zu tun haben, ausser der monatlichen Überweisung. Ich hab schon erlebt, dass mir ein Telekommitarbeiter am Telefon erzählt hat, wie hart es für ihn war seinen DSL-Anschluss zu kriegen und wie er von der Telekom genervt war. Ich glaub das íst deren größtes Problem.
Gruß
freak

P.S.:
Noch ein schönes Gespräch an der Telekomhotline:
Kunde: Mein Router funktioniert nicht
Hotlinemitarbeiter: Wo haben sie den denn gekauft???
Kunde: Im T-Punkt
Hotlinemitarbeiter: Da würde ich ja auch nix kaufen…:smile:

Betrugsversuch und bnei Mahnungen Nötigung, usw…

Vor einiger Zeit beantragte ich T-DSL und kreuzte unübersehbar an, daß ich KEIN Telekom-Modem will (Fritz-card war schon da). Da ich den „Verein“ kenne, wagte ich ein Prognose. Irgendwann wird der Postler vor der Türe stehen und mir ein Modem in die Hand drücken wollen.

So war es. Ich berührte es nicht einmal - ging gleich zurück. Meine zweite Behauptung war fällig. Ich meinte lästernd, garantiert bekomme ich eine Berechnung auf der nächsten, übernächsten Rechnung.

Ha! Ich bin Hellseher! Also sofort die Rechnung beanstandet und massiv bei der Mitarbeiterin darauf hinweisen, wenn sie diesen Posten nicht streicht, dann … http://www.regtp.de

Oh Wunder! Zum ersten Mal, nach früheren Erfahrungen wagte ich es nicht zu hoffen, bei der nächsten Rechnung wurde tatsächlich das Modem wieder gestrichen.

Was lernen wir daraus? Die Rechnung SEHR genau ansehen! Es ist daher kein Wunder, daß die Telekom zu den Firmen gehört, die einen schlechten Ruf haben.