Kredit - Ratenzahlungen eingestellt

Nehmen wir an jemand nimmt einen Kredit von mehreren Tausend Euro für ein Familienmitglied (FM) auf, da dieses in finanziellen Schwierigkeiten steckt.
Es wird schriftlich niedergeschrieben, dass die vertraglich festgelegten Raten monatlich an den Kreditnehmer übergeben werden, sodass er nicht im Voraus bezahlen muss.
Dieses geht einige Zeit ganz gut. Doch plötzlich will das FM nicht mehr die festgelegten Raten zahlen.
Das Kreditnehmer muss die vertraglichen Raten nun für die restliche Kreditlaufzeit zahlen, ohne einen Ausgleich vom FM zu erhalten.

Was könnte man unternehmen, damit die Zahlungen wieder aufgenommen werden müssten? Müsste man sich mit dem Schriftstück an einen Anwalt wenden? Wenn ja, an welchen Anwalt (Gebiet?)?
Wie sieht es mit evtl. Kosten aus?

Vielen Dank im Voraus.
Gruß

Es besteht auf jeden Fall ein Anspruch darauf, dass das FM zahlt. Diesen Ansprüch kann man auf verschiedene Weise durchsetzen. Zum einen kann man mit dem FM „noch ein letztes Mal im Guten reden“ und mit einer Klage drohen, fals es sich weiterhin weigert. Auch die Information von anderen Familienmitgliedern über die Versäumnisse des einen wirkt u.U. Wunder.
Rechtlich gibt es die Möglichkeit ein gerichtliches Mahnverfahren einzuleiten oder zu Klagen. Ersteres ist wohl die billigere Variante.
Ein Mahnverfahren kann man mit Hilfe eines Vordrucks, der beim Amtsgericht erhältlich ist (Schreibwarenläden haben den glaube ich auch) selbst einleiten. Aber auch wenn man einen Anwalt für das Mahnverfahren einschaltet kostet das nicht viel (ich habe mal was von unter 40 € gehört).

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