hallo,
wüsste gerne warum man bei Krebspatienten keine Blutwäsche macht, ähnlich bei Nierenkranken. Denn wenn das Blut sauber ist , ist das Gewebe das doch auch, oder nicht? Das Blut nährt doch das Gewebe oder nicht?
Vielen lieben Danke im Voraus.
Leider ist es nicht möglich mit der Dialyse die Krebszellen aus dem Blut zu reinigen, ähnlich wie bei der Dialyse Giftstoffe. Es wäre ein Traum, der auch meiner Familie, in der es zwei Fälle von Lungekrebs gibt, helfen würde.
Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.
MfG
M. Müller
Hallo,
bei Krebspatienten nützt eine Blutwäsche nichts,da Krebszellen aus körpereigenen Zellen entstehen. Diese Zellen können aus allen möglichen Zellen des Körpers entstehen, daher auch die Vielfältigkeit der Krebsarten. Jede Körperzelle unterliegt einem Lebenszyklus, der durch Zellmechanismen geregelt ist. Krebszellen sind entartete Zellen, die z.B. durch Störungen des Zellmechanismus, vermehrt gebildet werden und somit schneller wachsen, andere Zellen verdrängen usw.
In gewissem Maße kann unser Körper diese entarteten Zellen erkennen und sogar eliminieren. Doch bei z.B. Störungen in der Gesundheit, Stress, Umweltfaktoren, kann dies auch vermindert sein, und somit die kranken Zellen überhand nehmen.
Bei der sogenannten Blutwäsche wird die Aufgabe der Niere übernommen, die bestimmte Abfallprodukte mit dem Urin ausscheidet.
Ich hoffe ich konnte Ihnen in einfachen Worten eine Antwort auf Ihre Frage geben. Ansonsten ruhig nochmals anfragen.
Liebe Grüße Beate
Hallo S.U.,
wenn das so einfach ginge wäre das schön. Krebs sitzt allerdings in den Zellen des Gewebes selbst, deshalb würde es nichts bringen, was auch immer aus dem Blut „rauszuwaschen“. Auch bei Leukämie, dem sogenannten Blutkrebs, liegt die Ursache nicht selbst im Blut, sondern im Knochenmark, welches die Zellen enthält, die die einzelnen Blutbestandteile bilden. Auch hier würde so eine Blutwäsche nichts bringen. Der Ursprung von Krebs ist nicht das Blut an sich!
Bei Nierenpatienten werden bei der Dialyse Bestandteile aus dem Blut gefiltert, welche sonst über die Niere ausgeschieden werden würden. Diese sind physiologisch (also natürlich im Körper und auch im Blut), müssen jedoch ausgeschieden werden. Bei Krebs müssen die betroffenen, entarteten Zellen, welche immer neue Krebszellen „produzieren“ zerstört werden.
Ich hoffe ich konnte es dir halbwegs verständlich erklären. Ansonsten einfach nochmal nachfragen!
Liebe Grüße,
Anna
Hallo S.U.
leider geht solch eine Strategie nicht, da das Blut ja nicht verunreinigt oder Giftstoffe enthalten sind. Das Blut versorgt Tumore mit Nährstoffen und Sauerstoff etc. Wenn man das dem Blut nimmt, dann fehlen die Stoffe ja auch dem Organismus.
Denkbar wäre es bei Blutkrebsarten, die Zellen aus dem Blut zu filtern, die im Blut zirkulieren. Allerding ist es nur schwer möglich diese sicher zu identifizieren und zu separieren.
Grüsse
Hi. Alle Krebszellen, egal ob jene von „Tumoren“ oder die sämtlicher Arten von „Blutkrebs“, sind Zellen, die sich den normalen Kontrollmechanismen, die Wachstum und Lebenszeit aller Körperzellen begrenzen, durch Mutationen meist mehrerer Gene entzogen haben. Die Zellen einer Art von Krebs enstammen alle immer nur jeweils einem Gewebetypus. Wäscht man nun also das Blut eines Krebspatienten, so nützt das in Bezug auf die Erkrankung leider gar nichts, da im Gewebe, in dem jeweils der Krebs sitzt fröhlich weiter neue Zellen produziert werden. Die einzigen Möglichkeiten bestehen bei noch nicht metastasierten Tumoren (das sind Tumoren, deren Krebszellen noch nicht über die Blut- oder die Lymphbahnen in andere Gebiete des Körpers geschwemmt wurden, um dort neue Tumoren zu bilden), den ursprünglichen Tumor z.B. chirurgisch zu entfernen oder durch eine Bestrahlung zu schädigen. Bei metastasierten Tumoren macht man sich die Chemotherapie zu Nutze. Dabei wirken die Chemotherapeutika hemmend auf das Wachstum schnell wachsender Gewebe. Dazu gehören eben unter anderem auch Krebszellen, die schnell und unkontrolliert wachsen. Diese sollen dadurch so geschädigt werden, dass die schädliche Wirkung der wachsenden Krebszellen auf ein Minimum reduziert werden kann. Bei vielen Arten des Blutkrebses, wie z.B. den Leukämien ist das Problem, dass die Zellen des Knochenmarks, aus dem sämtliche Blutzellen entstehen, mutiert sind. Hier werden die Patienten dann häufig so bestrahlt, dass sozusagen alle Zellen des Blutbildenden Systems im Knochenmark „ausgeräuchert“ werden. Anschliessend muss man den Patienten einer Knochenmarkstransplantation zuführen, damit er mit Hilfe der so transplantierten Stammzellen wieder selber neue Blutzellen bilden kann. Gefärhlich ist dies nur, da mit der Zerstörung des Knochenmarks auch die Möglichkeit genommen wird, eigene Immunzellen zu produzieren. Damit ist das Immunsystem während dieser Zeit ausgeschaltet und der kleinste Infekt wird zur großen Gefahr.
Kurzum: leider bietet die Dialyse, wie sie beispielsweise bei Patienten mit Niereninsuffizienz durchgeführt wird keine Möglichkeit der Therapie von Krebserkrankungen.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.
Schöne Grüße, Steffen
danke nochmals an alle, aber ich meine eher dass es auch hpv-viren gibt, die sich von den giftstoffen im blut ernähren. wenn ich dem blut die giftstoffe entziehe, so verhungert der virus. und mit blutwäsche meine ich nicht die dialyse. es gibt da auch noch etws anderes hydro…? Bei Krebs mag die Blutwäsche zu spät sein, aber bei einem Adenom doch noch nicht. Und wie stärkt man das Immunsystem bei Krebs?
Danke nochmals
SU
danke nochmals an alle, aber ich meine eher dass es auch hpv-viren gibt, die sich von den giftstoffen im blut ernähren. wenn ich dem blut die giftstoffe entziehe, so verhungert der virus. und mit blutwäsche meine ich nicht die dialyse. es gibt da auch noch etws anderes hydro…? Bei Krebs mag die Blutwäsche zu spät sein, aber bei einem Adenom doch noch nicht. Und wie stärkt man das Immunsystem bei Krebs?
Danke nochmals
SU
danke nochmals an alle, aber ich meine eher dass es auch hpv-viren gibt, die sich von den giftstoffen im blut ernähren. wenn ich dem blut die giftstoffe entziehe, so verhungert der virus. und mit blutwäsche meine ich nicht die dialyse. es gibt da auch noch etws anderes hydro…? Bei Krebs mag die Blutwäsche zu spät sein, aber bei einem Adenom doch noch nicht. Und wie stärkt man das Immunsystem bei Krebs?
Danke nochmals
SU.
danke nochmals an alle, aber ich meine eher dass es auch hpv-viren gibt, die sich von den giftstoffen im blut ernähren. wenn ich dem blut die giftstoffe entziehe, so verhungert der virus. und mit blutwäsche meine ich nicht die dialyse. es gibt da auch noch etws anderes hydro…? Bei Krebs mag die Blutwäsche zu spät sein, aber bei einem Adenom doch noch nicht. Und wie stärkt man das Immunsystem bei Krebs?
Danke nochmals
SU…
danke nochmals an alle, aber ich meine eher dass es auch hpv-viren gibt, die sich von den giftstoffen im blut ernähren. wenn ich dem blut die giftstoffe entziehe, so verhungert der virus. und mit blutwäsche meine ich nicht die dialyse. es gibt da auch noch etws anderes hydro…? Bei Krebs mag die Blutwäsche zu spät sein, aber bei einem Adenom doch noch nicht. Und wie stärkt man das Immunsystem bei Krebs?
Danke nochmals
SU.
Hallo,
es tut mir leid, ich habe allerdings keine Ahnung was Du mit Blutwäsche in der Krebstherapie meinst. Mir ist da keine entsprechende Behandlung bekannt.
Zu den Viren kann ich Dir nur sagen, sie haben keinen eigenen Zellzyklus und brauchen daher zur Vermehrung eine Wirtszelle. Daraus kannst Du schon erkennen, dass auch da kein Entzug von irgendwelchen Nährstoffen nützlich ist.
Zum Adenom ist zu sagen, das es eine Zellvermehrung von Drüsengeweben ist. Diese können gutartig und auch bösartig sein. Durch die Zellhistologie wird das differenziert.
Das Immunsystem bei Krebs stärkt man wie beim gesunden Menschen auch. Es hat sich bis jetzt keine Diätform etablieren können. Wichtig ist deshalb, ausreichend frisches Obst und Gemüse, im Prinzip das was Ernährungswissenschaftler zur gesunden Ernärung publizieren. Ebenso gesunde körperliche Fitness, physischen und psychischen Ausgleich.
Ich denke nach dem Prinzip: die Dosierung machts. Ein Gleichgewicht in allem.
LG Beate
Ich kann mir noch vorstellen, dass Sie die „Apheresebehandlung“ meinen. Aber wie das in Zusammenhang mit Krebs steht, kann ich leider nicht sagen.
Lg
M. Müller
danke nochmals an alle, aber ich meine eher dass es auch hpv-viren gibt, die sich von den giftstoffen im blut ernähren. wenn ich dem blut die giftstoffe entziehe, so verhungert der virus. und mit blutwäsche meine ich nicht die dialyse. es gibt da auch noch etws anderes hydro…? Bei Krebs mag die Blutwäsche zu spät sein, aber bei einem Adenom doch noch nicht. Und wie stärkt man das Immunsystem bei Krebs?
Danke nochmals
SU
Hi,
Also, als Verfahren der „Blutwäsche“ gibt es eigentlich nur die Hämodialyse, die Hämofiltration und die Peritonealdialyse. Diese drei Verfahren funktionieren in ihrem groben Prinzip eigentlich gleich. Eine Art der Hydro-Irgendwas ist mir so nicht bekannt. Aber wenn du diesbezüglich irgendwelche konkreten Informationen hast, lass es mich gerne wissen. Würde mich interessieren, was genau du meinst.
Zum Thema Viren: Egal ob Papillomaviren (HPV=Humanes Papilloma Virus) oder andere Viren gilt das Gleiche. Kein Virus ernährt sich von irgendwelchen Stoffen im Blut. Man kann sich einen Virus eher so vorstellen, dass er nur aus einer Kapsel besteht, die seine eigene Erbinformation enthält. Soweit besteht zwar noch kein Unterschied zu normalen Zellen. Jedoch besitzt ein Virus ansonsten in dieser Kapsel keine weiteren oder nur vereinzelt Enzyme. Ein Virus ist auf den Replikationsmechanismus jener Zelle angewiesen, in die er sich verkrochen hat. Denn alle Viren befinden sich im Gegensatz zur überwiegenden Zahl von Bakterien INNERHALB der menschlichen Körperzellen. Diese produzieren, ohne es zu wissen, mehr und mehr Kopien des Virus, der sie befallen hat. Dies tun sie, weil der Virus seine Erbinformationen in den Vervielfaltigungsapparat der Zelle eingeschlichen hat. Letztendlich nutzen die Zellen Ihre eigenen Baustoffe für die Herstellung dieser Viruskopien. Somit besteht ein Virus also aus nichts anderem als jenen Proteinbestandteilen, aus denen auch die Zellen des menschlichen Körpers bestehen. Er hat es daher überhaupt gar nicht nötig, sich von irgendwelchen Stoffen aus dem Blut, völlig gleichgültig ob diese giftig sind oder nicht, zu ernähren. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten den Virus mit Hilfe von Medikamenten auszutricksen. Das wäre allerdings ein etwas zu langes Thema, um es hier zu erklären. Nur kurz zu den HP-Viren. Wie du ja vielleicht weißt, erhöhen diese das Risiko an Gebährmutterhalskrebs oder Penis-Karzinomen zu erkranken. Man kann dies nur verhindern, solange die lange Belastung mit Viren die Körperzellen selber noch nicht mutieren lassen hat. Daher auch die HPV-Impfung, die verhindern soll, dass sich die Viren überhaupt in der vaginalen Schleimhaut einnisten können. Das Problem an HP-Viren ist dabei, dass sie ihre Erbinformation in das Genom der Schleimhautzellen einbauen. Dadurch erhöht sich die Gefahr, dass solche Gene der Körperzelle sozusagen unterbrochen und damit zerstört werden, die dafür zuständig sind, dass die Zellen nicht unkontrolliert wachsen und sich vermehren. Insgesamt ein sehr großes Thema. Wenn du allerdings mehr wissen möchtest oder der Meinung bist, deine Frage sein noch nicht so richtig beantwortet, schreib gerne wieder.
Schöne Grüße, Steffen
Hallo,
soweit ich weiß, haben die meisten Krebserkrankungen wenig mit dem Blut zu tun, außer die Leukämie. Mein Non Hodgkin Lymphom war nie im Blut nachweisbar , sondern nur im Knochenmark. Und ich bin der Meinung, das Krebszellen überhaupt nicht durchblutet sind. Das ist mein laienhaftes Wissen als Patient. Mehr kann ich dazu leider auch nicht sagen.-Müsste man mal nachlesen …
also, viren ernähren sich schon mal gar nicht. Viren sind keine eigenständige Organismen mit einem Stoffwechsel. Viren haben keinen Stoffwechsel, daher benötigen sie auch keine Nahrung. Sie nutzen lediglich Zellen von Organismen um sich zu reproduzieren.
Und ich verstehe auch nicht was Sie bei Adenomen aus dem Blut ziehen wollen damit das Adenom nicht wächst.
Das Immunsystem kann man schon stärken, allerdings bringt ein starkes Immunsystem auch nichts wenn es die Tumorzellen nicht erkennen kann. Denn das ist ja mit das Problem.
grüsse
danke nochmals an alle, aber ich meine eher dass es auch hpv-viren gibt, die sich von den giftstoffen im blut ernähren. wenn ich dem blut die giftstoffe entziehe, so verhungert der virus. und mit blutwäsche meine ich nicht die dialyse. es gibt da auch noch etws anderes hydro…? Bei Krebs mag die Blutwäsche zu spät sein, aber bei einem Adenom doch noch nicht. Und wie stärkt man das Immunsystem bei Krebs?
Danke nochmals
SU
danke nochmals an alle, ganz besonders steffen.
cu
su