Kredit-inkasso

Kunde xy hat bei der Bank 1999 einen Kredit aufgenommen,als ihm 2003 die Raten zu hoch sind stellt er bei der Bank Schriftlich einen Antrag auf Ratenminderung.(es wurden dann keine Raten mehr gezahlt) In diesem Jahr Fusionierte seine Bank gerade mit einer anderen Bank. Kunde xy hörte erst ende 2005 wieder etwas von der Bank(Telefonisch) von der er den Kredit bekommen hatte.Diese wollte nun das ganze Geld aufeinmal zurück haben weil der Kreditvertrag angeblich gekündigt worden sei.Kunde xy hat jedoch nie eine Kündigung bekommen,er wartete ja wie gesagt auf eine Antwort wegen Ratenminderung.Dann kam ein Schreiben von einem Inkasso-Büro
und kurz darauf ein Mahnbescheid(ob der echt ist?)
Wie soll sich Kund xy Verhalten?

Hallo,

der Kunde zahlt einfach Jahrelang gar keine Raten, weil er keine Lust mehr auf die Rate hat? Stellt einfach einseitig die Zahlung ein? Und dann wundert er sich dass die Bank ihr Geld will? Redet sich damit heraus, jahrelang nichts mehr gehört zu haben?
Reagiert nicht auf das Inkassoschreiben und zweifelt die Echtheit des Mahnbescheides an?

Dem Kunden ist echt nicht mehr zu helfen.

Sorry, aber ich sehe hier schon den Gerichtsvollzieher ausrücken.

Wie wäre es wenn sich der Kunde mal einen Rechtsbeistand sucht, der Ihm die ituation erklärt in der er sich befindet?

Gruss Ivo

Hallo erstmal,

sach mal, hast Du den Schuss noch nicht gehört? Wenn man nicht in der Lage ist, vertragliche Pflichten zu erfüllen, ist man selbst derjenige, der sich darum kümmern muss, Verhandlungen darüber aufzunehmen und voranzutreiben um eine Lösung des Problems zu finden. Einfach einen Brief schreiben, danach die Zahlung einstellen und hoffen, dass alles gut wird, zeugt von wirklich kindlicher Naivität und „Kopf-in-den-Sand-stecken-Mentalität“ wie es ja schlimmer gar nicht mehr geht. Und dann nicht mal auf Inkassoschreiben zu reagieren und jetzt erst beim Mahnbescheid langsam mal wach zu werden, ist ja wirklich ohne Worte.

Um es kurz zu machen. Bei der Einstellung kommt in einigen Wochen der Vollstreckungsbescheid, dann der GV und wenn nichts zu holen ist, steht er in einigen Wochen wieder auf der Matte zur Abnahme der Eidesstattlichen Versicherung. Wird die nicht abgegeben gibt es Haft.

Ist hingegen pfändbares Einkommen vorhanden, macht es sich bei Cheffe ganz toll, wenn plötzlich ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss im Lohnbüro landet. Nicht wenige Unternehmen trennen sich dann gerne ganz schnell von solchen Mitarbeitern, weil sie den Aufwand mit der Pfändung nicht treiben wollen.

So oder so, Du beschleunigst dein Leben gerade Richtung Abgrund.

Einzige Chance da jetzt noch etwas zu machen ist sofortige Kontaktaufnahme mit Bank und Inkasso-Büro und das Angebot von Ratenzahlung in knackiger Höhe.

BTW: Bei einer nicht zu bestreitenden Forderung wäre es eine selten dämliche Idee Widerspruch gegen den MB einzulegen und sich dann im streitigen Verfahren verurteilen zu lassen. Das kosten nämlich eine ganze Stange zusätzliches Geld.

Kopfschüttelnder Gruß vom Wiz

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Problem hat sich Erledigt!