Wir versuchen gerade einen Kreiselkoffer zu bauen und haben gegrübelt, wie man den Kreisel am besten in schnelle Rotation versetzen kann.
Als Kreisel verwenden wir das schwere Eisenrad eines alten Home-Trainers. Jemand schlug vor seitlich des Rades an der Unterlage Spulen anzubringen und sie mit 3-Phasen-Wechselstrom zu betreiben. Das Eisenrad würde sich dann in Rotation versetzen.
Das funktioniert aber nicht so recht: das Rad beginnt sich langsam zu drehen und wird nicht schneller als 0,3 bis 0,5 Umdrehungen pro Sekunde. Wir verwendeten 2mal 3 Spulen mit 600 Windungen und Eisenkern, mal in Dreiecks- mal in Sternschaltung. Die SPulen haben wir so ausgerichtet, dass die Eisenkerne auf das Rad hinzeigen.
Brauchen wir einfach mehr Spulen? Oder hat diese Methode wenig Aussicht auf Erfolg? Was könnten wir stattdessen machen?
Brauchen wir einfach mehr Spulen? Oder hat diese Methode wenig
Aussicht auf Erfolg? Was könnten wir stattdessen machen?
Ich denke, wirklich hohe Drehzahlen lassen sich damit nur erreichen, wenn man eine entsprechende dauermagnetische Scheibe als Gegenstück verwendet (wie bei einem Disketten-/CD-Laufwerksmotor). Wenn die Dicke egal ist, könntet ihr auch gewöhnliche Magnete kreisförmig anordnen.
Alternativen wären ein Riemen-Antrieb oder Schaufeln mit Pressluft.
wie Richard schon als Alternative andeutet, ist wohl die Preßluft der sinnvollste Antrieb.
Der Koffer soll ja wohl zur Demonstration bewegt werden, sollen dann die Kabel vom Drehstrom dran bleiben oder wie sieht die Energieversorgung beim mobilen Koffer aus?
Bei der Luft kann der kreisel stationär auf Touren gebracht werden und beim Hochheben über eine kleine Preßluftflasche ein Weilchen weiter versorgt werden
Wenn ich mit recht erinnere wurden auch die Kreiselkompasse von Anschütz mit Preßluft angetrieben, hier kann ich mich aber auch irren.