Kreissägeblatt und Schnitt-Tiefe

Hallo liebe Experten,

ich habe eine ziemlich theoretische Frage:

Bei einer Kreissäge für Holz ist die maximale Schnitt-Tiefe z.B. mit 66 mm angegeben. Wie gross muss dann das passende Kreissägeblatt sein? Gibt´s dafür eine Formel?
Vielleicht wisst Ihr auch noch, wie mit steigendem Durchmesser des Sägeblatts die dazugehörige Motorleistung bestimmt wird. Geschnitten wird Hartholz.

Für einen Link wäre ich auch dankbar.

Grüsse, outjo

Hi outjo,

Bei einer Kreissäge für Holz ist die maximale Schnitt-Tiefe
z.B. mit 66 mm angegeben. Wie gross muss dann das passende
Kreissägeblatt sein? Gibt´s dafür eine Formel?

Nein. Das Sägeblatt sitzt auf der Welle eines Motors, du nimmst also den Radius des Motors (mit Gehäuse), zusätzlich die Dicke des Tisches, dazu zählst du deine 66 mm Tiefe - fertig ist die Laube.

Vielleicht wisst Ihr auch noch, wie mit steigendem Durchmesser
des Sägeblatts die dazugehörige Motorleistung bestimmt wird.

Das kommt auf den Hersteller an: Da gibt’s einen Basisfaktor, der bei Holzher mit 3 und bei Jaulsäg mit 0,5 multipliziert wird.

Geschnitten wird Hartholz.

Bei weichem Holz wird die Leistung nicht sinken.

Gruß Ralf

Hallo outjo,

Bei einer Kreissäge für Holz ist die maximale Schnitt-Tiefe
z.B. mit 66 mm angegeben. Wie gross muss dann das passende
Kreissägeblatt sein? Gibt´s dafür eine Formel?

nö, zumindestens ist mir keine bekannt. Bei meiner Handkreissäge z.B. ist der Blattdurchmesser für diese Schnittiefe 190 mm und das ist nach meiner Erfahrung für die meisten Handkreissägen so. Es gibt aber auch Sägen, die bei dieser Schnittiefe ein größeres Blatt haben - ist also auch konstruktionsbedingt.

Vielleicht wisst Ihr auch noch, wie mit steigendem Durchmesser
des Sägeblatts die dazugehörige Motorleistung bestimmt wird.

Das geht sicher auch über Erfahrungswerte. Hängt aber auch vom jeweiligen Blatt ab (grob oder fein, wie stark geschränkt etc.)

Gandalf

Hallo,

vielen Dank soweit. Was mich interessiert, ist die maximale Eintauchtief des Sägeblattes. Die geht, vermute ich, nicht bis zur Antriebswelle, sondern aufgrund technischer Umstände (Hitzeentwicklung, Spanauswurf, Vibration…) nur bis zu einem technischen Maximalwert, der wohl unter dem geometrischen Maximalwert liegt.
Dieser Sicherheitsabstand interessiert mich.

outjo

Hi outjo,

du bist auf dem richtigen Weg, wenn auch haarscharf dran vorbei: Nicht die Antriebswelle begrenzt die Eintauchtiefe, sondern der Motor - der dreht nämlich die Welle unmittelbar, anders gesagt, Motorwelle ist Antriebswelle. Hat mit Späneauswurf und ähnlichem also nichts zu tun, sondern nur mit der Bauform, und die ist nun mal durch den Motor vorgegeben.

Gruß Ralf