Hallo Peter,
In dem Thread ist von einem Yen-Kurs von 109 die Rede,
inzwischen gibt es für 1 EU schon 131 Yen.
das heißt letztendlich, dass es such für diejenigen gelohnt hat, die damals so was gemacht haben. Denn sie müssen weit weniger Euros aufwenden um den Kredit zurück zu bezahlen. Also neben niedrigem Zins auch noch ein Währungsgewinn.
Der Kurs ist für eine „Neuaufnahme“ aber wesentlich ungünstiger wie damals, schließlich bekommt man weniger Euro dafür.
Wäre eine solche Kreditaufnahme jetzt sinnvoll(er als damals)?
Sinnvoller als damals? Sicher nicht - siehe meine Ausführung oben.
Ob sinnvoll? Dazu erlaube ich mir derzeiz keine Meinung.
Geht die Euro-Yen-Tendenz in nächster Zeit eher zum meinem
Vorteil oder Nachteil? Wenn ich das machen würde, ginge es
über einen höheren Betrag für eine Hausumfinanzierung auf 10
oder 15 Jahre.
Wenn man das wüsste, würde hier keiner mehr arbeiten.
Ich persönlich sehe in den hohen USD Reserven (ca. 980 MRD) der BoJ ein erhebliches Risikopotential, denn das Anwachsen dieser Reseven zeit deutlich, dass die BoJ den Kurs des JPY künstlich drückt um die Exportwirschaft am laufen zu halten. Ich glaub nicht dass wir mittelfristig-langfristig um eine Aufwertung der japanischen Währung herum kommen. Wie diese allerdings in Bezug auf den Euro Auswirkungen hat, vermag ich nicht zu prognostizieren.
Auch vermag keiner zu sagen wie lange die BoJ noch ihre schon ziemlich lang anhaltende 0-Zins-Politik weiter verfolgt.
Des weiteren solltest du wissen, das es ziemlich schwierig werden wird, eine Bank zu finden, die den von dir gewünschten Zeitraum finanzieren wird. Üblich sind hier normalerweise nur bis zu 2 Jahre.
Dies macht auch Sinn, damit man flexibel reagieren kann.
Sollte man sich wirklich an deutsche Banken wenden, wie in dem
Thread angegeben, oder nicht besser direkt an eine der vielen
japanischen, die es in Düsseldorf gibt?
Es dürfte bei den Konditionen kaum einen Unterschied machen. Die Frage ist sogar, ob die japanische Bank überhaupt mit dir Geschäfte macht.
Gruß Ivo