Hallo!
Eine Frau von Anfang 30 litt unter starkem Haarausfall. Ursprünglich sehr langes Haar, waren Teile des Kopfes enthaart. Die Frau griff in ihrem Leidensdruck zur Radikalmaßnahme und scherte sich den Kopf vollständig kahl. Danach wuchs ihr Kopfhaar wieder in der ursprünglichen Fülle ohne kahle Stellen.
In den Folgejahren traten gelegentlich dünn behaarte Stellen auf, die aber auch wieder verschwanden.
Die Frau ist inzwischen eine Endvierigerin und wieder ist sie seit Monaten von stärker werdendem Haarausfall betroffen - eine leicht gerötete, weitgehend kahle Stelle am Hinterkopf und darüber eine größere Stelle mit wenigen hauchdünnen Haaren. Die Betroffene empfindet sich als entstellt und überlegt, wieder zur Radikalmaßnahme zu greifen, sich den Kopf also kahl zu scheren. Sie hofft dabei, dass wie schon früher geschehen, die Haare wieder gleichmäßig nachwachsen.
Meine Empfehlung, einfach auf das bisher praktizierte dunkle Färben der Haare zu verzichten, es beim natürlichen (und in meinen Augen attraktiven) Grau zu belassen, so dass schüttere Stellen weniger auffallen, wirkt aus mir unbekannten Gründen nicht überzeugend.
Was sagen Betroffene zur Situation? Kann das Kahlscheren eine hilfreiche Maßnahme sein? (Wenigstens wäre dann die Farbe weg und ungleichmäßiges Nachwachsen würde weniger auffallen 
Ich bedanke mich schon im Voraus für hilfreiche Antworten.
Gruß
Wolfgang