ich bin ein absoluter Laie im Umgang mit Handwerksgeräten. Jetzt steht bei uns eine Kreissäge herum, mit der ich auch schon des öfteren Holz gesägt habe. Generell habe ich aber vor dem riesigen Ding ziemlichen Respekt, weil ich nie richtig eingewiesen wurde, das Gerät nicht gewartet wird. Kann irgendwas mit dem Sägeblatt passieren? Können mir irgendwann Teile des Blattes entgegenfliegen, weil zu alt?
Kann ich den Zustand der Blattes vorher prüfen?
Danke für Tipps.
Kann
irgendwas mit dem Sägeblatt passieren? Können mir irgendwann
Teile des Blattes entgegenfliegen, weil zu alt?
theoretisch schon, praktisch eher unwahrscheinlich, es sei denn, Du maltretierst das Blatt, also Querbelastungen und so.
Aber meist blockiert die Säge vorher.
Kann ich den Zustand der Blattes vorher prüfen?
Wenn die Säge stumpf wird, brennst Du Dich irgendwann durchs Holz, dann ist Schleifen angesagt, oder ein neues Blatt.
Selberschleifen ist eher mühselig und fehleranfällig, machen lassen kostet nicht die Welt.
Übrigens ist ein unwuchtig geschliffenes Blatt eher dafür gut sich in die Einzelteile zu zerlegen.
schon des öfteren Holz gesägt habe. Generell habe ich aber vor
dem riesigen Ding ziemlichen Respekt
das ist gut, solange du „respekt“ nicht mit „angst“ verwechselst. ersteres macht die arbeit sicherer, letzteres kann gefährlich werden.
Kann
irgendwas mit dem Sägeblatt passieren? Können mir irgendwann
Teile des Blattes entgegenfliegen, weil zu alt?
wegen „weil zu alt“ sicher nicht. dazu müßte es schon seeeeeeeeeeeehr korrodiert sein
Kann ich den Zustand der Blattes vorher prüfen?
es sollte keine risse haben, fest sitzen, einwandfrei rund laufen und noch alle zähne haben.
priorität in dieser reihenfolge, wobei sicheres sägen nur möglich ist, wenn alle vier bedingungen erfüllt sind.
nachdem es „Herumsteht“, gehe ich von einer Tischkreissäge aus.
Das Gerät sollte mindestens einen monierten Spaltkeil besitzen. Sonst kann dir u.U. das Sägegut um die Ohren fliegen. Außerdem muss es über irgendwelche Anschläge verfügen um ein sicheres Führen des Sägeguts zu ermöglichen. Eigentlich ist auch eine Absaugung vorgeschrieben zumindest bei Buchen oder Eichenholz, welche krebserregend sind. Ganz nett wäre auch ein Not-Aus-Schalter, der leicht zu bedienen ist.
das sind so die heute üblichen Sicherheitsvorkehrungen.
Generell habe ich aber vor
dem riesigen Ding ziemlichen Respekt, weil ich nie richtig
eingewiesen wurde, das Gerät nicht gewartet wird.
Ich hab auch Angst vor solchen Monstern.
Wir hatten früher auch solch ein Teil, da hat mich mein Vater nie rangelassen. Irgendwie sagt mein Vater, dass solche Geräte sehr gefährlich sind, und schon viele schlimme Ünfälle damit passiert sind.
Die Kreissäge wurde dann nicht mehr benötigt,
und verschenkt.
Ich hab nun so eine Spielzeug-Kreissäge aus dem Baumarkt.
Selbst da muss man schon aufpassen,
damit man das Holz nicht verkanntet, sonst fliegt es einem um die Ohren.
Unsere alte Kreissäge hatte einen extrem schnellaufendem Kraftstrommotor
und ein ca. 70cm Blatt, mit dem sogenannten „Wolfszahn“. War vielleicht Bj. 1940.
Bei solchen historischen Monstern gilt:
Weit weg damit. Da können auch Zähne ausfallen,
und die eitern sehr schlecht wieder z. B. aus dem Kopf raus…
ein kaputtes sägeblatt erkennst du am klang.
bau es aus, steck den finger durch das loch dass es „frei“ hängt und klopf leicht mit einem gabelschlüssel o.ä. seitlich an das sägeblatt.
ein sauberer klang zeigt an, dass es passt… sollte das blatt einen riss haben, dann hört man das…
zu alte sägeblätter gehörten sowieso entfernt, neuere haben eine andere zahngeometrie und eventuell auch spandickenbegrenzer, entsprechen ausserdem den geläufigen sicherheitsnormen.
für eine kleine tischkreissäge kann aber schon mal 130.- euros zusammenkommen.
eine operation ist allerdings teurer…
und das arbeiten mit anständigem werkzeug macht sowieso mehr spass…