1992 haben wir in Brandenburg (wir selbst wohnen in Berlin) einen Garten (innerhalb einer Kleingartenanlage) zur Pacht bekommen. Das Haus darauf haben wir gekauft. Die Mitglieder dieser Kleingartenanlage sind zugleich auch Mitglieder eines Vereins. Dieser Verein wiederum hat sich dem Kreisverband Nauen angeschlossen. Dies bedeutete wiederum eine (Zwangs-)Mitgliedschaft in diesem Kreisverband. Nun möchten wir unseren Garten (bzw. das Haus darauf) verkaufen und wir haben auch schon einen Käufer dafür, mit dem wir uns über den Kaufpreis auch schon einig sind. Nun wurde uns aber mitgeteilt das wir unseren Garten unbedingt taxen lassen müssen. Die Kosten dafür haben wir zu übernehmen. Desweiteren soll der Kreisverband einen prozentualen Abschlag der getaxten Summe erhalten. Wie hoch dieser Abschlag sein soll konnte uns unser Vereinsvorsitzender nicht sagen. Kann denn so etwas sein, dass der Kreisverband an dem Verkauf meines Hauses mitverdienen darf? In keinen der schriftlichen Unterlagen die wir erhalten haben ist ein entsprechender Passus zu finden.
Hi!
Das ist schon sehr suspekt, daß der Verband am Eigentum der „gezwungenen“ Mitglieder mitverdienen will! Als Laie würde ich diese Forderung schlichtweg erstmal ignorieren und den Verkauf durchführen! Sollte der Verband dann Geld wollen soll er halt die gesetzliche Grundlage nenne, mit der er die Forderung berechtigt und dies dürfte ihm schwer fallen ;o)))
Abgesehen davon weiß ich net was „taxen“ heißt?!?!?!?!?
Gruß
Bernd
Abgesehen davon weiß ich net was „taxen“ heißt?!?!?!?!?
taxen = taxieren => schätzen lassen…
Zauberm@us
Hi!
Dankä, das dachte ich mir fast, aber nu wird´s albern…
Ein Gartenhäuschen schätzen lassen zu müßen und das auch noch selbst bezahlen sollen…
Da gehen die Summen doch im Normalfalle nie bis 10.000 DM!
Da kann ich nur sagen verkaufen und wenn der Verband irgendwas will soll er´s halt selbst machen ;o)))
Bernd