Krieg allgemein

Hallo,
Kennt jemand eine gute Seite üben den Krieg allgemein? Ich habe im Dezember ein Referat darüber,das Referat darf nicht länger als 3 Minuten dauern deswegen suche ich eine seite, wo was allgemein über den Krieg steht, schließlich kann man ja über den Irak Krieg oder den 2. Weltkrieg ja ein stundenlanges Referat halten…
Wenn ihr mir eine gute seite kennt helft mir bitte

Danke,
Chris

Vielleicht wäre eine etwas enger umrissene Fragestellung hilfreich. Was soll das eigentlich für ein Referat sein, das nur 3 Minuten lang ist? Da kann man ja absolut keine Infos reinpacken.

ich weiß…das ist ja das problem das ich wirklich was brauche das informativ ist und nicht zu viel (mit jahreszahlen und so ist das nichts…) Das Referat soll nur informieren und nicht details bringen :frowning: ich selber habe nichts gefunden,hab schon versucht einen text zusammenzufassen…das ist unmöglich weil das thema einfach zu groß ist
Kannst du mir vielleicht trotzedem helfen? kennst du eine gute seite?

Chris

Bevor Du Infos sammelst, solltest Du Dir erst einmal eine klare Fragestellung überlegen, die das Referat beantworten soll. Für welches Fach ist es? Findet es in einer bestimmten Unterrichtseinheit statt? Wie lautet das übergeordnete Thema?

Wenn Du wirklich nur drei Minuten über „Krieg“ ganz allgemein füllen willst, wäre es das Sinnvollste, sich einfach ein Lexikon zu schnappen und den betreffenden Artikel vorzutragen.

im Lexikon hab ich schon geschaut ist alles zu informativ für ein 3 Minuten Referat :frowning:
Chris

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im Lexikon hab ich schon geschaut ist alles zu informativ für
ein 3 Minuten Referat :frowning:
Chris

Dann musst Du halt aus dem Lexikonartikel das rausstreichen, was für Dich am wenigsten interessant ist. Eine Website, die die Infos knapper als ein Lexikon bringt, wirst Du nicht finden.

ok…trotzdem danke

Chris

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Hallo !

Das wird Dich schon die drei Minuten weiterbringen, wenn Du das Ganze noch etwas mit eigenen Worten ausschmückst.

Krieg, nach C. von Clausewitz „ein Akt der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen”. Sein Zweck ist, den Gegner niederzuwerfen und dadurch zu jedem ferneren Widerstand unfähig zu machen. „Der Krieg ist nicht bloß ein politischer Akt, sondern ein wahres politisches Instrument, eine Fortsetzung des politischen Verkehrs, ein Durchführen desselben mit anderen Mitteln” (Clausewitz). In Erweiterung dieses Gedankens definiert der Kommunismus: Wenn der Krieg nur eine Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, so ist auch der Frieden nur die Fortsetzung des Kampfs mit anderen Mitteln; oder: Politik ist ein unblutiger Krieg, der Krieg aber blutige Politik (Mao Zedong).
Der Kriegsbeginn, mit oder ohne formelle Kriegserklärung, beruht heute meist auf einer politischen Entscheidung. In der Bundesrepublik Deutschland trifft der Bundestag nach Artikel 115 a GG die Feststellung, dass der Verteidigungsfall eingetreten sei. Mit diesem Beschluss und seiner Verkündung durch den Bundespräsidenten befindet sich die Bundesrepublik Deutschland im Kriegszustand. Die Politik bestimmt auch die Ziele der Kriegführung (Strategie). Über den Friedensschluss (Friedensvertrag) wird in der Bundesrepublik Deutschland nach Art. 115 l GG ebenfalls durch Bundesgesetz entschieden. Die Streitkräfte sind ausführendes Organ der politischen Führung.
Da der Krieg furchtbares Leid über Völker und Länder bringt, sucht man ihn seit Anbeginn der Geschichte einerseits zu verhindern, andererseits sittlich zu rechtfertigen. Besonders wichtig ist die Lehre vom „gerechten Krieg” (lateinisch bellum iustum). Nach Papst Pius XII. z. B. ist ein Krieg gerecht, wenn er zur Verteidigung von Werten solcher Bedeutung für das menschliche Zusammenleben geführt wird, dass alle Leiden, Zerstörungen u. a. Begleit- und Folgeerscheinungen eines Kriegs dafür in Kauf genommen werden können. Nach Art. 26 GG sind Handlungen, die in der Absicht vorgenommen werden, die Führung eines Angriffskriegs vorzubereiten, verfassungswidrig. Nach kommunistischer Lehre ist ein Krieg gerecht, wenn er kein Eroberungskrieg, sondern ein Befreiungskrieg ist, der zum Ziel hat: Verteidigung eines Volks gegen äußeren Überfall oder Unterjochung; Befreiung der Kolonien und abhängigen Länder.
(Bertelsmann)

Gruß max

Nach kommunistischer Lehre ist ein Krieg gerecht, wenn er kein
Eroberungskrieg, sondern ein Befreiungskrieg ist, der zum Ziel
hat: Verteidigung eines Volks gegen äußeren Überfall oder
Unterjochung; Befreiung der Kolonien und abhängigen Länder.

interessantes detail. wichtig zur einordnung gewisser meinungen.
danke fuer den auszug.

gruss
datafox