Hallo,
auf Grund verschiedener Vorerkrankungen (Wirbelsäule, Psyche) kriege ich nach Auskunft meines Maklers keine BU mehr; auch dann nicht, wenn ich die beiden Bereiche ausschließen lassen würde.
Was kann ich da machen? Wäre eine Dread-Disease-Police sinnvoll?
Danke für eure Antworten
Felicia
Hallo,
auf Grund verschiedener Vorerkrankungen (Wirbelsäule, Psyche)
kriege ich nach Auskunft meines Maklers keine BU mehr; auch
dann nicht, wenn ich die beiden Bereiche ausschließen lassen
würde.
Bedenken Sie, dass ein Ausschluss eigentlich auch immer die Folgen der Grunderkrankungen mit einschließt. Überlegen Sie, welche Erkrankungen nicht auf Psyche oder WS zurückführbar sind. De bleiben nicht viele übrig.
Ich denke, eine Dread Disease-Absicherung sollte man überlegen. Im Gegensatz zu meinem Lieblingskollegen oben fällt mir nach längerem Nachdenken noch die eine oder anderen „Erkrankung“ ein, die sich NICHT grundsätzlich auf Wirbelsäule und Psyche zurückführen lässt:
Herzinfarkt
Schlaganfall
Krebs
puh, damit hätten wir pro Jahr schonmal über 800.000 Fälle abgesichert, aber weiter:
Aortenplastik
Herzklappen- oder Bypass-OP
Herzmuskelerkrankung
Transplantation von Hauptorganen
Nierenversagen
Fortgeschrittene Leber- oder Lungenerkrankung
Querschnitts- oder Kinderlähmung
Verlust von Gliedmaßen
Multiple Sklerose
Muskeldystrophie
schwere Arthritis
Gutartige Hinrtumor
Bakterielle Meningitis
Forgschritten Alzheimer (bis 65. LJ) oder Parkinson
Enzephalitis
Koma
Schwere Kopfverletzungen nach unfall
Schwere Verbrennungen
Taubheit
Blindheit
Sprachverlust
HIV-Infektion durch Bluttransfusion
*keuch*
das geht mir die Puste aus… aber das ist doch das eine oder andere dabei, was sich noch absichern lässt, findest du nicht?
Frank Wilke
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Im Gegensatz zu meinem Lieblingskollegen oben fällt
mir nach längerem Nachdenken noch die eine oder anderen
„Erkrankung“ ein, die sich NICHT grundsätzlich auf Wirbelsäule
und Psyche zurückführen lässt:
Herzinfarkt
Schlaganfall
…
Taubheit
Blindheit
Sprachverlust
HIV-Infektion durch Bluttransfusion

Soll ich mal Anfangen was alles rausfliegt?
Ich find es für ne BU schon sehr happig einen Auisschluss WS und Psyche zu haben!
Ich rede doch gar nicht über eine BU, die macht keinen Sinn. Ich rede von einer Schweren Krankheiten Vorsorge, die die o.g. Erkrankungen vermutlich aufnehmen wird trotz WS und Psyche!
Frank Wilke
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Ich rede doch gar nicht über eine BU, die macht keinen Sinn.
Ich rede von einer Schweren Krankheiten Vorsorge, die die o.g.
Erkrankungen vermutlich aufnehmen wird trotz WS und Psyche!
Welche?
Ggf. per Mail!
Ich kenne nur DreadDisease Policen, die noch schneller ablehnen als BU Versicherer.
Thorulf Müller
Suchen Sie sich einen anderen Versicherungs-
-makler, weil Ihrer ist mutmaßlich eine Pfeife - oder Sie sagen nicht die Wahrheit - oder es ist wirklich sehr sehr sehr schlimm - dann brauchen Sie keine, weil dann sind Sie BU!
Wenn Sie eine Therapie hatten, die abgeschlossen ist, und wenn das 2-3 Jahre her ist - und wenn die Röntgenbilder und Befunde der Wirbelsäule vorliegen, dann bekommt man Sie i.d.R. auch unter. Auch BU Policen und vielleicht (fragen Sie F.Wilke) auch DD-Policen!
Wenn das eine Suchttherapie war, oder wenn Sie bereits in einer psychischen Klinik waren, dann haben Sie einfach zu lange gewartet! Dann werden Sie ggf. auch in 10 Jahren noch nichts haben! Die Krankheitsbilder würden immer anzeigepflichtig sein und bleiben!
Thorulf Müller
Guten Tag Felicia,
Sie teilen nicht mit, wie lange die genannten Erkrankungen bereits zurückliegen. Eine Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt einen
BUV-Schutz zu erwerben, kann darin liegen, dass Sie abwarten, bis die
maßgeblichen Prüfungs-Zeiträume bei den Gesundheitsfragen abgelaufen sind. Das sind - bezogen auf bestimmte Fragestellungen - bis zu
10 Jahre. Es gibt Versicherungsgesellschaften, die für bestimmte
Fragestellungen auch einen unbegrenzten Prüfungszeitraum unterlegen.
Zusammengefasst erscheinen Ihre Aussichten auf eine ausschlussfreie
Einzel-BUV-Police aus jetziger Sicht und bei den genannten Vorerkrankungen als gering bis nicht vorhanden.
Eine Versicherung, die bei sogenannten bedrohlichen Erkrankungen
greift, erfüllt nicht den gleichen Zweck wie eine BUV-Police.
Man kann auch sagen, eine DD-Police ist eine Versicherung auf den
als wahrscheinlich eintretenden Todesfall und leistet in der Regel keine Rente sondern eine einmalige Kapitalabfindung bei Diagnose.
Ein Ausweg für Sie kann darin liegen, dass Sie eine BUV-Police
als Versicherungsnehmer in einem Gruppenvertrag finden, bei dem
eine nur eingeschränkte oder keine Gesundheitsprüfung stattfindet.
Solche Gruppenverträge sind mitunter bei großen Arbeitgebern oder
anderen Interessengruppen eingerichtet (Gewerkschaft, Sozialverbände
etc.), wo viele Versicherungsnehmer beitreten. Damit ist nicht gesagt, dass solche Verträge auch beitragsgünstig sein müssen.
Dennoch sollten Sie sich in Ihrem persönlichen Umfeld nach einem
solchen Gruppenvertrag einmal erkundigen.
Gute Grüße
Günther
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Ich rede doch gar nicht über eine BU, die macht keinen Sinn.
Ich rede von einer Schweren Krankheiten Vorsorge, die die o.g.
Erkrankungen vermutlich aufnehmen wird trotz WS und Psyche!
Okay, obwohl „wir“ keine Dread-Deseas im Angebot ahben, sind wir uns da mal wieder einig 
Eine Möglichkeit, zu einem späteren
Zeitpunkt einen BUV-Schutz zu erwerben, kann darin liegen, dass Sie ; :abwarten, bis die maßgeblichen Prüfungs-Zeiträume bei den :
Gesundheitsfragen abgelaufen sind.
Das halte ich für sehr gewagt!
-Was ist, wenn sich der Gesundheitszustand verschlecheter?
-Was ist, wenn in der Zwischenzeit ien BU eintritt?
Eine Versicherung, die bei sogenannten bedrohlichen
Erkrankungen
greift, erfüllt nicht den gleichen Zweck wie eine BUV-Police.
Man kann auch sagen, eine DD-Police ist eine Versicherung auf
den
als wahrscheinlich eintretenden Todesfall und leistet in der
Regel keine Rente sondern eine einmalige Kapitalabfindung bei
Diagnose.
Korekt, jedoch ist eine DD eine realisierbare Alternative!
Man kann auch sagen, eine DD-Police ist eine Versicherung auf
den
als wahrscheinlich eintretenden Todesfall und leistet in der
Regel keine Rente sondern eine einmalige Kapitalabfindung bei
Diagnose.
Zum einen finde ich DAS genau das schöne an den Dread-Disease-Policen. Denn wenn ich Querschnittsgelähmt bin, nützt mir eine monatliche BU-Zahlung wenig, wenn ich davon mein Haus umbauen lassen will.
Ob ich bei Herzinfarkt und Schlaganfall gleich auf der Todesliste stehe, möchte ich nicht diskutieren - aber ich glaube nein.
Vielmehr gibt es bei abgesichertem Todesfallschutz und den „nahen Tod“ und eine entsprechende Diagnose die vorgezogene Leistung, so dass man noch richtig einen draufmachen kann, bevor die Sense kommt.
Sorry für die flapsige Antwort, es ist Halloween!
Frank Wilke
Dread Desease scheint mir hier eine sinnvolle Alternative. Ich sehe zumindest was den Rücken betrifft keinen Ablehnunggrund. Bei der Psyche wirds wohl etwas schwieriger ( im Gegensaatz zu anderen zu optimistischen oder pessimitischen Voranmerkungen ) und kommt wohl auf die genaue Diagnose an. Die meisten Fälle sind auch hier versicherbar ggf. kann zu Zuschlägen kommen. Auch damit könnte man leben.
BU wird selbst wenn es mit Ausschlüssen versichert würde kaum was bringen. Ausschluß Wirbelsäule / Bewegungsaparat und Psyche.
Unter dem Aspekt Dread Desease - wobei es lediglich nach meiner Kenntnis nur zwei sinnvolle Anbieter gibt, die genügend Erkrankungen versichern.
Grüße
Andreas Sokol
Hallo,
Das hängt davon ab, was Du versichern willst. BU und Dread Disease versichern unterschiedliche Dinge. Was nützt Dir eine Dread Disease Police wegen Du wegen Deines Rückens Deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst ? Außerdem stellt sich mir die Frage, ob Du bei Deinen Vorerkrankungen eine Dread-Disease bekommst.
Gruß
Nordlicht
Hallo,
Das hängt davon ab, was Du versichern willst. BU und Dread
Disease versichern unterschiedliche Dinge. Was nützt Dir eine
Dread Disease Police wegen Du wegen Deines Rückens Deinen
Beruf nicht mehr ausüben kannst ?
Wenn wegen der vorliegenden Rückenschäden aber doch keine Absicherung des Rückens als Grund für Arbeitskraftverlust möglich ist, ist die Frage hinfällig.
Außerdem stellt sich mir die
Frage, ob Du bei Deinen Vorerkrankungen eine Dread-Disease
bekommst.
Dazu kann ich nur auf mein Posting unten verweisen. Streiche alle versicherten Krankheiten, die vermutlich wegen des Rückens gestrichen werden. 1.) Fallen mir da nicht viele ein und 2.) selbst wenn, bleibt noch eine Menge über.
Frank Wilke
Wenn wegen der vorliegenden Rückenschäden aber doch keine
Absicherung des Rückens als Grund für Arbeitskraftverlust
möglich ist, ist die Frage hinfällig.
Nein, ist sie nicht. Was nützt mir eine Absicherung für den Fall von Krebs, MS oder Schlaganfall, wenn ich wegen Rückenproblemen BU werde ? Ich käme nicht auf die Idee, mich gegen irgendetwas zu versichern, nur weil ich keine BUV bekomme (ich habe nämlich auch Vorerkrankungen).
Da hab ich ne super Antwort:
1.) Ist die Zahl der neuen schweren Erkrankungen pro Jahr (die du mit der Dread Disease Police absicherst) um ein vielfaches höher als die Anzahl der neuen BU (bzw.EM)-Fälle, die die Deutsche Rentenversicherung pro Jahr zu vermelden hat.
2.) Wenn ich mich nicht gegen „BU durch Rückenprobleme“ versichern kann, dann versuche ich mich doch zumindest gegen möglichst viele andere Fälle zu versichern.
3.) Ist die Dread Disease Absicherung nicht „irgendwas“, sondern eine sinnvolle Ergänzung zur BU oder (wenn nicht möglich) zumindest eine Alternative.
Frank Wilke
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