Hallo,
es gibt ja das Krebsregister, welches zum Beispiel für Statistiken benutzt wird, um lokal erhöhte Krebsvorkommen zu erkennen.
Wie läuft die Meldung in der Praxis ab?
Wird wirklich jede Krebserkrankung zuverlässig gemeldet?
Angenommen, man könne sich nicht erklären, warum es statistisch signifikante Zusammenhänge zwischen Leukämierekrankungen und der Asse gibt, könnten die sich evtl. daurch erklären, dass Ärzte in der Nähe von Atomanlagen sich bensonders motiviert fühlen, jede Krebserkrankung zu melden, während ein Arzt weiter weg die Meldung auch mal vergisst?
Und wo wir bei Statistik sind:
Um welche Fallzahlen geht es eigentlich?
Sind es wirklich signifikant erhöhte Fallzahlen?
Ich erinnere mich, dass mal in einem einzigen Bericht drin stand, dass neben irgendeinem AKW statistisch eine einstellige Zahl (lass es 6 oder 9 gewesen sein) Leukämie-Erkrankungen zu erwarten seien, tatsächlich aber eine zweistellige Zahl (in meiner Erinnerung 12 oder so) gemeldet wurden. In vielen anderen Berichten stand lapidar „60% höheres Leukämierisiko neben AKW“.
Die erfassten Strahlungsarten und -höhen können solche „Häufungen“ ja eigentlich nicht erklären, da wird ja immer der Bewohner des Schwarzwaldes hinzugezogen, der ja bei einem Besuch seines Kellers soviel Strahlung abbekommt wie ein AKW Mitarbeiter an X Tagen Dienst.