ich habe mich durch einen Betrüger in tiefe Schulden gerissen und
> zwar sind es 30000€. Das Prinzip des Betrügers war das ich für ihn
> einen Kredit aufgenommen habe, dafür bezahlt wurde und im Austausch
> eine Bürgschaft bekommen habe. Die Firma die ihm gehört versprach
> diese Raten in 6 Monaten abzuzahlen.Nun zahle ich seit 2 Monaten die
> Raten selbst da die Firma nicht mehr existiert und die Bürgschaft
> somit auch futsch ist.Als ich den Kredit aufnahm war ich noch in der
> Ausbildung und hätte somit niemals so einen Kredit bekommen dürfen
> deshalb gehe ich auch davon aus das die meine Lohnabrechnung
> manipuliert haben.
> Obwohl der Vertrag nichtig ist, ist er dennoch gültig da ich der Bank
> das Geld nicht zurückgeben kann, weil ich es einfach nicht habe.Mir
> bleibt nichts anderes übrig als in die Privatinsolvenz zu gehen und
> das mit 22 Jahren.Wollte ab September weiter auf die Schule und dann
> studieren.Ist das noch möglich oder können die mich zwingen zu
> Arbeiten? Laut Pfändungstabelle könnten die selbst wenn ich Arbeiten
> würde nicht viel von mir holen da ich vielleicht 1300? im Monat
> bekommen würde und ich noch verheiratet bin.
> Wie genau soll ich vorgehen.Habe zwar einen Anwalt eingeschaltet aber
> ich sitze hier auf heissen Kohlen und will schon so schnell es geht
> wissen wie es weiter geht.Bin noch nicht bei der Polizei gewesen da
> der Chef dieser ominösen Firma meinte, dass Geld käme noch Ende des
> Monats und wenn ich ihn Anzeigen würde, würde ich es nicht bekommen.
> Was kann mir schlimmstensfalls passieren?30000€ abzahlen zu müssen
> und keine Aussicht auf eine gute berufliche Zukunft nur weil so ein
> Betrüger es mir verbaut hat?Im übrigen bin ich nur die Spitze des
> Eisberges.Es warten neben mir noch 200-300Personen die er um 30000
> Euro erleichtert hat.
Hallo,
Den erhobenen Zeigefinger spare ich mir.
Du hast das einzig richtige gemacht und einen Anwalt eingeschaltet.
Spekulationen in einem Internetforum helfen dir nicht weiter.
Daher nur: Viel Glück
Gruss Ivo
Hi
wie ist es denn möglich, dass er dich und weiter 200-300 derart „bescheissen“ konnte. Und ich denke, er spielt nur auf Zeit und Du wirst keinen Cent von ihm sehen.
Gruss
Aaliyah
Hi,
seltsame Geschichte.
Die einzige Strategie, die ich mir vorstellen kann, ist, den ganzen Krempel anwaltlich prüfen zu lassen (Verträge checken, verdeckte Formfehler, sittenwidrige Konstellatíonen, beispielsweise durch die Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen, liegen die Voraussetzungen für eine Anzeige wegen Betruges vor, was ist zu holen, usw.)
Die Lage ist schon schlimm genug, da würde ich an Deiner Stelle versuchen, einen Fachanwalt für dieses Sachgebiet an die Sache zu setzen, der solche Lücken erkennen kann und diese auch nutzen kann.
Evtl. hat hier auch die Bank einen Fehler gemacht, den Du für Dich nutzen kannst (Azubi + 30.000,00 € klingt für mich sehr seltsam).
Besondere geschäftliche Gewitztheit kann man Dir bei diesem Deal nicht unterstellen, aber vielleicht läßt auch das sich für Dich nutzen: Der Anwalt wird sicherlich auch eine gewisse Unbedarftheit und Unerfahrung Deinerseits in die Waagschale zu werfen versuchen, aber klar ist auch, Du warst bei Abschluss der Verträge volljährig und somit auch verantwortlich für Dein Tun, Du kannst also am ehesten von Fehlern profitieren, die andere vielleicht im Rahmen der Kreditgewährung gemacht haben.
Viel Glück, das wird ne haarige Nummer, aber immerhin hast Du schon professionelle Hilfe gesucht.
Uwe