Hi busy,
ich habe das „Problem“, dass mir im Rahmen meiner Arbeit
ständig neue vernetzte Ideen kommen, die in ihrer Vielfalt
leider nicht gerade zusammenhängen, sondern „querbeet“ laufen.
WI ekann ich diesem „brainstorm“ Herr werden?
Indem Du Dich auf das Wesentliche konzentrierst. Was Du beschreibst klingt weniger nach zu viel Phantasie als nach Planlosigkeit.
Ich sehe zwei mögliche Wege (meistens sind es sogar mehr): Aus der Phantasie kristallisiert sich eine Idee oder eine Idee entwickelt Phantasien.
Im Fall von Planlosigkeit sind Phantasien vorhanden, aber die eigentliche Idee fehlt.
Das größte Problem ist, dass diese Ideen immer extrem
vielschichtig, vernetzt und multidisziplinär sind.
Das ist eine Schatztruhe, die zu nichts taugt, wenn Dir der Schlüssel fehlt. Was Dir fehlt ist das Ziel. In dem Moment, wo dieses Ziel formuliert ist, trennen sich Spreu und Weizen, brauchbare und unbrauchbare Komponenten, kanalisieren sich Phantasien.
Oft habe
ich schon das Problem, dass ich durch die schiere Masse
gelähmt werde und nicht mehr zielgerichtet arbeiten kann.
S.o.: Du hast ja kein Ziel, deshalb lähmt die Masse.
Versuche mit
mindmapping etc. waren zwar hilfreich, aber nicht die Lösung.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ziellos kannst Du die Komponenten der Ideenflut hin- und herordnen bis zur Erschöpfung. Danach folgt das Nichts, die Leere. Mindmapping ist für mich wie ein Formular für eine Steuererklärung. Wo bringe ich was unter? Das ist Blödsinn (sorry). Ein bildliches Beispiel, was ich für besser geeignet halte: Ein Berg, unzählige sprudelnde Quellen, Rinnsale, Bächlein. Alle suchen sich ihren Weg, streben hin zur Vereinigung in einen gelassen und ruhig dahinströmenden Fluss.
Weiß jemand da eine Lösung oder Hilfsmittel?
Ob das für Dich eine Lösung oder ein Hilfsmittel ist, weiß ich nicht. Aber vielleicht eine Idee?
Gruß,
Anja