Kreislaufkollaps vor Vorträgen

Liebe Experten,

ich leide seit längerer Zeit unter dem Problem, daß mein Kreislauf fast komplett zusammenbricht, kurz bevor ich einen Vortrag halten muß. (Ich neige generell zu niedrigem Blutdruck.) Bisher habe ich zum Glück diese kritischen Sekunden/Minuten immer überstanden ohne ohnmächtig zu werden. Sobald ich den ersten Satz meines Vortrages gesprochen habe, ist alles wieder in Ordnung.

Jetzt habe ich natürlich Angst, daß es doch mal vorkommen könnte, daß ich umkippe. Kann man etwas dagegen tun? Gibt es spezielle Übungen? Wer kann mir ein paar Tips geben?

Danke schon mal im vorraus,

Daniel.

Liebe Experten,

ich leide seit längerer Zeit unter dem Problem, daß mein
Kreislauf fast komplett zusammenbricht, kurz bevor ich einen
Vortrag halten muß. (Ich neige generell zu niedrigem
Blutdruck.) Bisher habe ich zum Glück diese kritischen
Sekunden/Minuten immer überstanden ohne ohnmächtig zu werden.
Sobald ich den ersten Satz meines Vortrages gesprochen habe,
ist alles wieder in Ordnung.

Jetzt habe ich natürlich Angst, daß es doch mal vorkommen
könnte, daß ich umkippe. Kann man etwas dagegen tun? Gibt es
spezielle Übungen? Wer kann mir ein paar Tips geben?

Danke schon mal im vorraus:
Daniel.

Hi, Daniel,

zuerst Mal ein kleiner Trost: Dein Problem teilen VIELE Leute! Es dürfte die sogen. Schwellenangst sein, die Dich vor öffentlichen Auftritten beutelt. Schauspieler leiden fast alle unter diesem Lampenfieber.
Helfen kann Autogenes Training, bestimmte Atemübungen (es gibt zahlreiche Bücher dazu - außerdem geben Krankenkassen Tipps, wo man entsprechende Seminare besuchen kann). Übrigens: Es gibt auch besondere Seminare speziell gegen Lampenfieber.
Aber als klitzekleine „Ersthilfe“: Such’ Dir vor dem Vortrag ein ruhiges Eck, sammle Dich, entkrampfe Dich, damit Du tief durchatmen kannst - achte aber darauf (unbedingt!) NICHT kurz, hastig und schnell zu atmen (d.h. nicht zu hyperventilieren). Wenn Dir doch schwindlig und übel wird, nimm eine Platiktüte, halte sie dicht vor Nase und Mund (sodaß keine andere Luft reinkommt) und atme paarmal die Tütenluft. Das hilft!

Grüße und viel Erfolg!
jb

Hallo Daniel!

Es wäre schade, wenn du in das Ringelspiel „Angst vor der Angst“ kämst und letzten Endes vor Aufregung darüber, dass du umkippen könntest umkippst und nicht wegen der Aufregung vor dem Vortrag.

Bist du ein humorvoller Mensch? Kannst du dich selbst auf den Arm nehmen? Wenn ja, dann könntest du es einmal mit der Paradoxen Intention versuchen - sich genau das herbeiwünschen von dem man Angst hat, dass es passiert und zwar in total übertriebener Art.

Vor dem nächsten Vortrag:
„Also, sobald ich zum Rednerpult gehe, fährt mein Kreislauf in den Keller. Aber so total, dass es keinen Ausweg gibt. Ich erreiche das Pult gar nicht. Ich knalle so hin, dass den Zuschauern Hören und Sehen vergeht. Alle springen auf, stürmen zu mir, die Rettung wird gerufen. Denen werde ich es zeigen - sowas von Ohnmacht haben alle miteinander noch nicht gesehen…“ Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt *g*.

Ich habe die Paradoxe Intention in jungen Jahren selbst entdeckt, noch bevor ich wusste, dass es sie gibt.
In dem Moment, als ich mir „wünschte“ jetzt umzukippen (dann brauch ich wenigstens die Prüfung nicht machen, dann werde ich mit der Rettung heimgefahren und kann mein Buch weiterlesen) war es vorbei mit dem Spuk.

Liebe Grüße
Irene

Stern für Dich, Irene
Hallo:Irene:
Ich hätte Dir gern einen Stern gegeben, aber es war mir nicht möglich, diese technischen Anweiseungen da zu befolgen bzw. ich finde keinen diesbezügliche Button.
Jedenfalls teile ich Deinen Ratschlag bezüglich paradoxer Intervention. Manchmal ist es allerdings die Frage, ib man demjenigen, mit dem man das therapeutisch vorhat, was von paradoxer Intention bzw. Intervention erzählt, weil die ja dann manchmal nicht mehr wirkt…
Gruss, Branden

*sternologie* (ot)

Ich hätte Dir gern einen Stern gegeben, aber es war mir nicht
möglich, diese technischen Anweiseungen da zu befolgen bzw.
ich finde keinen diesbezügliche Button.

Guten Morgen, Brandon:smile:
oh fasse dich in geduld, Mann!
sternderln darfst du erst nach zwei monaten im w-w-w vergeben…dann wechselt der button *hilfe zu sternderln* wie durch wunderhand zu
*diesen artikel als hilfreich bewerten* und auch du gehörst zu dem erlauchten kreise, dem ich jetzt schon *stolze(?)*g* 11 tage angehöre -und danke für das liebe willkommen weiter oben:smile:
liebe grüsse aus wien
jenny

Hallo Irene,
ich darf Sternchen verteilen und habs gerade getan.
Dein Beitrag scheint mir gut in die Praxis umzusetzen zu sein.

Ullrich Sander

du bist zu jung

ich finde keinen diesbezügliche Button.

sternchen geben dürfen hier nur die großen jungs/mädels :smile:
in 4 wochen dürfest du aber den nötigen reifegrad erlangt haben *g*

gruß
ann

Endlich mal wieder jung!

in 4 wochen dürfest du aber den nötigen reifegrad erlangt
haben *g*

Liebe Ann -
das tröstet mich. Per aspera ad astra. Ich warte und übe mich in Geduld.
Gruss, Branden

Ich freu
…mich jetzt schon, liebe Jenny!
Gruss, Branden

Hallo Branden,

Ich hätte Dir gern einen Stern gegeben,

freut mich!

Manchmal ist es allerdings die Frage, ib man
demjenigen, mit dem man das therapeutisch vorhat, was von
paradoxer Intention bzw. Intervention erzählt, weil die ja
dann manchmal nicht mehr wirkt…

Tja, das ist zugegebenermaßen das Problem, wenn man es im Rahmen einer Therapie oder Beratung anwenden möchte. Da gebe ich dir vollkommen Recht. Es kommt auf Fall und Person an - dem einen kann man es erklären, dem anderen lieber nicht.

Grüße
Irene