Hallo beisammen
Hallo ihr Lieben
Wie kann man sich den Konfliktfähigkeit beibringen?
Weiss jemand ob es dafür Bücher gibt oder Internetseiten oder vielleicht auch Kurse?
Dankeschön
freundliche Grüsse vom Zitronenfalter
Hallo beisammen
Hallo ihr Lieben
Wie kann man sich den Konfliktfähigkeit beibringen?
Weiss jemand ob es dafür Bücher gibt oder Internetseiten oder vielleicht auch Kurse?
Dankeschön
freundliche Grüsse vom Zitronenfalter
2 Dinge
Hallo Zitronenfalter,
ich sehe da 2 Dinge, die es zu lernen gilt:
Kritik anzunehmen, d.h. den, der die Kritik anbringt ausreden zu lassen, also die eigene Schutzaggression im Zaum zu halten. Außerdem bringt es wirklich nichts, sich zu verteidigen, man stellt sich damit unter jemanden. Die innere Haltung sollte sein „Danke, dass Du mir mit deiner Kritik meine Fehler aufzeigst, damit ich die Gelegenheit haben KANN es besser zu machen“
Während jemand anderes redet und Du selbst emotionsgeladen bist trotzdem konzentriert zuzuhören. Studenten können so was, weil Du den vielen Worten der Vorlesung folgen musst und gleichzeitig gefiltert und mit eigenen Notizen ergänzt mitschreibst.
Wenn Du noch den 2. Punkt ergänzt durch Rückfragen, wenn etwas unklar ist oder nachhaken um Bestätigung, dass Du es richtig verstanden hast, dann kannst Du damit auch eine heftig vorgetragene Kritik zu einem sachlichen Gespräch wenden - De-Aggression fahren.
Als erste Übung kannst Du den an sich schwierigeren Weg versuchen, nämlich „in dich gehen“. Stell Dich vor den Spiegel oder nimm Dir ein Blatt Papier und gib Dir selbst Kritik! Danach darfst Du dich loben (vor dem Spiegel auf die Schulter klopfen), für dass, was Du gut gemacht hast.
Alla gut
Stefan
Hallo Falter,
meinst du nun Konflikt- oder Kritikfähigkeit?
Und was verstehst du darunter???
LG
Stefan
off topic
- Während jemand anderes redet und Du selbst emotionsgeladen
bist trotzdem konzentriert zuzuhören. Studenten können so was,
weil Du den vielen Worten der Vorlesung folgen musst und
gleichzeitig gefiltert und mit eigenen Notizen ergänzt
mitschreibst.
Ich mag Deinen Beitrag, aber der Absatz amüsiert mich.
Wahrscheinlich weil ich mich frage, welche Emotionen Dir so
in einer Volesung kommen/ kamen.
Mir fiel da spontan ein:
gähnende Langeweile, Wut auf sich selbst, dass man aufgestanden ist, Wut auf den Doz, dass er nicht zum Punkt kommt, Ekel, weil der Sitznachbar sich die Zähne nicht geputzt hat. Und natürlich die
seltenen Fälle von Interesse und Neugier *fg*
Wo und was hast Du studiert?? Ich hab was falsch gemacht – *zwinker*
„Studenten können das“ fechte ich als unzulässige Generalisierung an.
„Studenten sollten das dringend lernen“ könnt ich stehen lassen.
Kritikfähigkeit hängt z.b. mit dem Selbstwertgefühl zusammen.
Ist der Selbstwert niedrig fühlt man sich leicht angegriffen, wenn man kritisiert wird und reagiert entsprechend. Unabhängig davon, ob diese Kritik angemessen ist oder nicht.
Wer mit sich selbst unzufrieden ist, sich in irgendeinem Punkt unzulänglich fühlt, kann in der Regel nur schwer damit umgehen, wenn dies durch Andere auch noch bestätigt wird.
Ist das Selbstwertgefühl zu hoch führt das ebenfalls zu Emotionen, die dem Anlass eigentlich nicht angemessen sind. Entweder man ärgert sich darüber, dass jemand „es wagt“ zu kritisieren oder man tut die evtl. berechtigte Kritik ab.
Die Haltung „ich bin wer, aber ich bin nicht perfekt“ wäre die „richtige Dosis“. So kann ich mir Kritik anhören und mich dann entscheiden, ob ich sie für mich annehme oder nicht. Man muß ja schließlich nicht alles umsetzen, was einem so erzählt/ geraten wird.
Nun hat aber nicht jeder gleich ein zu geringes Selbswertgefühl, der in einer Diskussion aus dem Leim geht. So können Themen für den Außenstehenden völlig unlogisch verknüpft sein, die den Kritisierten zu „unangemessenen“ Reaktionen verleiten. Das berühmte „da komm ich bei dem nicht weiter“-Gefühl. Obwohl derjenige auf anderen Gebieten zu anderen Themen durchaus kritikfähig ist. In einem solchen Fall kann man vorsichtig nachfragen, warum jemand nun so emotional reagiert.
Manchmal sind es auch die Personen selbst die solche Emotionen auslösen. Pubertierende Kiddies beispielsweise. Wenn der Vater oder die Mutter „es wagt“ Kritik auszusprechen fliegen gleich die Türen. Da geht es um Abgrenzung.
„Ich bin und will nicht sein wie Du, und darum mache ich das anders“-
„ich bin schon groß, ich kann das allein“
auch wenn die Kritik berechtigt ist- und ich das häufig eigentlich auch weiß.
Ein Konzept „wie werde ich kritikfähig in 4 Schritten“ gibt es nicht.
Zumindest nicht so, dass man es hier aufschreibt und Du es zuhause übst. Belastet ein solches Problem eine zwischenmenschliche Beziehung, z.b. eine Ehe, kann man einen Psychologen konsultieren. (Ist nur schwierig, wenns der Chef ist, der keine Kritik verträgt)
Für die „kleineren Eskapaden“ gilt genaues Zuhören, sich bewusst ruhig zu halten und vor allem sich zu überlegen, warum das Gegenüber einen kritisiert. Außerdem sollten die Gefühle, die einem bei dieser Kritik so kommen, wenn möglich thematisiert werden. „so wie Du das sagst fühle ich… denke ich…“ und natürlich auch einen Moment inne halten und sich überlegen, ob die Kritik berechtigt ist.
Und dann gibt es noch die Kommunikationsstrategien- so kann ich sagen
„Du Saftsack sitzt nur auf dem Sofa und hilfst nie mit“ oder „ich würde mir wünschen/ es gut finden, dass/wenn Du mir etwas mehr helfen könntest“. Auch das kann man äußern, wenn man Betroffener ist. „Sag mir was Du Dir wünschst, statt mir etwas vorzuwerfen, da fühle ich mich angegriffen und mache dicht“
Kritik von Menschen, von denen man sich wünscht, dass sie einen mögen, tut immer weh, weil man damit assoziiert, dass sie einen deshalb weniger mögen. Dem ist ja aber nicht so. Wenn es sich nicht gerade um den gehässigen Nachbarn handelt, kritisieren Dich Menschen, weil Du Ihnen eben nicht egal bist, sie sich wünschen, dass ein Ergebnis (z.B. einer Arbeit gut wird) oder die Beziehung zueinander gut bleibt oder sich verbessert. „Du Saftsack sitzt nur auf dem Sofa und hilfst nie mit“ kann anders ausgedrückt z.B. der Wunsch sein, die Arbeit schnell gemeinsam zu erledigen, um im Anschluss gemeinsame Freizeit zu haben.
=> Ich hab Dich so gern, dass ich gern mehr Zeit mit Dir verbringen möchte … klingt schon ganz anders.
Die meisten Probleme mit der Kritik sind erfahrungsgemäß Kommunikationsprobleme. A sagt/will etwas was bei B nicht ankommt.
Die Gründe dafür können sowohl bei A als auch bei B liegen.
Also würde ich Dir, wenn Du dazu etwas lesen möchtest erst einmal
Herrn Schulz von Thun ans Herz legen wollen.
Von dem stammen die berühmten „Vier Ohren“
Schulz von Thun, Friedemann. (1981) „Miteinander reden 1“. Hamburg: Rowohlt Tachenbuchverlag
Darüber solltest du auch im Netz ausreichend finden. Aber das Buch ist zackig und verständlich geschrieben und kann in keinem Schrank schaden. *find*
hi stefan,
ich hab da auch noch was was mir ein wenig „aufstösst“:
hier vor allem der mittlere satz - das mag ja von der lokik her nett sein, ist aber keine wirkliche begründung zum einen und zum anderen eine
bewertung - nämliche eine selbstbewertung - aber genau daran scheitert meiner ansicht nach eine person die nicht kirtikfähig ist - sie fühlt sich abgewertet - in folge dessen halte ich es für sinnlos mit genau dem zu argumentieren was sie letztlich dazu bringt kritik nicht gut aushalten zu können und keinen alternativen umgang zu finden.
du setzt dann noch einen drauf und legst fest wie die haltung denn sein sollte - also das einzig wahre gibst du vor.
ich aber glaube nicht das es hier zum einen ein SOLL geben kann,
zum anderen könnte man das auch wie eine art devotheit auslegen.
in negativen ereignissen eine chance für sich zu sehen ist eine grundhaltung die sich auch ausweiten kann auf solche begebenheiten.
doch bezweifle ich stark dass diese haltung vom verstand her gesteuert werden kann - denn ginge dies, hätte ja niemand probleme - vom kopf her wissen wir ja alle relativ viel - nutzt nur ziemlich wenig wenns ums leben der dinge geht. - insofoern kritisiere ich dich hier dahingehend, dass du schreibt wie es deiner ansicht nach sein soll - aber nicht wie man das erreicht (die studentennummer lasse ich mal raus, die wurde schon erwähnt - finde ich übrigens ebenfalls äh… naja, schon fast niedlich*g - könntest gleich schreiben - es gibt keine dummen studenten - alle klug und überhaupt*g)
ich finde sätze die einem sagen wie es denn sein soll nicht gut.
denn es gibt keine „die eine form“ wie man etwas erreichen kann.
wobe du ja nichts von der form schreibst, nur von dem ergebnis des
ideals das du in deiner vorstellung hast.
ich z.b fühle keine dankabrkeit wenn ich kritisiert werde und glaube nicht, dass ichs deshalb schlechter „drauf habe“.
ich finde es einfach natürlich - wenn man mal von den nörglern absieht
oder an getarnten aktionen oder was es sonst noch für variablen gibt.
in den fällen variiere ich zwischen abgleiten lassen oder doch mal aufregen drüber - je nach dem welchen hintergrund ich für die verhaltensweise (kritik) sehe. ich bin also nicht perfekt und kann deshalb keine perfekte form nennen. ich bezweifle aber sowieso das es
menschen gibt die nur ansatzweise perfekt wären, auch in der sache nicht.
aber ich glaube verstehen zu wollen/können warum jemand einen kritisiert - im idealfall macht die kritisierende person freiwillig eine angabe, in anderen fällen muss man es sich selbst überlegen -
ist mehr als hilfreich - denn kritik hat eine aufgabe über die kritik hinaus und so macht es sinn wenn man auch über den weiteren sinn gedanken verschwendet und nicht nur auf die kritik selbst schaut.
ich finde also, es ist ein höchst emotionaler vorgang - egal ob im job oder sonstwo - und es ist etwas was man lernen kann - nicht emotionla zu reagieren - sagen wir mal überzogen emotional - ist auch eine emotionale entscheidung - genauso wie die entscheidung vom kopf her damit zumzugehen - das alles wird von den gefühlen gesteuert.
was du hier beschreibst zeigt meiner ansicht nach keinen weg -
jemand der ständig alles unterdrückt könnte ebenso „vorgehen“ -
das wäre aber fern dessen was man wohl für „empfehlenswert“ halten
würde.
sorry für die ausschweifungen, gelingt mir einfach nicht das kürzer zu halten 
unklar ist mir, ob du dich etwas unglücklich aus gedrückt hast oder wirklich meinst in den beschreibungen „die lösung“ zu sehen.
ich jedenfalls sehe sie in dem absatz + dem mit den studenten nun gar
nicht, eher im gegenteil.
LG
nina
Ich meinte Kritikfähigkeit nicht Konfliktfähigkeit
Huhu nochmals
Ich meinte Kritikfähigkeit…nicht Konfliktfähigkeit
Hmmmm was ist nur der Unterschied?
Freundliche Grüsse vom Zitronenfalter
Hi Zitronenfalter,
Ich meinte Kritikfähigkeit…nicht Konfliktfähigkeit
Kritikfähigkeit hat ihre zwei Seiten: Die Fähigkeit zu kritisieren und das Aushalten von Kritik. Welche meinst Du jetzt?
Hmmmm was ist nur der Unterschied?
Ist diese Frage ernst gemeint?
Gruß Ralf
Hallo dreambeldier
Sorry wegen der Frage was der Unterschied sei…
Ja ich meinte Kritikfähigkeit.
Liebe Grüsse vom Zitronenfalter