mein Onkel (deutschkenntnisse leider wenig) hat sich bei der Santander Bank ein Kredit in Höhe von 21.415,50 euro genommen. Aber irgendwie muss da etwas wohl falsch berechnet worden sein, ich schreibe hier mal die Beträge etc.
Nennbetrag 21.415,50 Euro
Zinsen 11.666,39 Euro
Bearb.geb. 642,47 Euro
Neb. kost. 0,00 Euro
Gesamtdarlehen 33.724,36 Euro
Zurückzahlen in 84 Raten a 403,00 Euro.
Welchen Zinssatz hat sein Kredit denn, irgendwas ist da doch faul,oder?? Leider zahlt er jetzt seit 1 Jahr auch nichts mehr ein da er nur ein Einkommen von 1000 Euro hat. Wie kann man so ein Kredit zurückzahlen??
also nachdem er zwei jahre seine raten gezahlt hat, hat er immer wieder nachträgliche mahnungen bekommen das er angeblich seine rate nicht bezahlt hätte. ich kann mir garnicht erklären warum er so fahrlässig damit umgegangen ist aber er hat einfach alles auf sich zukommen lassen, da er es auch nicht wirklich verstanden hatte.
im nachhinein hat er von den bank eine mitteilung bekommen bekommen das er sich dort mal melden soll weil irgendwas mit den zinsen wohl falsch gelaufen sei. und das nach 2 jahren erst, die bank fordert nach 2 jahren einzahlung immernoch den selben betrag wie ganz am anfang weil er seit 1 jahr nichts mehr einzahlt. (angebliche zinsen etc.)
Muss doch im Darlehensvertrag stehen wie hoch die Zinsen sind.Die Bearbeitungsgebühr ist seltsam. geh mal hin und frag nach wie das denn aufgeschlüsselt ist.
zahlungen auf die Summe machen nur dann einen Sinn, wenn auch ein Tilgungsanteil dabei ist.
Ich denke mal, dass die Bank die Zinsen für die gesmte Laufzeit berechnet hat also für 7 Jahre
das sind dann monatlich 138€ Zinsen Tilgungsrate wären auf 7 Jahre gerechnet 254€ monatlich.
Also lohnt sich einne Rate erst ab einen Betrag von mindestens 250 -300 € um nicht ewig daran abzuzahlen.
Also grundsätzlich klingen die Zahlen nachvollziehbar. Ich hoffe, dass er dieses Einkommen nicht schon bei Aufnahme des Kredites hatte, denn dann hat der Berater geschludert.
Wenn er keine Chance hat, mehr Geld zu verdienen, würde ich mal ne Schuldnerberatung aufsuchen. Evtl hilft ne Privatinsolvenz.
Hallo!
Was sollte denn faul bei dem Vertrag sein? Bei einer Laufzeit von 84 Monaten sind die Zinsen nicht selten fast genauso hoch wie der aufgenommene Kredit. D. h. hier scheint ein gar nicht so schlechter Zins zu sein.
Diese Frage ist für mich aus der Ferne schwer zu beantworten. Im Kreditvertrag (hier greift auch das Verbraucherkreditgesetz) müssen alle Angaben zu Nennbetrag, Zinssatz, effektiver Jahreszins, Sicherheiten, Rückzahlungsmodalitäten, etc. drin stehen. Vielleicht können Sie zusammen mit ihrem Onkel einen Termin in der Bank stellen und alle Fragen beantworten lassen.
Alles Gute!
also er hatte damals ein Einkommen von 950€, dazu MUSSTE dann meine Tante Bürge werden, mit ihrem 400€ Verdienst.
das heisst in allem hatten die beiden zusammen ein Einkommen von 1350€. davon sollten dann 403 Euro für den Kredit zurückgezahlt werden und mit den restlichen 800€ die Miete, Nebenkosten, Auto, Essen & Trinken. Alles komplett verkalkuliert.
Mies finde ich es echt, das mein Onkel vorher keine Zahlen vorgelegt bekommen hat. Als er die Verträge unterschrieben hatte, und nachher ein Ausdruck rauskam mit den anfallenden Kosten hat mein Onkel noch in der Bank zu dem Bankkaufmann gesagt das er den Kredit so nicht haben will. Da hat der Bankkaufmann nur geschmunzelt und gesagt, das es jetzt leider zu spät ist… Finde ich ne Frechheit, ich hätte da dabei sein müssen, der könnte sich dann aber was anhören!!!
der Kredit hat einen ungefähren effektiven Zins von 15%. Das ist ein recht hoher Zins aber noch absolut im Rahmen. Es ist also nicht faul. Der genaue Zinssatz steht aber auch im Kreditvertrag. Man kann bei einem solchen Kredit immer nur versuchen, ihn mit einer längeren Laufzeit abzuschließen. Zwar senkt sich dann die monatliche Belastung, aber am Ende zahlt er noch mehr Zinsen.
also, ich würde in dem Fall zur Schuldnerberatung gehen.
Grundsätzlich kann ich dazu sagen:
Klingt diese Bank sehr unseriös. Aber ich war nicht dabei und kann nur beurteilen, was ein Dritter (du) darüber sagt.
aber 2. ist in jedem Kreditvertrg aufgelistet, was wieviel kostet und wieviel man zu zahlen hat. Man kann also nicht sagen, man hätte bei Unterschrift nicht gewusst, was man unterzeichnet.
und 3. ist man seinem Berater nicht ausgeliefert. Wenn ich mit der Art eines Beraters nicht klar komme, kann ich nach einem anderen verlangen. Wenn ich mich beschweren will, dann kann und sollte ich das direkt tun. Nicht erst Monate später.
also der Effektivzinssatz steht 100% im Kreditvertrag und nur der ist Aussagekräftig. Wenn er aber seit einem Jahr nichts mehr zurückzahlt, hat er sicherlich schon viele böse Briefe von der Santander erhalten. Wahrscheinlich wurde ihm sogar der Kredit gekündigt. Hat er für den Kredit irgendwelche Sicherheiten angegeben - die Summe schaut so nach Autofinanzierung aus?
Für die Rückzahlung bleibt nur ein neuer Kredit mit einer günstigeren Monatsrate übrig, allerdings muss er den erst mal bekommen.
Antwort/en:
Im Darlehensvertrag steht alles, bitte nachlesen.
Aufgrund des in Euro bezifferten Zinsenbetrages gehe ich mal von sehr hohem Zinssatz aus. Ob er Wucher darstellt, kann ich nicht sagen, da müsste ich den Darlehensvertrag sehen.
Allgemein ist mir bekannt, dass die Gerichte von Wucher sprechen ab 20 - 25% Zins pro Jahr.
So ein Vertrag wäre sittenwidrig. Einschaltung des Rechtsanwalts dann sinnvoll.
Aber da ja der Kreditnehmer nicht mehr zahlen kann und wohl auch in Zukunft nicht, empfehele ich, Verbraucherinsolvenzantrag zu stellen. Gehen Sie zu einer Stelle wie CARITAS oder sonstige stellen, die Schuldenbereinigung durchführen.
Fragen Sie einfach bei der VERBRAUCHERZENTRALE nach.