meines wissens nach gibts einige regeln:
bist du zum einen sicher das die regeln vorher klar und deutlich waren so dass es wirklich auf einen fehler der person allein zurückzuführen ist? alle diese faktoren sollten zumindest im geiste geprüft sein bevor man ein gespräch führt.
erstmal im normalen sachlichen ton - schliesslich geht es hier um die leistung oder nichtleistung und nicht um die person selbst.
nie vor anderen kritisieren!!! absolutes NONO!!!
nachfragen was sache war - ablauf erklären lassen (denn so kann es sein, dann sich manche kritik im vorfeld anders anmutet und man sie selbst doch anders verpackt oder zunächst einmal überprüft bevor man losschiesst - also vorab stets prüfen)
nie in mieser laune kritisieren oder wenn man auf 180 ist - deine gefühle sind dein problem und die muss man erstmal ablassen bevor man kritisiert.
klare kurze ansagen: das lief falsch, das war ein fehler weil…
führte deshalb zu … ergebnissen/folgen.
nach den gründen aus der sicht desjenigen fragen - also wie er es sich erklärt - das sind dinge die würde ich eher gegen ende anbringen als eine art angebot, wenn er/sie den ablauf reflektiert hat - damit man in zukunft diesen fehler vermeiden kann.
eine wir-basis zu schaffen im ziel der arbeit, das finde ich eine gute botschaft - es wirkt weniger „feindlich“ - wie eben auch das angebot, dass sich jemand erklären darf - sofern es sachlich ist und keine ausreden.
nochmal deutlich klarmachen was erwartet wird… wie man sich das ergebnis vorgestellt hat und evtl sogar ein angebot für das nchste mal machen, wie der fehler vermeidbar wird -
kritik soll nie demoralisieren, stollte stets ein angebot enthalten und aus meiner sicht auch was der betreffende richtig gemacht hat -
denn so wird auch transparent das man sehr wohl auch das erkennt und würdigt, abgesehen davon braucht ein mitarbeiter diese info evtl als info, damit er den start des fehllaufs erkennen kann. -
noch ein nono: nie nachtragend sein, nicht mit grundlegender skepsis an die person herantreten. das angebot, hilfe im falle von unsicherheiten oder ähnlichem zu stellen - sollte reichen.
ich habe das nun nicht sonderlich sachlich aufgeführt und auch nicht so arg in begriffswelt des geschäftslebens - aber ich vermute dennoch das es halbwegs verständlich war. - im übrigen gibt es sehr gute lektüre wie man das vorgesetztendasein erlernen kann - richtlinien etc. hiflestellung - niemand wird als vorgestetzter geboren, das ist ein lernprozess und wenn du dich im ton vergriffen hast solltest du evtl die grösse haben dich dafür zu entschuldigen - aber eben nur für den ton - ohne dich zu rechtfertigen und dennoch eben den fehler als fehler zu sehen.
wenn du willst dass deine mitarbeiter in deinem sinne handeln - lebe es vor - die moral und das verhalten der belegschaft spiegelt meistens die des managements wieder - wenn du irgendwo dazwischen hängst - lohnt auch in die richtung ein blick 
gruss
nina