Hallo und zunächst vielen Dank für die Zeit, die Sie sich nehmen um meine Anfrage zu lesen.
Ich möchte meinen Sachverhalt nur sehr knapp zusammenfassen, weil es sonst ein ausufernder Bericht wäre, den ich hier verfassen müsste. Falls ich wichtige Eckdaten vergesse, fragen Sie mich einfach danach.
Ich habe bei einer Umschuldung durch meine Hausbank einen Kredit in Anspruch genommen, um alte Verbindlichkeiten zusammenzufassen und meine bis dahin chaotische Finanzlage zu sortieren. Zunächst überglicklich, einen Neustart erreicht zu haben, stellt sich das Ganze nunmehr als ziemliche Mogelpackung dar. Der Bankberater hat wohl ordentlich an mir verdient - neben dem Kreditvertrag „sollte“ ich einen Riestervertrag abschließen (habe keine Kinder…), einen Bausparer abschließen (hatte keine VL) und ein „gutes altes Sparbuch“ eröffnen. Nun gut, wenn das alles wäre - aber der Knackpunkt kommt noch - mt etwas Abstand und wohl mittlerweile etwas klarerem Kopf leuchtet mir geradezu der Effektivzinssatz von 15,3% (wohlgemerkt für einen Ratenkredit, kein Dispo oder sowas) ins Auge.
Zunächst überaus verärgert über meine eigene Dummheit und der Nachfrage im Bekannten- und Freundeskreis habe ich mich jetzt entschieden, einige Experten um Rat zu fragen, ob so etwas „gängige Geschäftspraxis“ der Banken ist, um sich möglicherweise schwierigere Kreditgeschäfte ordentlich bezahlen zu lassen, oder ob es sich hier ganz einfach um Kreditwucher handelt.
Über eine kurze Stellungnahme würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon im voraus dafür.
Freundliche Grüße
Christian
