wie wird krebs in der medizin gesehen??
ist das eine sache die schnellstmöglich „ausgerottet“ werden muss weil die zelle angefangen hat zu spinnen
oder
gibt es auch ansätze die sagen: ok-dieser zelle fehlt etwas-deshalb dreht sie durch. wir versuchen nicht sie auszuradieren sondern schauen mal ob wir ihr das geben können was sie braucht.
gibt es gemeinsamkeiten zwischen krebs und dem „kropf“ wie hier in bayern genannt??
diese gewebswucherung ist doch auch weil zuwenig iod (?) vorhanden ist. kann man krebs genauso sehen?
zum thema ist auch das posting „destruction over creation“ - also „zerstörung vor erschaffung“ im brett psychologie.
warum ist in vielen bereichen dieses „wegschneiden“, „raus damit“ so weit verbreitet???
wie wird krebs in der medizin gesehen??
ist das eine sache die schnellstmöglich „ausgerottet“ werden
muss weil die zelle angefangen hat zu spinnen
Ja
oder
gibt es auch ansätze die sagen: ok-dieser zelle fehlt
etwas-deshalb dreht sie durch. wir versuchen nicht sie
auszuradieren sondern schauen mal ob wir ihr das geben können
was sie braucht.
Das macht sie noch gefährlicher und tödlicher
gibt es gemeinsamkeiten zwischen krebs und dem „kropf“ wie
hier in bayern genannt??
diese gewebswucherung ist doch auch weil zuwenig iod (?)
vorhanden ist. kann man krebs genauso sehen?
Nein, wenn die Schilddrüse zu wenig Jod speichern kann, versucht sie das durch vermehrte Gewebebildung auszugleichen.
Das ist ein natürlicher, im „Körperprogramm“ programmierter Prozeß.
Krebszellen sind entartet, sie reagieren nicht mehr auf Steuerprogramme des Körpers, im Gegenteil, sie bauen eigene Regularien auf, zwingen den Körper zB., neue Blutgefäße zu entwickeln, um ihr zerstörerisches Werk auszubauen.
Krebs ist ein Feind, der zerstört werden muß, sonst zerstört er den Körper.
Gruß
Rainer
Krebs ist ein Feind, der zerstört werden muß, sonst zerstört
er den Körper.
Dennoch kann man auch zulassen, mit ihm zu leben, das näher auszuführen, würde wohl zu mysthisch klingen, aber es kann funktionieren.
Glaubst Du mir das?
Dennoch kann man auch zulassen, mit ihm zu leben, das näher
auszuführen, würde wohl zu mysthisch klingen, aber es kann
funktionieren.
Glaubst Du mir das?
Sorry, das glaube ich nicht.
Ich habe meine Großmutter an Magenkrebs sterben sehen, es hat fast zwei Jahre gedauert und war eine Qual vom ersten bis zum letzten Tag.
Meine andere Großmutter hat noch mit fast 80 Jahren eine Brust wegen Krebs amputiert bekommen und blühte nach der Operation noch einmal für einige Zeit richtig auf! Sie ist dann später an einem Schlaganfall gestorben, das ging wenigstens schnell…
Ich würde mich NICHT versuchen, mit einer Krebserkrankung zu „arrangieren“ - dann doch lieber den großen Schnitt und „hopp oder top“! Wenn er nicht GANZ raus ist, dann kann er dich jederzeit überfallen und umbringen - und wenn er fies ist, läßt er sich dabei jede Menge Zeit!
Sicherlich gibt es den einen oder anderen Fall, wo der Krebs zum Stillstand kommen mag - aber ein Pulverfaß bleibt er immer! Und du weißt nicht einmal, wie lang die Lunte noch ist…
Ich würde mich NICHT versuchen, mit einer Krebserkrankung zu
„arrangieren“ - dann doch lieber den großen Schnitt und „hopp
oder top“! Wenn er nicht GANZ raus ist, dann kann er dich
jederzeit überfallen und umbringen - und wenn er fies ist,
läßt er sich dabei jede Menge Zeit!
Ich weiss, aber oft passiert es auch, dass Menschen vor „lauter Angst“ sterben.
Sicherlich gibt es den einen oder anderen Fall, wo der Krebs
zum Stillstand kommen mag - aber ein Pulverfaß bleibt er
immer! Und du weißt nicht einmal, wie lang die Lunte noch
ist…
hast du einen überblick über alternative methoden??
ich habe nur mal nebenbei etwas von hochdosierten vitamintherapien gehört.
kann natürlich auch sein dass dadurch vielleicht das immunsystem des körpers aktiviert wird um von sich aus den krebs zu vernichten.
oder liegt darin vielleicht der schlüssel???: unser immunsystem kommt mit dem unschädlich machen der krebszellen nicht mehr nach und dann beginnt die unkontrollierte wucherung.
dann wäre krebs wirklich der „feind“ und dem immunsystem fehlt was!
wäre über weitere infos dankbar!
tschüss
matthias
Das macht sie noch gefährlicher und tödlicher
gibt es gemeinsamkeiten zwischen krebs und dem „kropf“ wie
hier in bayern genannt??
diese gewebswucherung ist doch auch weil zuwenig iod (?)
vorhanden ist. kann man krebs genauso sehen?
Nein, wenn die Schilddrüse zu wenig Jod speichern kann,
versucht sie das durch vermehrte Gewebebildung auszugleichen.
Das ist ein natürlicher, im „Körperprogramm“ programmierter
Prozeß.
Krebszellen sind entartet, sie reagieren nicht mehr auf
Steuerprogramme des Körpers, im Gegenteil, sie bauen eigene
Regularien auf, zwingen den Körper zB., neue Blutgefäße zu
entwickeln, um ihr zerstörerisches Werk auszubauen.
Krebs ist ein Feind, der zerstört werden muß, sonst zerstört
er den Körper.
Gruß
Rainer
ich habe nur mal nebenbei etwas von hochdosierten
vitamintherapien gehört.
Große Studie im Lancet, ziemlich hieb- und stichfest: Man gab Rauchern die übliche Serie antioxidativer Vitamine (also C, E usw.) und untersuchte den Langzeiteffekt auf die Krebsrate. Ergebnis: Die Vitamingruppe hatte im Vergleich zur Kontrolle eine deutlich höhere krebsbedingte Sterberate. Warum, das weiß man nicht, aber zusammen mit anderen Daten kommt man langsam zu dem Schluß, daß vor Vitamineinnahme gewarnt werden muß.
Große Studie im Lancet, ziemlich hieb- und stichfest: Man gab
Rauchern die übliche Serie antioxidativer Vitamine (also C, E
usw.) und untersuchte den Langzeiteffekt auf die Krebsrate.
Ergebnis: Die Vitamingruppe hatte im Vergleich zur Kontrolle
eine deutlich höhere krebsbedingte Sterberate. Warum,
das weiß man nicht, aber zusammen mit anderen Daten kommt man
langsam zu dem Schluß, daß vor Vitamineinnahme gewarnt werden
muß.
waren das synthetische vitamine oder „the real thing“?
habe von einer anderen langzeituntersuchung gelesen die ursprünglich über 10 jahre laufen sollte aber schon nach 8 jahren abgebrochen wurde da die leute früher starben und die schlaganfallrate hochschnellte.
da hat man als verdacht geäussert dass synthetische vitamine eben doch nicht so gut sind wie die echten.
eine sehr anregende Antwort auf Deine Fragen findest Du im Essay „Krankheit als Metapher“ von Susan Sonntag.
Sie beschreibt u.a. das der Terminologie der Kriegsführung entlehnte (Fach)vokabular der Medizin bezgl. des Verlaufs und der Behandlung von (Krebs)erkrankungen.
Leider ist die deutsche Ausgabe des Essays vergriffen, in Online-Antiquariaten habe ich bisher keine Ausgaben gefunden.
In der Hoffnung, daß Du diesen sehr lesenwerten Essay noch irgendwo findest
Diana