vor 2 1/2 Jahren hattte ich einen Berufsunfall, bei dem das vordere Kreuzband des linken Knies riss. Der Unfall wurde auch berufsgenossenschaftlich anerkannt und abgewickelt.
Ich hatte ungefähr ein Jahr lang relativ wenig Probleme.
Nun ist es seit einigen Monaten so, das ich kaum noch einen Tag schmerzfrei bin. An Volleyballspielen verliere ich so gut wie keinen Gedanken mehr, da mir das ein bis zwei Wochen dauernde Probleme breitet.
Meine Denke ist, das die BG in meinem Falle „nachbessern“ sollte, um mittel- und langfristig dauerhafte Schäden abzuwenden und meine Arbeitsfähigkeit zu erhalten.
Wie muss ich denn nun vorgehen? An wen sollte ich mich idealerweise wenden .An den Orthopäden des Vertrauens für die medizinischen Strategien natürlich, aber wie sieht es mit Kostenübernahme aus?
Letztlich ist doch die Krankenkasse für die Folgen von Berufsunfällen nicht zuständig, oder?
BG
selbst wäre der richtige Ansprechpartner.
Ruf dort mal an (besser noch telefonisch Termin vereinbaren und dann persönlich hingehen). Die Ansprechpartner sollten aus den bisherigen Unterlagen herauslesbar sein (hast Du hoffentlich aufgehoben).
wie schon unten gepostet, ist die BG bzw. der BG-Arzt/die BG-Klinik der Ansprechpartner. Natürlich kannst Du erstmal zu einem „normalen“ Orthopäden gehen, was ich auch empfehlen würde.
Das große Problem, dass ich sehe ist, dass Du die Beweislast haben wirst, einen kausalen und temporalen Zusammenhang zwischen Deinen jetzigen Beschwerden und dem Unfall, der immerhin schon 2 1/2 Jahre zurückliegt, nachvollziehbar beizubringen.
Wie Du selber geschrieben hast, warst Du nach der OP 1 Jahr beschwerdefrei. In diesem Zeitraum kann sich doch weiss-der-Himmel-was ereignet haben.
Wenn Du Dir Sorgen über die Kostenübernahme machst - Du bist doch krankenversichert ?!
Persönlich sehe ich da schwarz.
Gruß, Jürgen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]