Liebe Urlaubsspezialisten, die Ihr das schon hinter Euch habt.
Ich möchte im Juni mit dem Auto aus Deutschland (über Passau) durch Östereich nach Split (Kroatien).
Wer kann mir was zu den Straßenverhältnissen in Kroatien, dem Fahrzeugaufkommen am Wochenende (Samstag/Sonntag), der möglichen Durchschnittsgeschwindigkeit verraten. Wo sollt man noch tanken?
Wo sollte man übernachten? Noch in Österreich oder schon in Kroatien, denn ich habe eine Gesamstrecke von ca. 1600 km.
Dei Straßenverhältnisse in Kroatien sind nicht so besonders. Da kannst Du dich auf einige Schlaglöcher einstellen, so wie ich das in Erinnerung habe. Daraus ergibt sich die Geschwindigkeit von alleine.
Am Wochenende kann es auf den Straßen schon ziemlich voll werden - zur Hauptreisezeit zumindest. Ich habe zwar die Spritpreise nicht im Kopf aber das dürft ziemlich egal sein wo du tankst. Ich glaub sogar das der Sprit in Österreich billiger ist als in Kroatien bin mir aber nicht sicher. Tja mit der Übernachtung ist das so eine Sache. Ich bin die Strecke schon länger nicht mehr gefahren, aber so weit ich das noch in Erinnerung habe, ist ab Zagreb übernachtungsmässig nicht viel geboten.
Würde dir noch empfehlen dir eine grüne Versichrungskarte von deiner Versicherung zu holen.
Gruss
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Liebe Urlaubsspezialisten, die Ihr das schon hinter Euch habt.
Ich möchte im Juni mit dem Auto aus Deutschland (über Passau)
durch Östereich nach Split (Kroatien).
Wer kann mir was zu den Straßenverhältnissen in Kroatien, dem
Fahrzeugaufkommen am Wochenende (Samstag/Sonntag), der
möglichen Durchschnittsgeschwindigkeit verraten. Wo sollt man
noch tanken?
Das hast du dir wahrscheinlich schon selber gedacht, aber fahre nicht an der Küste entlang nach Split, der Zeitaufwand wäre immens! Die Strecke im Lande ist teilweise sehr gut ausgebaut (vor und nach Zagreb einige km zweispurig (Maut) und im Süden kilometerlang geradeaus, teilweise neugebaute Straßen. Es gibt zwischendurch einige kurvenreiche Streckenabschnitte.
Verkehrsaufkommen hält sich in Grenzen (wochentags). Bei wenig Verkehr sind auf den besseren Straßen Geschwindigkeiten von über 100 km/h drin (Durschnitt!), auf den kurvigen kommste wahrscheinlich nicht über 65.
Mit vollbeladenem tiefergelegtem Fahrzeug und hohen Geschwindigkeiten ist die Strecke durch eine Vielzahl an Bodenwellen kritisch
Tanken empfehle ich in Österreich, du wirst aber nicht um zwei Tankstopps in HR (Hin- und Rückfahrt) herum kommen (bei sparsamen Diesel evtl. einer).
Wo sollte man übernachten? Noch in Österreich oder schon in
Kroatien, denn ich habe eine Gesamstrecke von ca. 1600 km.
Was ist noch wichtig?
Es gibt Abschnitte, in denen weit und breit keine Dörfer/Städte sind, also vorsorgen und rechtzeitig tanken. Es gibt ein schönes Naturschutzgebiet mit Wasserfällen auf der Strecke (Hotel), aber das ist ca. 300-400 km vor Split und lohnt sich wahrscheinlich für dich nicht mehr.
Wenn möglich einen zweiten Fahrer mitnehmen.
also ich persönlich würde meinem Vorgänger bezüglich der Reiseroute widersprechen. Falls du sowieso unterwegs übernachten möchtest seh die Hinfahrt doch einfach als Teil des Urlaubs an. Die Küstenstrasse ist von der landschaft her einfach einmalig.
Fahre jedes Jahr zum Segeln nachKroatien und kenne sowohl diese, als auch die Strecke übers Hinterland. Dort kann es dir leeider auch mal passieren (so wie uns vergangenes Jahr) dass du mehrere Stunden im Stau stehst. Die Seen die angesprochen wurden sind die Plitviczer Seen (oder so ähnlich…) Dort haben auch wir vergangenes Jahr Station gemacht. Überall auf der Strecke sind Privatpensionen für ca. 14-18 Euro pro Person und Nacht erhältlich. Du darfst natürlich keine allzu großen Ansprüche stellen. Hauptsache es ist sauber… Noch ein Nachteil der „Hinterland-Strecke“: Dort hat der Krieg wesentlich mehr (auch heute noch sichtbare) Spuren hinterlassen, als an der Küste. Und wie gesagt: Auch die Fahrt soll ja (zumindest bei mir) schon ein Urlaub sein. Deshalb geniesse die Küstenstrecke !!!