Kreditkarte

Hallo,

ich bezahle oft mit Kreditkarte, z.B. bei Tankstellen, Restaurants etc. Der Verkäufer und auch auf der Quittung ist meine Kreditkartennummer, mein Name und die Gültigkeit zu sehen.

Jetzt könnte doch eigentlich jeder (z.B. der Tankwart) meine Kreditkartenangaben nehmen und damit einkaufen - z.B. im Internet (z.B. kostenpflichtige Erotikseiten).

Was würde ich denn in so einem Fall überhaupt machen? Wird mich die Kreditkartengesellschaft dafür in Rechenschaft ziehen? Wer haftet denn in diesem Fall?

Grüße,
Marcel

Jetzt könnte doch eigentlich jeder (z.B. der Tankwart) meine
Kreditkartenangaben nehmen und damit einkaufen - z.B. im
Internet (z.B. kostenpflichtige Erotikseiten).

Klar könnte er, aus dem Grund sollte man seine Belege auch nicht in der Landschaft verteilen.

Was würde ich denn in so einem Fall überhaupt machen? Wird
mich die Kreditkartengesellschaft dafür in Rechenschaft
ziehen? Wer haftet denn in diesem Fall?

Nun, da der Verkäufer in diesem Fall keinen Beleg mit Unterschrift vorweisen kann, wird die Kreditkartengesellschaft Dir derartige Abbuchungen nach entsprechendem Protest wieder gutschreiben.

Auch hier wieder der Hinweis: Kreditkartengesellschaften tun alles, um das Gerede um Sicherheit bei Kreditkartenzahlungen nicht weiter anzufachen. Du wirst also keine Probleme haben, Dein Geld zurückzubekommen. Ein weiteres Indiz, das für Dich spricht, ist die Lieferadresse, die aller Wahrscheinlichkeit nach nicht die Deinige sein wird.

Wohlgemerkt: Der Verkäufer bekommt sein Geld, auf dem Schaden bleibt die Kreditkartengesellschaft sitzen. Anscheinend verdienen die mit dem ganzen Pornogedönse so viel Geld, daß es sie keine Veranlassung sehen, daß System sicherer zu machen.

Gruß
Christian

Hallo Christian!

Wohlgemerkt: Der Verkäufer bekommt sein Geld, auf dem Schaden
bleibt die Kreditkartengesellschaft sitzen. Anscheinend
verdienen die mit dem ganzen Pornogedönse so viel Geld, daß es
sie keine Veranlassung sehen, daß System sicherer zu machen.

Vielleicht aber auch nur… siehe

http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,202713…

Dennis =o)

Jetzt könnte doch eigentlich jeder (z.B. der Tankwart) meine
Kreditkartenangaben nehmen und damit einkaufen - z.B. im
Internet (z.B. kostenpflichtige Erotikseiten).

Klar könnte er, aus dem Grund sollte man seine Belege auch
nicht in der Landschaft verteilen.

Was würde ich denn in so einem Fall überhaupt machen? Wird
mich die Kreditkartengesellschaft dafür in Rechenschaft
ziehen? Wer haftet denn in diesem Fall?

Nun, da der Verkäufer in diesem Fall keinen Beleg mit
Unterschrift vorweisen kann, wird die Kreditkartengesellschaft
Dir derartige Abbuchungen nach entsprechendem Protest wieder
gutschreiben.

Auch hier wieder der Hinweis: Kreditkartengesellschaften tun
alles, um das Gerede um Sicherheit bei Kreditkartenzahlungen
nicht weiter anzufachen. Du wirst also keine Probleme haben,
Dein Geld zurückzubekommen. Ein weiteres Indiz, das für Dich
spricht, ist die Lieferadresse, die aller Wahrscheinlichkeit
nach nicht die Deinige sein wird.

Wohlgemerkt: Der Verkäufer bekommt sein Geld, auf dem Schaden
bleibt die Kreditkartengesellschaft sitzen. Anscheinend
verdienen die mit dem ganzen Pornogedönse so viel Geld, daß es
sie keine Veranlassung sehen, daß System sicherer zu machen.

Weit gefehlt!!! Die meisten KK-Gesellschaften lehnen die Verträge mit den „Gedönse-Sites“ ab! …unabhängig davon rotieren seit Jahren die Maschinen, um die KK-Zahlungen sicher zu machen (für den Händler wohlgemerkt!) … einiges dazu ist hier zu finden: http://www.zahlungsverkehrsfragen.de (Neuerungen im Internet-/ Mailorder-Handel (3D SET, CVV2/CVC2))
Also nicht so oberflächlich!!! Wenn es einen geben sollte, der die KK-Zahlung vor Betrugsmöglichkeiten im online-Bereich sichern kann, ist der in nicht allzulanger Zeit Millionär :wink:))

Andreas

Gruß
Christian

Hallo Christian,

Klar könnte er, aus dem Grund sollte man seine Belege auch
nicht in der Landschaft verteilen.

Aber wenn ich dem Kellner meine Kreditkarte zum bezahlen gebe, kann er sich doch in der Zeit in der er zur Kasse läuft und die Karte durch den Schlitz zieht (mal ganz salopp gesagt *g*) und sie mir wieder an den Tisch zurück bringt, geschwind Namen, Kartennummer und Auslaufdatum aufschreiben und sich mit diesen Daten dann fröhlich bei Pornosites anmelden, oder? Dann habe ich doch gar keine Möglichkeit, dass zu verhindern, ich kann ja schlecht mit ihm zum Gerät und zurück gehen.

Grüße

Bernd

Moin,

Aber wenn ich dem Kellner meine Kreditkarte zum bezahlen gebe,
kann er sich doch in der Zeit in der er zur Kasse läuft und
die Karte durch den Schlitz zieht (mal ganz salopp gesagt *g*)
und sie mir wieder an den Tisch zurück bringt, geschwind
Namen, Kartennummer und Auslaufdatum aufschreiben und sich mit
diesen Daten dann fröhlich bei Pornosites anmelden, oder?

schon richtig, aber der hat natürlich täglich viel Auswahl zwischen verschiedenen Kreditkarten und wird sich nicht unbedingt Deine aussuchen. Mir ging es mehr darum, daß man seinen Durchschlag nicht sorglos in den Aschenbecher werfen sollte, genauso wenig, wie man übrigens seine Kontoauszüge auch nicht direkt in den Papierkorb neben dem Kontoauszugsdrucker werfen sollte. Es gibt „angeblich“ seit vielen Jahren schon (nicht erst seit In(XXX)ternet) Banden, die sich auf das Einsammeln von Kreditkartenbelegen und den anschließenden Betrug spezialisiert haben.

Dann
habe ich doch gar keine Möglichkeit, dass zu verhindern, ich
kann ja schlecht mit ihm zum Gerät und zurück gehen.

Obwohl genau das von einigen Spezies empfohlen wird, die man gelegentlich bei „Nepper, Seppeln und Bauerntölpeln“ und ähnlichen Sendungen sieht.

Gruß
Christian

Hallo Bernd,

Aber wenn ich dem Kellner meine Kreditkarte zum bezahlen gebe,
kann er sich doch in der Zeit in der er zur Kasse läuft und
die Karte durch den Schlitz zieht (mal ganz salopp gesagt *g*)
und sie mir wieder an den Tisch zurück bringt, geschwind
Namen, Kartennummer und Auslaufdatum aufschreiben und sich mit
diesen Daten dann fröhlich bei Pornosites anmelden, oder? Dann
habe ich doch gar keine Möglichkeit, dass zu verhindern, ich
kann ja schlecht mit ihm zum Gerät und zurück gehen.

Das passiert ja auch immer wieder mal, dass so ein Kellner, Tankwart oder sonstige Personen sich die Daten aufschreiben und sie missbrauchen. Die Kreditkartengesellschaften analysieren aber den Missbrauch, und wenn immer wieder Missbrauchsfälle mit Karten auftreten, die vorher bei einer bestimmten Akzeptanzstelle verwendet worden sind, wird’s eng für den Händler.

Viele Einzelheiten darüber, wie solche Dinge verfolgt und/oder auf Dauer verhindert werden sollen, können von den Kartengesellschaften aus verständlichen Gründen nicht veröffentlicht werden. Es gibt aber entsprechende Methoden und Verfahren.

Grüße
Sebastian