da ich (noch) keine Kreditkarte besitze, sie mir bei Online-Auslandsbestellungen allerdings schon häufiger gefehlt hat, nun einige Fragen:
Was genau ist der Unterschied zu einer normalen EC-Karte? Brauche ich dafür ein separates Konto oder werden die Beträge von meinem bestehenden (SpaKa) abgebucht?
Muss ich Gebühren zahlen?
Was genau sind denn die Vorteile?
Hatte heute einen Infobrief meiner Sparkasse in der Post, sie bieten jungen Leuten für 12€ im Jahr eine Mastercard an… Wäre das für mich (21, Studentin) grundsätzlich sinnvoll?
Benutze lediglich meine EC-Karte und habe absolut gar keine Ahnung von Kreditkarten, also sorry für die vielleicht etwas simplen Fragen…
12 Euro -finde ich- sind noch in Ordnung.
In Bochum z.B. gibt es eine für 9,50 Euro (gleiche Karte) (nur zum Vergleich)
Aber praktischer ist doch eine Karte bei der eigenen Bank
„Taggenaue Abbuchung aller Transaktionen. Immer wissen wie’s um das Konto steht.“
Sehr aufmerksam von Deiner Bank…
Bei einer „echten“ Kreditkarte wird einmal im Monat von Girokonto abgebucht und solange gibt es wirklich Kredit.
So ist das eben nur eine Kreditkarte, die die gleichen Abbuchungskonditionen kat, wie die Sparkassenkarte.
Nur kannst Du diese auch im (Nicht-EURO)Ausland benutzen. Aber diese 100pro-X-TENSION-Karte hat für diese 12 Euro doch noch andere Vorteile, die doch dafür sprechen, die zu kaufen - bis Du die Altergrenze überschreitest.
Dann wird Zeit sich nach einem anderen Konto(-modell) unzusehen.
Wenn Du nur eine Kreditkarte willst und Du mit Deinen anderen Kontokonditionen und Deiner Bank sonst zufrieden bist, dann gibt es kaum eine bessere Alternative.
Tschüüüss
Olaf
Hallo Ihr,
da ich (noch) keine Kreditkarte besitze, sie mir bei
Online-Auslandsbestellungen allerdings schon häufiger gefehlt
hat, nun einige Fragen:
Was genau ist der Unterschied zu einer normalen EC-Karte?
Brauche ich dafür ein separates Konto oder werden die Beträge
von meinem bestehenden (SpaKa) abgebucht?
Muss ich Gebühren zahlen?
Was genau sind denn die Vorteile?
Hatte heute einen Infobrief meiner Sparkasse in der Post, sie
bieten jungen Leuten für 12€ im Jahr eine Mastercard an…
Wäre das für mich (21, Studentin) grundsätzlich sinnvoll?
Benutze lediglich meine EC-Karte und habe absolut gar keine
Ahnung von Kreditkarten, also sorry für die vielleicht etwas
simplen Fragen…
wer kennt sich schon bei diesem ständig wechselden Markt aus?
12 Euro -finde ich- sind noch in Ordnung.
In Bochum z.B. gibt es eine für 9,50 Euro (gleiche Karte) (nur
zum Vergleich)
Aber praktischer ist doch eine Karte bei der eigenen Bank
Die KarstadtQuelle-Bank bietet eine kostenlose Mastercard an. Die Umsätze werden einmal im Monat von deinem Girokonto abgebucht. Du kannst damit auch HappyDigits sammeln.
also, wenn Du mit der Karte etwas bezahlst (Ware/Dienstleistung) kommt das auf die grosse Rechnung, die einmal monatlich Deinem Konto belastet wird. Bei Zahlungen in Euro findest Du exakt den Zahlbetrag dort, bei Zahlungen in Fremdwährung wird das zum Devisenkurs (Geld) umgerechnet. (Das ist günstiger als fremdes Bargeld, die sogenannten Sorten. Wenn Du also die Wahl hast, für einen Einkauf entweder noch ein paar Euros umzutauschen oder die Kreditkarte zu nehmen, bist Du mit der Kreditkarte besser bedient.)
Früher haben die Kreditkartenunternehmen für Auslandszahlungen noch eine Pauschalgebühr von 1% gerechnet, aber das ist denen jetzt verboten worden.
Wenn Du mit der Kreditkarte Dir Bargeld beschaffst, kostet das aber extra Gebühren, und das nicht zu knapp. Außerdem brauchst Du (bei Automaten) auch die Geheimzahl für die Kreditkarte (die nichts mit der Geheimzahl der maestro (=ec)-Karte zu tun hat. Wenn Du die nicht hast, kannst Du evtl. bei einer Bank auch ohne Geheimzahl, aber mit Ausweis von der Kreditkarte Bargeld bekommen. Aber wenn Du bei der Bargeldbeschaffung die Wahl hast, ist maestro die bessere Alternative.
Für das Kaufen im Internet wiederum ist eine Kreditkarte fast unverzichtbar.
Früher haben die Kreditkartenunternehmen für Auslandszahlungen
noch eine Pauschalgebühr von 1% gerechnet, aber das ist denen
jetzt verboten worden.
die Information liegt mir eigentlich so nicht vor. Es gab widersprüchliche Urteile der Vorinstanzen, aber der BGH hat m.W. 1997 diese Gebühren mit Verweis auf die Vertragsfreiheit und die nachgewiesenen höheren Kosten bei der Vorgangsbearbeitung zugelassen.
Gibt es da inzwischen was neues, außer der EU-Problematik?
dankeschön.
ich denke, ich laufe morgen mal zu meiner spaka und lasse mir
von den leutchen noch mal erklären, wie es speziell bei der
hauseigenen kreditkarte funktionieren soll. hätte sowas mittlerweile
schon ganz gerne… bin halt bei bankzeugs nur etwas misstrauisch, was gebühren angeht…prinzipiell sollte man da aber schon durchblicken können.
Grundsätzlich hat man mit Visa- und Mastercard zusammen weltweit die besten Akzeptanzchancen, sie sind einfach am weitesten verbreitet. Von American Express oder Diners Club würde ich aufgrund der schlechten Akzeptanz abraten.
12 Euro -finde ich- sind noch in Ordnung.
In Bochum z.B. gibt es eine für 9,50 Euro (gleiche Karte) (nur
zum Vergleich)
Aber praktischer ist doch eine Karte bei der eigenen Bank
Die KarstadtQuelle-Bank bietet eine kostenlose Mastercard an.
Die Umsätze werden einmal im Monat von deinem Girokonto
abgebucht. Du kannst damit auch HappyDigits sammeln.
diese Bank sortiert, aber stark aus.
sprich: die nimmt nicht jeden
Man muß manche Bedingungen erfüllen - ob dies…
ein bestimmtes Einkommen, Bonität oder Alter ist, ist mir nicht klar.
Die KarstadtQuelle-Bank bietet eine kostenlose Mastercard an.
diese Bank sortiert, aber stark aus.
sprich: die nimmt nicht jeden
Man muß manche Bedingungen erfüllen - ob dies…
ein bestimmtes Einkommen, Bonität oder Alter ist, ist mir
nicht klar.
Woher weißt du, dass diese Bank stark aussortiert? Ich habe dort als Studentin problemlos eine Mastercard beantragen können. Außerdem: versuchen kann man es dort mal, oder?
meiner festen Überzeugung nach gab es in den Medien vor 1-2 Jahren die Info, daß diese 1% nicht zulässig sind.
Ich bin auch heftiger User von MasterCard/Visa, auch im Ausland, und früher hatte ich diese Auslandseinsatz-Gebühr und heutzutage habe ich sie nicht mehr.
Wie da die genaue Rechtslage ist, bin ich überfragt, aber in der Praxis rechnen diese beiden grössten Anbieter diese Provision seit 2 Jahren nicht mehr. Ob es ihnen nun verboten wurde, oder ob sie es aus anderen Gründen so machen, kann ich im Detail nicht sicher sagen. Im Zusammenhang mit dem Thema, was da vor zwei Jahren in den Medien durchgekaut wurde gehe ich aber davon aus, dass die nicht freiwillig auf die Kohle verzichten.
meiner festen Überzeugung nach gab es in den Medien vor 1-2
Jahren die Info, daß diese 1% nicht zulässig sind.
entspricht nicht meinem Kenntnisstand.
Ich bin auch heftiger User von MasterCard/Visa, auch im
Ausland, und früher hatte ich diese Auslandseinsatz-Gebühr und
heutzutage habe ich sie nicht mehr.
Innerhalb oder außerhalb des Eurogebietes? Außerhalb des Eurobereiches wird zumindest bei mir die Gebühr noch abgezogen und zwar bei beiden Anbietern.
Eigentlich mag ich nicht glauben, daß ich der einzige Depp bin, der die Gebühr noch bezahlt. Wie gesagt, es gibt ein BGH-Urteil aus 1997, nach dem die Gebühr statthaft ist. Auf die schnelle habe ich nur den Leitsatz gefunden: http://www.ratgeberrecht.de/urteile/leitsatz/rl00535…
Ich werfe meine Abrechnungen nur nach Prüfung leider immer weg, bin aber der Meinung, dass da keine Gebühr für Auslandseinsatz drauf ist.
Hat vielleicht aber auch damit zu tun, dass ich Mitarbeiter beim Issuer (Commerzbank) bin und die mich vielleicht mit Staff-Konditionen gespeichert haben.
Ich werd bei der nächsten Abrechnung mal drauf achten.