Kreativität

Hi,

habe gerade leider nur die letzten Minuten von „Alpha“ mit dem Thema „Kreativität“ gesehen. Hat jemand die Reihe auf Video? (Ich weiß, anderes Brett.)

In gewisser Weise auch im Zusammenhang mit den letzten Postings möchte ich fragen, weshalb bei uns Kreativität so wenig gefördert wird? In den Schulen wird (zumeist) keine Möglichkeit geboten, Kreativität in sich zu entdecken und zu entwickeln?

Kreativität mag auch ein wenig Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten voraussetzen. Haben das die Menschen so wenig?

Was ist Kreativität? Schaffen von Neuem? Wäre das allein nicht etwas kurz gegriffen? Lebt es sich kreativ nicht auch „besser“, bunter, abwechslungsreicher?

Doch gerade in Anlehnung an das vorletzte Posting, wird Kreativtät aus Angst vor Neuerungen so wenig gefördert? Angst vor Chaos?

Weshalb wird bei uns Kreativität so wenig gefördert?

Ciao,
Romana

Hi,

Weshalb wird bei uns Kreativität so wenig gefördert?

Weil es ach so mühsam ist, sich mit Menschen wirklich auseinanderzusetzen. Allenfalls kontrollierte Kreativität lockt, wenn überhaupt heute hier in DE noch.
Das fängt in der Schule an und hört erst auf, wenn man den
Glauben an eigene Kreativität langsam aber sicher verliert.
Stell Dir mal vor, man müsste sich auf Menschen einlassen, Vertrauen entwickeln und dann noch fördern.
Dieses Glück haben nur einige wenige.

Klingt das jetzt bitter? Nein, nur pragmatisch.
Schade, nicht wahr?

Ciao,

hd

Hallo Romana,

ich denke, das Thema ist dermaßen komplex, dass es sich nicht in ein paar wenigen Sätzen erschöpfend behandeln lässt. Aber auf jeden Fall sträube ich mich ein wenig dagegen, als Allheil-Antwort geografische Ursachen zu sehen (à la Deutsche sind unkreativ, mufflig etcetera).

In gewisser Weise auch im Zusammenhang mit den letzten
Postings möchte ich fragen, weshalb bei uns Kreativität so
wenig gefördert wird? In den Schulen wird (zumeist) keine
Möglichkeit geboten, Kreativität in sich zu entdecken und zu
entwickeln?

Kreativität ist ja auf den Punkt gebracht nichts weiter, als Ideen zu haben. Weil diese Gabe, die in jedem Menschen angelegt ist, vielleicht nur wenig bis gar nicht gefördert wird oder sogar unterbunden, bedeutet das nicht automatisch, dass sie nicht (mehr) da ist. Ich würde da also auch nicht die Schulen als Buhmänner ausmachen, auch wenn ich es traurig finde, da ich sehe, dass gerade hier so viele Möglichkeiten einfach verschenkt werden. Übrigens habe ich mit der Schule meines Sohnes da außerordentlich gute Erfahrungen gemacht (Theater AG, Museumsbesuche, Leseclub u. ä.).

Kreativität mag auch ein wenig Vertrauen in die eigenen
Fähigkeiten voraussetzen. Haben das die Menschen so wenig?

Die größten Schriftsteller oder Maler stammen unter anderem auch aus sehr mittellosen, armen Familien…

Was ist Kreativität? Schaffen von Neuem? Wäre das allein nicht
etwas kurz gegriffen? Lebt es sich kreativ nicht auch
„besser“, bunter, abwechslungsreicher?

Jeder lebt sein Leben so, wie er es einrichten kann. Er passt sich den Gegebenheiten, auch den Zwängen an. Für mich fängt hier schon eine gewisse Kreativität an (oder ist das jetzt schon philosophisch :wink:)?

Doch gerade in Anlehnung an das vorletzte Posting, wird
Kreativtät aus Angst vor Neuerungen so wenig gefördert? Angst
vor Chaos?

Davor haben alle Menschen (mindestens eine latente) Angst…

Weshalb wird bei uns Kreativität so wenig gefördert?

Bei uns?

Viele Grüße
Jana

Hallo,

In den Schulen wird (zumeist) keine Möglichkeit geboten,
Kreativität in sich zu entdecken und zu entwickeln?

das hängt stark von der Motivation des unterrichtenden
Lehrers ab. Sieht er den Unterricht nur als Grundlage
zur Bemessung der Schüler, bleibt kreatives sicher auf
der Strecke.

Kreativität mag auch ein wenig Vertrauen in die eigenen
Fähigkeiten voraussetzen. Haben das die Menschen so wenig?

Entscheidender für Kreativität scheint mir ein Mangel an
Trägheit.

Was ist Kreativität? Schaffen von Neuem? Wäre das allein
nicht etwas kurz gegriffen?

Kreativität ist m.M. das modifizieren/rekombinieren von
bereits erlebten und zwar in einem Maße, daß gemeinhin noch
als „erträglich“ betrachtet wird. Soll heißen, wenn Du
völlig bizarre Dinge produzierst, werden sie vermutlich
nicht mehr als kreativ eingestuft.

Lebt es sich kreativ nicht auch „besser“, bunter,
abwechslungsreicher?

Ich würde sagen ja.

Doch gerade in Anlehnung an das vorletzte Posting, wird
Kreativtät aus Angst vor Neuerungen so wenig gefördert?
Angst vor Chaos?

Gut möglich. Vorhersagbarkeit des Verhaltens ist schon
ein entscheidender Faktor.

Gruss
Enno

Hallo,

Entscheidender für Kreativität scheint mir ein Mangel an
Trägheit.

DAS versteh ich nicht.
Wie ist das gemeint?

LG
hd

Entscheidender für Kreativität scheint mir ein Mangel an
Trägheit.

DAS versteh ich nicht.
Wie ist das gemeint?

Hallo,
ich glaube das Kreativität einen Antrieb entspringt

  • nennen wir es „Neugier“ oder einfach den Drang mit
    den erlebten Dingen „zu spielen“. (Innere) Trägheit
    dagegen scheint mir diesen Bestreben im Weg zu stehen.

Gruss
Enno

Hallo,

ich glaube das Kreativität einen Antrieb entspringt

  • nennen wir es „Neugier“ oder einfach den Drang mit
    den erlebten Dingen „zu spielen“.

So ja, aber entweder ich bin zu dumm, oder Du hast Dich falsch ausgedrückt, denn das was Du schriebst, wiederspricht dem ja.
Aber jetzt weiss ich, wie Du es meinst und kann Dir nur recht
geben.

Vielleicht noch eine winzige Frage erlaubt?
Du musst ja nicht antworten, ist auch ein wenig off topic:
Wenn nun aber umgedreht, die Gedanken nicht mehr stillstehen, man fast überkreativ und damit kontraproduktiv ist (Mist habe das ganze in einem anderen Forum schon mal gefragt), was
genau passiert dann mit mir?
Dieses denken, denken, denken und dennoch nicht zu einem Ergebnis kommend. Verlangen nach Wissen und nichts oder nicht viel damit anfangen bzw. umsetzen können . Wie nennt man dies
in der Psychologie.

Zitat: Wie soll man die Unvereinbarkeit unserer Existenz zu jener Ruhe bringen, in der das regellose Gegeneinander unserer
Bedüfnisse, Wünsche und Hoffnungen erträglich gehalten wird?"

Ja, wie?

Auf jede weiterführende Antwort hoffend…
aber natürlich nicht zwingend erforderlich…:smile:

Dankeschön

hd

Hi Enno,

sicherlich hat jeder Mensch kreatives Potential, das er mehr oder minder gut (wohl leider eher minder gut) ausleben kann.

Was Deine Trägheits-Theorie anbelangt, kann ich Dir so nicht zustimmen. Wenn auch kein wirklicher Vergleich, doch Depressive sind auch träge. Doch sind sie das, weil es ihrem Wesen entspricht oder…? Ebenso sehe ich das mit der Kreativität. Mir scheint die meisten haben ihr kreatives Potential nie wie gewünscht entfalten dürfen. Kleine Anmerkung: gibt es nicht genug kinderfeindliche Vermieter / Wohnungen? Wieviele Gärten, sofern vorhanden, dürfen nicht oder nur sehr begrenzt zum Spielen benutzt werden? Was wenn jemand z.B. Talent hat, ein großer Musiker zu werden, doch das Geld nicht da ist bzw. die Eltern dagegen sind? Kinder spüren schließlich sehr gut, was Eltern wollen und passen sich bestens an. Wie soll in einer kreativitätsfeindlichen Welt Kreativität sich entfalten können?

Da viele Leute schon scheinbar sich genug gestreßt fühlen, die Sehnsucht nach Ruhe vorherrscht, ist ein vorübergehendes Chaos das nun mal Kreativität mit sich brächte, das positive Veränderungen bringen könnte, möglicherweise auch schon im Vorfeld unterdrückt? Ist diese Trägheit nun primär angelegt im Menschen oder wird sie eher anerzogen, da Kreativität unterdrückt wird?

Ciao,
Romana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Romana!
Ich denke, Enno ist gar nicht so entfernt von dir; Kreativität im größten Rahmen ist vielleicht die Fähigkeit, spontan zu sein, zuzulassen und ohne Wertung zu probieren.
Das macht die Existenz doch so spannend, nicht voreinzuschränken, sondern alles erst einmal so als richtig und als Potential anzunehmen - ohne sich dabei „passiv duldend“ zu verhalten.
Kreativität beinhaltet auch Flexibilität, Reaktion auf vordergründig betrachtet Schmerzhaftes und damit Selbstkritik im besten Sinne - aber auch auf Lichtmomente als Gegenpole.
Demzufolge ist also beispielsweise Märtyrertum unkreativ - genauso wie jeder Versuch, zu planen oder zu kontrollieren.
Das meint Enno wahrscheinlich auch mit „Trägheit“ - der Rückzug von der unendlichen Begegnungsvielfalt und Farbigkeit des Lebens; Depressionen sind dann auch ein Ablehnen des Leidens, des Lernens, der eigenen Dunkelheit und damit auch sich selbst - und sind so auch mit Trägheit assoziierbar, weil die gegeneinander wirkenden Kräfte Konstruktivität nicht zulassen und die Gefahr eines Stillstandes herbeiführen.
Sie verzögern auch den Prozeß, Liebe weiterzuentwickeln, denn man kann diesen Zustand nicht erreichen, ohne sich nicht vorher auf sich selbst eingelassen zu haben.
Kreativität ist, wie du sagst, in jedem angelegt - und zwar uneingeschränkt - und bedeutet die größtmögliche Horizonterweiterung und Öffnung auf allen Ebenen.
Leider ist das keine weitverbreitet anerkannte Qualität; der Maßstab wird anders angelegt, und die Angst, ihm nicht zu genügen, reduziert das unschuldige Vertrauen in das Selbst.
Man sucht seine Bedeutung außerhalb seiner selbst, möchte ein anderer sein, als man ist, und daraus resultiert auch Aggressivität - seine Umwelt und darüber sich unbedingt von etwas - aus Angst - überzeugen zu müssen, dessen man sich selbst nicht sicher ist.
Trägheit versus Kreativität bedeutet also nicht die Abwesenheit
des Potentials oder Unlust, es zu nutzen, sondern Ablehnung und Unwissenheit (nicht negativ gemeint) und damit eine Bremse.
Dabei steht sie uns jederzeit zur Verfügung - gleich nebenan - wir müssen uns nur entscheiden.
Na, das waren so meine spontanen Assoziationen dazu und zu dem wahrscheinlichen Mißverständnis.
Aber die Problemstellung an sich ist wirklich überdenkenswert - wird ja richtig pädagogisch in dem Forum :smile:
Gruß,
Laura

Hi Heidi,

ich glaube das Kreativität einen Antrieb entspringt

  • nennen wir es „Neugier“ oder einfach den Drang mit
    den erlebten Dingen „zu spielen“.

So ja, aber entweder ich bin zu dumm, oder Du hast Dich falsch
ausgedrückt, denn das was Du schriebst, wiederspricht dem ja.

Habt Ihr Euch vielleicht missverstanden? Enno schrieb doch, Kreativität entspringe einem Mangel an Trägheit… das ist doch das, was er danach beschrieb?

Nur aufklärerisch tätig, :wink:
Nike

Hallo,

Wenn nun aber umgedreht, die Gedanken nicht mehr stillstehen,
man fast überkreativ und damit kontraproduktiv ist (Mist habe
das ganze in einem anderen Forum schon mal gefragt), was
genau passiert dann mit mir?

Vermutlich wird man nichts schaffen, was allgemeinhin als
kreativ aufgefaßt wird. Dazu scheint es mir nötig neben
dem befruchtenden Chaos ausreichend viel Ordnung aufrecht-
zuerhalten, um die Idee in eine für andere nachvollziehbare
/erlebbare Form zu bringen.

Dieses denken, denken, denken und dennoch nicht zu einem
Ergebnis kommend. Verlangen nach Wissen und nichts oder nicht
viel damit anfangen bzw. umsetzen können . Wie nennt man dies
in der Psychologie.

Als nicht Psychologe, würde mir nur spontan Manie als ein
Zustand einfallen, der durch gesteigerte (geistige) Aktivität
gekennzeichnet ist. Ob letzlich etwas dabei etwas produziert
wird, hängt vermutlich stark davon ab, ob man ein „Finisher“
oder „Beginner“ ist, soll heißen Menschen die Dinge zuende
bringen bzw. solche die sie nur anfangen.

Zitat: Wie soll man die Unvereinbarkeit unserer Existenz zu
jener Ruhe bringen, in der das regellose Gegeneinander unserer
Bedüfnisse, Wünsche und Hoffnungen erträglich gehalten wird?"

Von wem ist das ?

Gruss
Enno

Hallo,

Wenn auch kein wirklicher Vergleich, doch Depressive sind
auch träge. Doch sind sie das, weil es ihrem Wesen
entspricht oder…?

Durchaus - Depressionen sind Bestandteil der Wesensmerkmale.
Allerdings haben viele Depressive auch manische Phasen, in
denen sie hochgradig kreativ sein können.

Ebenso sehe ich das mit der Kreativität. Mir scheint die
meisten haben ihr kreatives Potential nie wie gewünscht
entfalten dürfen.

Das bestreite ich nicht - „latent kreativ“ dürfte fast
jeder Mensch sein. Ob er sich diesbzgl. entfalten kann
hängt von vielen Faktoren ab - angefangen vom sozialen
Umfeld / Elternhaus.

Kleine Anmerkung: gibt es nicht genug kinderfeindliche
Vermieter / Wohnungen? Wieviele Gärten, sofern vorhanden,
dürfen nicht oder nur sehr begrenzt zum Spielen benutzt
werden? Was wenn jemand z.B. Talent hat, ein großer Musiker
zu werden, doch das Geld nicht da ist bzw. die Eltern
dagegen sind? Kinder spüren schließlich sehr gut, was
Eltern wollen und passen sich bestens an. Wie soll in einer
kreativitätsfeindlichen Welt Kreativität sich entfalten
können?

Das ist nicht unbedingt kreativitätsfeindlich. Es wird nur
schwer machbar sein, in einer organisierten und
spezialisierten Welt, jeden Ansatz von Begabung frühzeitig
zu erkennen und zu fördern auch wenn es wünschenswert wäre.

Da viele Leute schon scheinbar sich genug gestreßt fühlen, die
Sehnsucht nach Ruhe vorherrscht, ist ein vorübergehendes Chaos
das nun mal Kreativität mit sich brächte, das positive
Veränderungen bringen könnte, möglicherweise auch schon im
Vorfeld unterdrückt?

Sicher, Gesetze oder allgemeiner gesellschaftliche Spiel-
regeln hindern den Menschen sich frei zu entfalten.

Ist diese Trägheit nun primär angelegt im Menschen oder
wird sie eher anerzogen, da Kreativität unterdrückt wird?

Ich glaube da gibt es keine klare Kausalität eher
Synchronizität, also die Trägheit geht einher mit
mangelnder Kreativität. Anders ausgedrückt behindert
Trägheit Kreativität und der Mangel davon begünstigt
wieder Trägheit.

Gruss
Enno

Als nicht Psychologe, würde mir nur spontan Manie als ein
Zustand einfallen, der durch gesteigerte (geistige) Aktivität
gekennzeichnet ist.

So hab ich das nie gesehen, aber ein Fünkchen Wahrheit steckt wohl drin (sorry, laut gedacht, ich meine was mich betrifft).

Zitat: Wie soll man die Unvereinbarkeit unserer Existenz zu
jener Ruhe bringen, in der das regellose Gegeneinander unserer
Bedüfnisse, Wünsche und Hoffnungen erträglich gehalten wird?"

Von wem ist das ?

Tja bin immer noch bei Hartmut Langes „Tagebuch eines Melancholikers“.

Hab vielen Dank

LG
hd

Gruss
Enno

Hi Nike,

danke und LOGISCH…so gehts mir öfter…:frowning:(

Nur aufklärerisch tätig, :wink:

…und nützlich, wenn ich schon den Durchblick verliere…
Was mich sofort auf eine Frage bringen würde, aber zum meinem
Glück weiss ich dass es anderen auch so ergeht (Du suchst z.B. einen Gegenstand, der direkt vor Dir liegt und siehst ihn nicht, genauso ging es mir mit dem Satz, 10 mal gelesen und nicht verstanden…:smile:

LG
hd
*schamrot*
sowasistmirsoooopeinlich

Hallo Heidi,

danke und LOGISCH…so gehts mir öfter…:frowning:(

ach, da bist Du doch nicht die einzige! :smile:

…und nützlich, wenn ich schon den Durchblick verliere…
Was mich sofort auf eine Frage bringen würde, aber zum meinem
Glück weiss ich dass es anderen auch so ergeht (Du suchst z.B.
einen Gegenstand, der direkt vor Dir liegt und siehst ihn
nicht, genauso ging es mir mit dem Satz, 10 mal gelesen und
nicht verstanden…:smile:

Ist doch nicht schlimm, Liebes, das geht allen ab und zu so, manchen häufiger als anderen. Ich glaube, dafür gibt es sogar eine Erklärung, aber die fällt mir grad nicht ein. :smile:
Sowas wie mentaler Tunnelblick eben. Der wird übrigens eher Männern nachgesagt.

Ich hab z.B. gaaanz oft dieses „Wo ist bloss meine Brille?“ - „Ähm, sie liegt genau vor Dir auf dem Tisch“ Syndrom. :smiley:

*schamrot*
sowasistmirsoooopeinlich

Muss es aber gar nicht. Ich wollte nur kurz einschreiten, bevor Enno wiederum Dich missversteht und es endlos weitergeht. :wink:))

Mach Dir doch nix draus! :smile:

Liebe Grüsse,
Nike

Hallo,

Habt Ihr Euch vielleicht missverstanden? Enno schrieb doch,
Kreativität entspringe einem Mangel an Trägheit… das
ist doch das, was er danach beschrieb?

Genau so! NOT macht erfinderisch, wer FAUL ist, läßt sich etwas einfallen. (in den schlechtesten Zeiten wurden die meisten Erfindungen gemacht)
Das ist kreativität - mit (aus) dem, was vorhanden ist, das MAXIMUM mit der geringsten MÜHE heraus zu holen.
Das kann nicht gelehrt werden.
Gelehrt werde nur FAKTEN.
Es ist auch richtig, in unseren chematisierten Welt werden nur noch wenig Spielräume gelassen für Kreativität.
Uns geht es zu gut. :- ))))

MfG,

Demetrius

Nur aufklärerisch tätig, :wink:
Nike

Hallo,

Wenn nun aber umgedreht, die Gedanken nicht mehr stillstehen,
man fast überkreativ und damit kontraproduktiv ist (Mist habe
das ganze in einem anderen Forum schon mal gefragt), was
genau passiert dann mit mir?
Dieses denken, denken, denken und dennoch nicht zu einem
Ergebnis kommend. Verlangen nach Wissen und nichts oder nicht
viel damit anfangen bzw. umsetzen können . Wie nennt man dies
in der Psychologie.

Wie man das nennt weiß ich nicht, aber Du machst das GEGENTEIL von Kreativität. Du ZERSPLITTERST.
Kreativität ist Zusammensetzen von Teilinformationen zu etwas Neuem - GANZEN.
Du machst aus Teilinformationen immer mehr Teile.

Du brauchst ein Ziel (s. Unten = Mangel) das Du erreichen willst.
Die Konzentration muß auf dem Ziel sein, und NICHT auf den Teilen. Die Teile dienen nur, um das Ziel zu erreichen.

Zitat: Wie soll man die Unvereinbarkeit unserer Existenz zu
jener Ruhe bringen, in der das regellose Gegeneinander unserer
Bedüfnisse, Wünsche und Hoffnungen erträglich gehalten wird?"

Ja, wie?

OHNE Wünsche und Hoffnungen! :- ))))
Nur mit EINEM Ziel!!!

Die ganze Kunst des Lebens besteht darin, die Konzentration (den Geist) auf nur EINE Sache zu richten und sich um nichts anderes mehr zu kümmern.

Wenn Deine 5 Finger gespreizt sind, kannst Du nichts mehr tragen.
So ist es auch mit den 5 Sinnen, die in verschiedene Richtungen gehen. Dieser Mensch ist SCHWACH und kann nichts bewirken.

MfG,

Demetrius

Auf jede weiterführende Antwort hoffend…
aber natürlich nicht zwingend erforderlich…:smile:

Dankeschön

hd

Hallo,

Es ist auch richtig, in unseren chematisierten Welt werden nur
noch wenig Spielräume gelassen für Kreativität.
Uns geht es zu gut. :- ))))

Meine Rede …das Fünffingerbeispiel hat was.
Vielen Dank.

hd