Kredit oder Gespartes

Ist es sinnvoller, für diverse Anschaffungen z.B. eine neue Haustüre, Dämmmaterial usw. für einen Altbau einen bereits vorhandenen Kredit aufzustocken oder an vorhandenes Gespartes zu gehen?
Danke für eine schnelle Antwort!

Hallo,

Ist es sinnvoller, für diverse Anschaffungen z.B. eine neue
Haustüre, Dämmmaterial usw. für einen Altbau einen bereits
vorhandenen Kredit aufzustocken oder an vorhandenes Gespartes
zu gehen?

  • Wird der Altbau selbst bewohnt oder vermietet? Das macht einen steuerlichen Unterschied.
  • Wie sind die Zinsen nach Steuern beim „Gesparten“ und beim Kredit?

Cheers, Felix

Die Immobilie ist selbst bewohnt. Prinzipiell ist es ja wohl so, daß die Zinsen für einen Kredit höher sind als die für Gespartes (Tagesgeld o.ä.) Habe die Sätze jetzt leider nicht zur Hand. Sorry…

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Hallo,

Ist es sinnvoller, für diverse Anschaffungen z.B. eine neue
Haustüre, Dämmmaterial usw. für einen Altbau einen bereits
vorhandenen Kredit aufzustocken oder an vorhandenes Gespartes
zu gehen?

  • Wird der Altbau selbst bewohnt oder vermietet? Das macht
    einen steuerlichen Unterschied.
  • Wie sind die Zinsen nach Steuern beim „Gesparten“ und beim
    Kredit?

Die Immobilie ist selbst bewohnt. Prinzipiell ist es ja wohl
so, daß die Zinsen für einen Kredit höher sind als die für
Gespartes (Tagesgeld o.ä.) Habe die Sätze jetzt leider nicht
zur Hand. Sorry…

Ja, das stimmt meistens. Und die Zinsen vom Tagesgeldkonto werden, wenn sie über den Sparerfreibetrag gehen, versteuert, was es noch ungünstiger macht. Es müssten m.E. schon besondere Umstände sein, dass es sich lohnen könnte, für eine Privatimmobilie Schulden zu machen, wenn man das Geld eigentlich hat und nicht anderweitig braucht.

Cheers, Felix

Hallo,

Ist es sinnvoller, für diverse Anschaffungen z.B. eine neue
Haustüre, Dämmmaterial usw. für einen Altbau einen bereits
vorhandenen Kredit aufzustocken oder an vorhandenes Gespartes
zu gehen?

Das kommt auf die Zinssätze des Kredits und des Sparbuchs (oder wo immer das Geld derzeit angelegt ist) an.

In den meisten Fällen wird es sinnvoller sein, zunächst die Ersparnisse einzusetzen und erst als letzte Notlösung einen Kredit aufzunehmen bzw. aufzustocken.

Beispiel: Das Geld bringt derzeit 5% Zinsen, weil es auf einem guten Tagesgeldkonto liegt. Für den Kredit sind 5,9% Sollzinsen zu zahlen. Wenn du jetzt also den Kredit aufstockst, hast du insgesamt 0,9% Verlust dadurch gemacht, dass du dein Erspartes weiter auf dem Tagesgeldkonto liegen lässt - obwohl du dort einen recht guten Zinssatz bekommst.

Schöne Grüße

Petra

Vielen Dank für die klare Formulierung. Das hilft mir weiter!

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Hallo Birgit,

in der Regel wird der Kreditzins über dem Ertrag des Ersparten liegen, dann ist es natürlich besser das Erparte zu nutzen - das haben ja die Vorredner bzw. -schreiber schon ausgeführt.

Aber keine Regel ohne Ausnahme:
Zu prüfen wäre bei umfangreicheren Sanierungsmaßnahmen (Energieeinsparung) ob die Voraussetzungen für einen Förderkredit der KfW (ja genau, die angeblich „dümmste Bank der Welt“ :wink:) erfüllt sind. Da liegt der subventionierte Zinssatz nämlich u.U. doch erheblich unter den Guthabenzinsen. In diesem Sonderfall könnte sich ein Kredit rechnen. Ist aber wie gesagt an spezielle Bedingungen geknüpft - Näheres unter http://www.kfw.de

Gruß
Werner