Kreuzprodukt beim TI-92plus?

Hallo,

ich benötigte noch nie die Vekrorrechnung beim TI-92plus, jetzt habe ich Probleme damit.

Die Kurzanleitung bietet nur die Möglichkeit einen Vektor als Matrix anzusehen, ok. einzeilig/spaltig je nach Bedarf, es wird aber nur ein Multiplikationszeichen zur Verfügung gestellt.

einzeilig*einspaltig = Skalar, mit dem richtigen Wert,

einpaltig * einzeilig = 3x3-Matrix, sorry es handelt sich zumindest für die Nothilfe nur um R3.

Auf der HP von TI finde ich nichts und die Original-CD ist in irgendeiner Kiste, weil ich Sie nie brachte und immer mit der Kurzanleitung klar kam.

Es muss ja ein Vektor herauskommen!

Bin für schnelle Hilfe sehr dankbar, ich möchte mir eine Möglichkeit schaffen, zügig Aufgaben, die mein Sohn gerechnet hat zu überprüfen.
Sie haben einiges anders gerechnet als ich es gelernt habe.

Ich habe zwar ein Buch über Lin. Alg, aber keine Zeit mich wieder reinzuknieen und der Theoretische Hintergrund wird höchsten eine Lsg. liefern, die so kompliziert einzutippen ist, das es sich nicht lohnt.

Ich such also DEN Befehl.

Für schnelle Hilfe bin ich euch sehr dankbar.

Gruß Volker

Salutos,

bei meinem TI-89 geht das so:

zwei Vektoren speicher, als z.B. x und y

dann: (2nd) + (5)

im sich öffnenden Menü: „Matrix -> VektorOp -> KreuzP(“

und dann einfach in die Eingabezeile schreiben „kreuzP(x,y)“

müsste beim TI-92 ziemlich ähnlich sein.

Hoffe dir geholfen zu haben.

Viele Grüsse,

Marc

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

noch was
sollte die Tastaturbelegung beim 92 anders sein, beim 89 steht über der 5 das Wort „math“ sozusagen als zweite Funktion dieser Taste. Es öffnet sich dabei eben dieses Kontextmenü mit den ganzen Funktinen (Analysis, Algebra, Stochastik usw. und eben auch Matrix-Operationen).

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Schon mal Danke, abe vielleicht gib´s noch Tipps
Hallo,

ich tatsächlich nicht über die Menüleiste gegangen und die beiden REchner haben eine unterschiedliche Tastenbelegung.

Es ist aber ein Lichtblick, ich suchte „nur“ nach einem Befehl, „Liste“, heisst sie im Handbuch entippen, verknüpfen und fertig.

Ich werde mich aber melden!

Gruß Volker, der auf eine SO schnellen Hilfe garnicht zu hoffen gewagt hatte, aber die letze Abi-Prüfung ist am Di und wir müssen retten, was zu retten ist.

Ich war leider die letzten Jahren kaum zu hause, so dass sich einige Defizite erst jetzt zeigen.

Und ich hab´s auch zuletzt intsiv vor ca. 25 J. gemacht.

Gruß Volker

Super!
Ganz toll,

ich habe jetzt auch viele Möglichkeiten gesehen, die na bebraucht wurden, doch einer Entdeckung haren.

So, kann ich mich jetzt in Ruhe an die Erkärugen von Permutationen, Bernoulli-Formel, magnetiche Induktion (die bis morgen).

Mein jüngerer Sohn hatte leider seit letztem Freitag vergessen, dass morgen Physik angesagt ist.

Drückt mir die Daumen, dass „ich“ das Abi bestehe, es wird Zeit.

Gruß Volker

Nachtrag
jetzt, nachdem ich den Namen weiss, hab ich´s auch im Handbuchgefunden, den Befehl kann man auch, wie öft, üblich händisch eingeben, gefällt mir oft besser , weil meist schneller.

Jetzt muss ich nur noch die Sternchen an euch verteilen, die hab ihr euch verdient!

Volker

H wie Hola.

Es ist eine Schande, daß man jetzt schon im Abitur SOLCHE Rechner benutzen darf.

Am besten wäre es wohl, sie setzten sich gleich mit Notebook und WLAN in die Prüfung…

MfG

Hallo,

da liegt ein totales Missverständis vor.

Mein Sohn macht hoffentlich sein Abi, da ich mit ihm den Stoff nochmal durchgehen, wollte ich gerne den TI einsetzen, um Zwischenschritte prüfen zu können und bin da auf obiges Problem gestossen.

Rechnen muss er selbst, aber es macht keinen Sinn über mehrer Schritte einen Anfangsfehler mitzuschleppen um am Ende zu sehen, ätsch, war nichts.

Und das Lösen der LGS kostet immer Zeit.

Du kannst auch das Holz für den Kamin mit einer Laubsäge durchsägen, macht das Sinn?

Ich kann ein Kreuzprodukt ausrechnen, aber wenn das Ergensis ok ist, kann ich schon eine andere Aufgabe raussuchen oder nachhacken, wo ich Schwächen erkannt.

WEnn Du in meine Vika schaust, ich u.a. auch Lehrer, habe aber dort fast nicht gearbeitet, da es keine Stellen gab!

Und nach 20 jahren weiss zwar noch um was es geht, auch wie es grundsätzlich gehte, aber wenn mir da die Überung etwas abhanden gekommen ist, bitte ich doch um Verständnis.

Gruß Volker

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H wie Hola.

Rechnen muss er selbst, aber es macht keinen Sinn über mehrer
Schritte einen Anfangsfehler mitzuschleppen um am Ende zu
sehen, ätsch, war nichts.

Doch, eben gerade.

Und das Lösen der LGS kostet immer Zeit.

Es gehört als Gewöhnungsmaßnahme dazu.

Du kannst auch das Holz für den Kamin mit einer Laubsäge
durchsägen, macht das Sinn?

Das tut in der Mathematik nichts zur Sache. Gerade als Prüfungsvorbereitung sind gewisse „lästige Angelegenheiten“ immer wieder günstig für Übungszwecke.

Das Mißverständnis sehe ich selbstverfreilich ein, es ist aber trotzdem der Tanz auf dem Pinatobu, weil man solche Technik von einem Schüler möglichst fernhalten sollte. CAS hat in der Schule nichts verloren, höchstens als zusätzlicher Ergänzungsunterricht, doch selbst da zeichnen sich bereits negative Tendenzen ab. Ich habe selbst Diskussionen mitbekommen, in denen Schüler partout eine Diskussion angefangen haben im Tenor: „Wenn das die Rechner können, warum soll ich denn das dann noch per Hand machen…braucht dann doch eh kein Schwein mehr…“ et cetera.

Zieh es manuell die Tippeltappeltour durch, denn wie es so schön ironisch heißt „Auch Routine will gelernt sein.“.

MfG

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Hallo,

ich fürchte Du hast es noch nicht ganz richtig verstanden, den Rechner benutze ich, damit ich nicht manuell alles zu Papier bringen muss und die frei werdende Zeit nutzen kann, meinem Sohn über die Schulter zu gucken oder die nächst Aufgabe rauszusuchen.

Doch, eben gerade.

Jein, natürlich musst Du auch mal jemand ins Leere laufen lassen, aber doch nicht unmittelbar vor der Abi-Prüfung, da muss Sicherheit gegeben werden!

Und das Lösen der LGS kostet immer Zeit.

Es gehört als Gewöhnungsmaßnahme dazu.

S. oben, er muss es lösen, ich nicht!

Das tut in der Mathematik nichts zur Sache. Gerade als
Prüfungsvorbereitung sind gewisse „lästige Angelegenheiten“
immer wieder günstig für Übungszwecke.

s.o.

Das Mißverständnis sehe ich selbstverfreilich ein, es ist aber
trotzdem der Tanz auf dem Pinatobu, weil man solche Technik
von einem Schüler möglichst fernhalten sollte. CAS hat in der
Schule nichts verloren, höchstens als zusätzlicher
Ergänzungsunterricht, doch selbst da zeichnen sich bereits
negative Tendenzen ab. Ich habe selbst Diskussionen
mitbekommen, in denen Schüler partout eine Diskussion
angefangen haben im Tenor: „Wenn das die Rechner können, warum
soll ich denn das dann noch per Hand machen…braucht dann
doch eh kein Schwein mehr…“ et cetera.

Ja, da hast Du durchaus Recht, aber denke mal 30 Jahre zurück. Es kamen die ersten erschwinglichen TR auf, Grundrechenarten, Wurzel und Luxus ein Speicher, Preis ca. 300 bis 400 DM.
Erzählt heute mal jemandem, dass er den TR nicht nutzen darf.
Wie wär´s mit Rechenschieber, Logarithmentafel, wie oft benutzt Du die noch, ich unterstelle mal dass Du es noch kannst, trotz Deines jungen Alters.
Du kannst mit diesen Hilfmitteln doch viel anspruchsvollere Aufgaben stellen, die früher unmöglich waren, weil es nicht berechenbar war, wegen des Zeitaufwanden!

Zieh es manuell die Tippeltappeltour durch, denn wie es so
schön ironisch heißt „Auch Routine will gelernt sein.“.

S. o., nicht unmittelbar vor der Prüfung!

Ein schönes Wochenende und Gruß

volker

PS. Ich war heute in einer Schule da wird der Nachfolger des TI-92 ab Kl. 7 eingesetzt!

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er will doch nur die Ergebnisse…
…von seinem Sohn kontrollieren.

H wie Hola.

ich fürchte Du hast es noch nicht ganz richtig verstanden, den
Rechner benutze ich, damit ich nicht manuell alles zu Papier
bringen muss und die frei werdende Zeit nutzen kann, meinem
Sohn über die Schulter zu gucken oder die nächst Aufgabe
rauszusuchen.

Schon klar. Ich handhabe das nicht anders (fürs Studium). Doch sieh es von der anderen Seite: Wenn jetzt ein Rechenfehler mitdrin ist, hat es durchaus *erheblichen* didaktischen Wert, diesen Fehler *korrekt* mitzuschleppen (Folgefehler). Zum Schluß schaut man dann: Stimmts oder nicht? Stimmt es nicht, setzt der wahre Lerneffekt ein: Fehlersuche.

Deshalb sollte man auch nicht ein paar Tage vorher anfangen, wenn man nicht gerade ein überbordendes Talent für die Mathematik hat. Es muß sich einfach das logische Denken einschleifen.

Die meisten Schüler sind heute bei den einfachsten Zusammenhängen hilflos, weil sie ihre *praktische* Intelligenz in solchen Sachen verloren haben. Dummerweise ist die Mathematik zutiefst logisch (Gödel sei verziehen) und man muß den Blick schärfen für „Kann das stimmen? Wo könnte der Fehler liegen?“.

Dann setzt nämlich die Kette ein, die jeder Schüler beherrschen sollte und immer weniger Exemplare dieser Klientel beherrschen. Zum Beispiel erstmal zu schauen, ob man überhaupt die richtigen Zahlen abgeschrieben hat. Hat man irgendwo einen Schreibfehler? Stimmen prinzipiell die Vorzeichen? Sind alles Äquivalenzumformungen? Et cetera.

Das sind alles Dinge, die überblickt man in Sekunden OHNE ein Gramm gerechnet zu haben - und das geht vielen ab.

In der Prüfung kann das aber Gold wert sein, denn da hat der junge Mann auch keinen Rechner, oder keinen Papa, der dann sagt „Stimmt nicht“. Das muß er von alleine versuchen einzuschätzen.

Üben heißt Fehler begehen. Wenn er einmal bspw. bei einem linearen Gleichungssystem einen echten Schnitzer eingebaut hat und sich dann 30 Minuten lang mühsam quält, um den Fehler zufinden, ist das Lerneffekt pur, denn dann wird er diesen Schnitzer nie wieder tun - oder er weiß wenigstens sofort, wo er hinschauen kann.

Du opferst mit diesen (für Schulzwecke) teuflischen Rechner damit das mathematische Grundverständnis der Bequemlichkeit.

Jein, natürlich musst Du auch mal jemand ins Leere laufen
lassen, aber doch nicht unmittelbar vor der Abi-Prüfung, da
muss Sicherheit gegeben werden!

Anders herum wird ein Schuh draus. Wenn er so knapp davor anfängt, den Hintern überhaupt hochzubekommen, soll er ruhig baden gehen. Ernsthaft, ist auch nicht böse gemeint, aber gewisse Lektionen prägen sich wahrscheinlich heutzutage nur noch auf die harte Tour ein.

Du läßt Dich schon wieder viel zu sehr benutzen; ich würde dem Junior vielleicht etwas über die Schulter schauen, ansonsten soll er alleine zusehen in dem Alter, wie er fertig wird damit. Würde er mich aber rechtzeitig fragen, würde ich alle Register in Sachen Nachhilfe ziehen. Doch sowas ist alleine seine Entscheidung, und wenn er die harte Tour braucht, soll er sie auch bekommen. Wer nicht hören kann, muß fühlen…

S. oben, er muss es lösen, ich nicht!

Dann soll er es auch mit der Hand lösen und VON HAND die Probe durchziehen. Das dauert nun keine drei Stunden und ist alles andere als ein Zeitfresser. Also bitte.

…Rechenschieber…

Nein, mit dem hatte ich nie zu tun. Ich kann aber extrem schnell mit mehreren Sorten des Abakus rechnen - das haben wir zur DDR-Zeiten in der Grundschule noch so nebenbei 'mal gemacht; und ab und zu damit hantieren, hält fit.

Du kannst mit diesen Hilfmitteln doch viel anspruchsvollere
Aufgaben stellen, die früher unmöglich waren, weil es nicht
berechenbar war, wegen des Zeitaufwanden!

Das ist prinzipiell richtig und falsch.

Die Frage ist - haben die Schüler überhaupt den Unterschied zwischen exakter Darstellung und Rechnerdarstellung begriffen? Können Schüler Anzeigeergebnisse reflektieren?

Die Antwort dieser Tage: mehr und mehr NICHT.

Wir mußten in der 7. Klasse durch eine größere schriftliche Rechnung zeigen, daß WURZEL(50) exakter ist, als 7, … [12 Stellen], indem wir die Taschenrechnerzahl mit sich selbt multiplizierten.

Das kann man heute kaum noch machen im Unterricht, weil die Schüler entweder kaum noch fit im Kopf sind (Kopfrechnen als Voraussetzung für schriftliches Rechnen), dann das schriftliche Rechnen auch nicht mehr vernünftig beherrschen oder EWIG UND DREI TAGE dafür benötigen, so daß es den Rahmen einer Schulstunde sprengen würde.

Bei 6 * 5 = 11 wird gnadenlos die 11 als Ergebnis unterstrichen, und und und.

Fakt ist auch: Im Studium gilt an einer Mehrzahl der Unis Rechnerverbot in den Zwischenklausuren und Teilweise auch in den Prüfungsklausuren.

Und DORT sind die Ausdrücke WESENTLICH komplizierter, als alles das, was man jedem Leistungskursler um die Ohren wirft. Man treibt es nur geschickt, denn die Lösungen sind meist (verhältnismäßig) „runde“ Ergebnisse. Was will er dort dann tun? Rumjammern, daß er seinen gottverdammten Rechenknecht nicht nutzen darf, oder gleich mit dem Fuß auf den Boden stampfen und heulen?

Was ich schon an Wahnsinnsintegralen knüppeln mußte und wir leben alle noch. Also bitte: Wenn der Lehrer so strohdoof ist und die Ergebnisse ziemlich schief auslegt, ist das kein Problem des Matheunterrichts an sich. Zumal schiefe Ergebnisse eigentlich Blödsinn sind, denn der Lehrer muß sowas korrigieren und die meisten Lehrer, die ich kenne, stehen auf dem Standpunkt, daß es möglichst rund sein sollte, damit es sich auch mit vertretbarem Aufwand bearbeiten läßt.

Zieh es manuell die Tippeltappeltour durch, denn wie es so
schön ironisch heißt „Auch Routine will gelernt sein.“.

S. o., nicht unmittelbar vor der Prüfung!

Siehe „harte Tour“ - dann ist es doch sowieso zu spät.

PS. Ich war heute in einer Schule da wird der Nachfolger des
TI-92 ab Kl. 7 eingesetzt!

Der Nachfolger? Du sprichst aber nicht vom Voyage 200, oder???

Mich wundert nichts mehr in Sachen „Verblödung der Jugend“, wenn ich sowas höre…

MfG