Kuba für 2 Wochen

Hallo, möchte im Januar für zwei Wochen nach Kuba und hab mir vorgestellt, eine Woche Erholung am Strand und eine Woche bißchen mit dem Auto die schöne Gegend erkunden. Was gibt es grundsätzlich zu beachten? (bitte nur die wichtigsten Dinge ) Kann auch ein paar tage mehr werden , Gruß, Onno

Hi
Januar ist angenehm klimatisch. aber rechne damit das du 3 Tage brauchst bis du dich halbwegs wohl da fühlst. dann ist schon die erste hälfte der ersten woche rum (als nicht Rum).

wenn du dir nen Mietwagen nimmst, und cubanischen Verkehr nicht kennst, solltest du vorsichtiger fahren als du dir vorstellen jemals kannst. Radfahrer auf der linken Spur einer Schnellstrasse sind NORMAL, ebenso kreuzende, wendende und Fussgänger. Die Sandauslaufzonen rechts der Piste werden gern und häufig genutzt! Jedes andere Fahrzeug um dich herum kann jeden Augenblick kaputt gehen, Reifenplatzer sind ständig zu beobachten wenn du da unterwegs bist.
Wenn du deinen Mietwagen mit vollem Tank bekommst, du aber nach 200KM leer bist, dann ist das völlig in Ordnung, schau rein in den Tank wenn du den Wagen bekommst :smile: schau dir genauestens die Bereifung an, teste die Bremsen… prüfe den Druck das Wasser und das Öl…
Wenns dein erstes Mal ist würd ich es eher lassen und vielleicht nach Habana fliegen, 3 Tage Habana Vieja machen, dann für ne woche Playas del Este, und vielleicht von da aus ein oder 2 Tagestouren machen, nicht mit eigenem Fahrzeug.
B

Hallo, möchte im Januar für zwei Wochen nach Kuba und hab mir
vorgestellt, eine Woche Erholung am Strand und eine Woche
bißchen mit dem Auto die schöne Gegend erkunden. Was gibt es
grundsätzlich zu beachten? (bitte nur die wichtigsten Dinge )
Kann auch ein paar tage mehr werden , Gruß, Onno

Hallo,

Januar ist eine hervorragende Reisezeit. Welche Ecke von Kuba schwebt dir denn vor?

Zum Entspannen kann ich nur Santa Lucia empfehlen. Total abgelegen, aber toll! Nach Varadero zieht mich persönlich überhaupt gar nichts.

Für die Tour mit dem Auto kommt es auf deinen „Mut“ an. Soll es ganz unabhängig werden, such dir nen Mietwagen (durchaus schon von Deutschland aus, sonst könntest du vor Ort leer ausgehen) und übernachte in Privatunterkünften. Eine Empfehlung könnte ich dir da nur für Trinidad geben. Willst du etwas mehr „Struktur“ drin haben, würde ich wieder zu Oeger greifen. Die bieten eine Kombination aus Mietwagen und Übernachtungen in 2-3-Sterne-Hotels an. Du kannst die Hotels schon von hier aus reservieren (was je nach Hotel durchaus ratsam ist, weil gerne ausgebucht) oder einfach eines der in dem Paket enthaltenen Hotels anfahren und quasi drauf hoffen, dass die ein Zimmer für dich frei haben. Falls nicht, musst du ggf. weitersuchen.
Da hätte ich einen tollen Hotel-Tipp für Viñales und Santiago.

Das Selbst-Fahren ist gewöhnungsbedürftig und sollte man sich gut überlegen.

  1. Touris sollten NIE nachts fahren (viele sind dort ohne Licht unterwegs, die Straßen sind z. T. in miserablem Zustand,…) - zu gefährlich
  2. Auto nie unbewacht abstellen (wer einen Reifen verkaufen kann, sorgt mit nem Messer schon mal gerne für Kundschaft)
  3. verdammt gutes Kartenmaterial mitnehmen! (wir hatten eine Faltkarte in Deutschland gekauft, die für den Überblick ganz gut war, und für die Details hatte ich in feiner Kleinstarbeit eine aus dem Netz ausgedruckt)
  4. Plane nie zu lange Strecken am Stück! Wir sind mit 50 km pro Stunde ganz gut in der Planung gewesen (Rechne mit wirklich ALLEM auf den STraßen (von Ochsenkarren über Käseverkäufer bis hin zu Exibitionisten auf der Autobahn hatten wir alles)

Das wars fürs erste in Kürze. Weitere Details kann ich dir aber gerne liefern. Dazu wäre aber ggf. sinnvoll zu wissen, welche Route dir mit dem Auto vorschwebt und wo du am Strand liegen willst.

Viele Grüße
Merlinchen

Hi B.

Januar ist angenehm klimatisch. aber rechne damit das du 3
Tage brauchst bis du dich halbwegs wohl da fühlst.

Der Meinung bin ich nicht. Natürlich ist es schwül-heiss, aber das wird sich nicht nach 3 Tage ändern. Ausserdem ist das von Menschen zu Menschen unterschiedlich (ich z.B. brauche nichts bzw. 2-3 Std; mein Freund allerhöchstens ein paar Std. länger, also 5-6 Std, in ca.)

wenn du dir nen Mietwagen nimmst, und cubanischen Verkehr
nicht kennst, solltest du vorsichtiger fahren als du dir
vorstellen jemals kannst.

Ich glaube das macht man rein automatisch. Man passt sich eh immer/meistens die Begebenheiten an, oder? (Will heissen: Auf eine deutsche Autobahn fährst Du ja nicht 30 Std/Km, was auf eine Baustelle in Berlin hoffentlich doch) Genauso ist es auf Cuba. Und da fährt man grundsätzlich langsamer -anders geht es schlich nicht.

Radfahrer auf der linken Spur einer
Schnellstrasse sind NORMAL, ebenso kreuzende, wendende und
Fussgänger.

…Knoblauchrispen-, Kuchen-, selbstgemachter Käseverkäufer; Mitfahrer; Hundebesitzer (samt Tiere um dieser kräftiger zu machen); Pferdekutschen wie in alten Hollywood-Western; Leute die einfach so den Verkehr anschauen; Leute die gerade aus der Bushaltestelle ausgestiegen sind oder gerade auf dem Bus warten; etc… ebenfalls! ;o)) (alles selbst öfters gesehen)

Jedes andere Fahrzeug um dich herum kann
jeden Augenblick kaputt gehen, Reifenplatzer sind ständig zu
beobachten wenn du da unterwegs bist.

Das alles, trotz über 2000 Km auf cubanischen Straßen nicht erlebt. Dafür ist der Autoverkehr auf der Insel schätzungsweise 1/10.000 von dem hierzulande.

Wenn du deinen Mietwagen mit vollem Tank bekommst, du aber
nach 200KM leer bist, dann ist das völlig in Ordnung, schau
rein in den Tank wenn du den Wagen bekommst :smile: schau dir
genauestens die Bereifung an, teste die Bremsen… prüfe den
Druck das Wasser und das Öl…

Das kenne ich auch nicht.

Wenns dein erstes Mal ist

Es gibt immer ein erstes mal…

würd ich es eher lassen und
vielleicht nach Habana fliegen, 3 Tage Habana Vieja machen,
dann für ne woche Playas del Este, und vielleicht von da aus
ein oder 2 Tagestouren machen, nicht mit eigenem Fahrzeug.

Der Meinung bin ich auch. Aber aus anderen Gründen, alles voran:

  1. Der Zustand der Straßen sind so grottenschlecht, daß man zwangsläufig langsamer fährt -ob man will oder nicht.

  2. Es gibt nicht so viele Tankstellen wie hier. Man darf nicht so weit fahren, daß man Gefahr läuft, ohne Benzin stehen zu bleiben, denn dann ist man rettungslos verloren… Und kann Tage dauernd bis man wieder weiter kann!

  3. (und mMn. wichtigstes Kriterium) Cuba ist nicht für den Einzeltourismus ausgelegt. Die Straßen, Autobahn (gibt es nur eine), Schnellstraßen, usw. sind NICHT ausgeschildert (Ausnahme: Touristisches Zentrum von La Habana u. evtl Varadero) D.h. selbst wenn man gut Spanisch spricht, wird man sich unbedingt verfahren und etliche Kilometern umsonst fahren. Egal wie toll Deine Straßenkarte auch ist. Das geht immer auf Kosten der Zeit und der Benzinverbrauch.

Deshalb mMn. ist man viel besser daran, wenn man was bestimmtes auf Cuba besuchen will, dies mit einem organisierten Ausflug zu besichtigen und /oder mit einem Taxi (wobei den Preis unbedingt VOR Einstieg besprochen werden sollte)

Schöne Grüße,
Helena *Cuba-Verliebte*

Ich stimme Dir zu…
Hallo Merlinchen,
Ich stimme Dir zu.

Zum Entspannen kann ich nur Santa Lucia empfehlen.

Das kenne ich nicht. Wo ist es genau?

Total abgelegen, aber toll! Nach Varadero zieht mich persönlich
überhaupt gar nichts.

Mich auch nichts. Frei nach dem Motto: „Für Hotelburgen am Strand muß ich nicht 10 Std fliegen“ ;o))

Für die Tour mit dem Auto kommt es auf deinen „Mut“ an.

Hihihihihi. Genau! Aber auch an die Geduld und die zur Verfügung stehende Zeit.

Soll
es ganz unabhängig werden, such dir nen Mietwagen (durchaus
schon von Deutschland aus, sonst könntest du vor Ort leer
ausgehen)

Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe insgesamt 4 Autos auf Cuba gemietet und nie Probleme damit gehabt, daß es nicht gäbe… *wundern, wundern* Ich glaube des Problems Lösung ist das Auto von einem beliebigen Hotel aus mieten. (Muß nicht der eigenen sein).

und übernachte in Privatunterkünften.

Genau das haben wir es gemacht und es war schlich ein Traum. Ich kann es nur weiter empfehlen, denn die Mieter sind sehr darauf bedacht, die Gäste so zu verwöhnen, daß sie sich wirklich wohl fühlen und wieder kommen (wollen) bzw. weiter empfehlen. Ich zB könnte gutes Gewissen alle „casas particulares“ empfehlen, wo ich auch war.

Eine
Empfehlung könnte ich dir da nur für Trinidad geben.

Mir persönlich gefiel weit besser Cienfuegos als Trinidad, aber gut, jeder das seine (Mich persönlich zieht es eher wo Meer gibt)

Du kannst die Hotels
schon von hier aus reservieren (was je nach Hotel durchaus
ratsam ist, weil gerne ausgebucht)

Das würde ich persönlich nicht tun, denn man weiß ja nie wie weit man kommt.

oder einfach eines der in
dem Paket enthaltenen Hotels anfahren und quasi drauf hoffen,
dass die ein Zimmer für dich frei haben. Falls nicht, musst du
ggf. weitersuchen.

Das eher. Denn Cubaner selber dürfen nicht auf diese Hotels (sind ausländische Touristen vorenthalten) und so oft sind sie nciht voll.

Da hätte ich einen tollen Hotel-Tipp für Viñales und Santiago.

In Viñales, wetten, daß ich weiß um welche es sich handelt??? ;o))
In Santiago hätte ich den tipp für eine ausgezeichnete Casa particular mit atemberaubendem Blick zur Bucht.

Das Selbst-Fahren ist gewöhnungsbedürftig und sollte man sich
gut überlegen.

Stimmt.

  1. Touris sollten NIE nachts fahren (viele sind dort ohne
    Licht unterwegs, die Straßen sind z. T. in miserablem
    Zustand,…) - zu gefährlich

Ganz genau.

  1. Auto nie unbewacht abstellen (wer einen Reifen verkaufen
    kann, sorgt mit nem Messer schon mal gerne für Kundschaft)

Man sollte, mMn. in der Tat, das Auto nicht unbewacht abstellen, aber die Kriminalitätsrate in Cuba ist im Bereich von 0,00x%, so daß ich mit Deiner Begründung nicht einverstanden bin.

  1. verdammt gutes Kartenmaterial mitnehmen! (wir hatten eine
    Faltkarte in Deutschland gekauft, die für den Überblick ganz
    gut war, und für die Details hatte ich in feiner Kleinstarbeit
    eine aus dem Netz ausgedruckt)

Selbst das reicht vor Ort idR nicht. Ich hatte 1:250.000 was für Cuba ausgezeichnet ist und trotz allem einschl. meine Spanisch-Kenntnissen, insgesamt mehrere 100 Km umsonst gefahren.

  1. Plane nie zu lange Strecken am Stück! Wir sind mit 50 km
    pro Stunde ganz gut in der Planung gewesen (Rechne mit
    wirklich ALLEM auf den STraßen (von Ochsenkarren über
    Käseverkäufer bis hin zu Exibitionisten auf der Autobahn
    hatten wir alles)

Hihihihihi Das stimme ich auch zu. Auch den Durchschnitt war bei uns so.

Das wars fürs erste in Kürze. Weitere Details kann ich dir
aber gerne liefern. Dazu wäre aber ggf. sinnvoll zu wissen,
welche Route dir mit dem Auto vorschwebt und wo du am Strand
liegen willst.

Das schließe ich mich auch an, allerdings öffentlich damit auch andere was davon haben.

Schöne Grüße,
Helena

Hallo Helena,

Zum Entspannen kann ich nur Santa Lucia empfehlen.

Das kenne ich nicht. Wo ist es genau?

Das ist im Norden der Insel, nähe Nuevitas, nächste größere Stadt ist Camagüey (aber auch noch 1,5 Std. entfernt)

Mich auch nichts. Frei nach dem Motto: „Für Hotelburgen am
Strand muß ich nicht 10 Std fliegen“ ;o))

Ok, Santa Lucia hat im Prinzip auch nur 4 Hotelanlagen zu bieten, aber dafür auch 20 km Sandstrand.

Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe insgesamt 4 Autos
auf Cuba gemietet und nie Probleme damit gehabt, daß es nicht
gäbe… *wundern, wundern* Ich glaube des Problems Lösung ist
das Auto von einem beliebigen Hotel aus mieten. (Muß nicht
der eigenen sein).

Im Hotel gibts bestimmt immer noch was. Aber beim ersten Kuba-Aufenthalt hatte ich mal ein Auto im Hotel gebucht. Das war für deutsche Verhältnisse „schrottplatzreif“ - Verdeck war voller Risse, Tankanzeige war kaputt, im Auto roch es nach Benzin,…

„Gute“ Autos, also durchaus recht neu, mit Klimaanlage usw. sind zu so einer Reisezeit (auch nach dem, was ich von anderen so mitbekommen habe) dann doch eher schwer bis gar nicht kurzfristig vor Ort zu kriegen.

Ich zB könnte gutes Gewissen alle „casas
particulares“ empfehlen, wo ich auch war.

Das bestreite ich nicht. Und generell wäre ich auch lieber dort hin zum Schlafen. Aber ich habe mich dann u. a. dagegen entschieden, weil ich fast kein Spanisch kann. Dann ist die Verständigung extrem schwer. Der andere Grund war, dass mich da nicht unbedingt der „Kulturschock“ ereilt hätte, da ich schon mal in Kuba war. Aber für die Flitterwochen wollte ich dann doch „etwas mehr Luxus“.

Mir persönlich gefiel weit besser Cienfuegos als Trinidad,
aber gut, jeder das seine (Mich persönlich zieht es eher wo
Meer gibt)

Trinidad liegt fast am Meer. Badestrände sind nur Mangelware. Cienfuegos kenne ich nur vom Durchfahren, aber da strahlte die Stadt nicht so viel Flair aus, wie es uns gleich in Trinidad auffiel. Außerdem ist das Gebirge „hinter“ Trinidad (mist, Name entfallen) auch toll!

Das würde ich persönlich nicht tun, denn man weiß ja nie wie
weit man kommt.

Da hatten wir keine Probleme, denn unsere Planung war einfach hervorragend :wink:. Aber z. B. im Los Jazmines in Viñales hätten wir sonst ziemlich sicher kein Zimmer mehr bekommen, weil zu der Zeit fast ständig ausgebucht.

Das eher. Denn Cubaner selber dürfen nicht auf diese Hotels
(sind ausländische Touristen vorenthalten) und so oft sind sie
nciht voll.

Da hat sich jetzt seit Raul wohl was geändert. Bin aber nicht komplett im Bilde, wie genau. Aber offensichtlich dürfen die Kubaner inzwischen auch in Touri-Hotels.

  1. Auto nie unbewacht abstellen (wer einen Reifen verkaufen
    kann, sorgt mit nem Messer schon mal gerne für Kundschaft)

Man sollte, mMn. in der Tat, das Auto nicht unbewacht
abstellen, aber die Kriminalitätsrate in Cuba ist im Bereich
von 0,00x%, so daß ich mit Deiner Begründung nicht
einverstanden bin.

Nur zur Sicherheit: ich meinte, dass Reifen platt gestochen werden. Soll wohl (was ich von vielen anderen Kuba-„Pilgern“ gehört habe, durchaus üblich sein. Uns ist es nicht passiert, wir haben aber auch nie unbewacht geparkt.

Selbst das reicht vor Ort idR nicht. Ich hatte 1:250.000 was
für Cuba ausgezeichnet ist und trotz allem einschl. meine
Spanisch-Kenntnissen, insgesamt mehrere 100 Km umsonst
gefahren.

Deshalb habe ich auch nie behauptet, dass wir damit ohne uns zu verfahren unsere Tour gemacht haben *g*. Aber es macht es ganz klar leichter.

Viele Grüße
Merlinchen

Hallo Merlinchen,

Das ist im Norden der Insel, nähe Nuevitas, nächste größere
Stadt ist Camagüey (aber auch noch 1,5 Std. entfernt)

OK. Ohne Landkarte zu schauen ich schätze dann westlich von Guardalavaca…

Ok, Santa Lucia hat im Prinzip auch nur 4 Hotelanlagen zu
bieten, aber dafür auch 20 km Sandstrand.

Das ist eben wie alles andere, Geschmacksache. Ich brauche etwas mehr als ein Hotel und 20 Km Strand um einen Urlaub zu geniessen. Ob 4 oder 40 Hotels, ich möchte auch etwas sehen, Leute kennenlernen, usw…

Im Hotel gibts bestimmt immer noch was. Aber beim ersten
Kuba-Aufenthalt hatte ich mal ein Auto im Hotel gebucht. Das
war für deutsche Verhältnisse „schrottplatzreif“ - Verdeck war
voller Risse, Tankanzeige war kaputt, im Auto roch es nach
Benzin,…

Hihihihi. von der Qualität des Autos war ja nie die Rede ;o))) Unser erste hat die erste 2 Km vom Vermieter zu unserem Hotel in La Habana schon mal nciht geschafft und wir haben schon mal ein „zweites“ bekommen -ohne das erste jemals zu Gesicht bekommen zu haben! ;o)) Das nenne ich „Cuba at its best!“ ;o)))

„Gute“ Autos, also durchaus recht neu, mit Klimaanlage usw.
sind zu so einer Reisezeit (auch nach dem, was ich von anderen
so mitbekommen habe) dann doch eher schwer bis gar nicht
kurzfristig vor Ort zu kriegen.

In März sceint sich die Lage sehr entspannt zu haben. Oder zumindest in La Habana.

Ich zB könnte gutes Gewissen alle „casas
particulares“ empfehlen, wo ich auch war.

Das bestreite ich nicht. Und generell wäre ich auch lieber
dort hin zum Schlafen. Aber ich habe mich dann u. a. dagegen
entschieden, weil ich fast kein Spanisch kann.

Zugegeben meine Muttersprache ist Spanisch und tue mir damit leicht, mit Cubanern zu reden. Aber so wie die Cubaner sind, werden sie sich zu verständigen wissen. (In Viñales hatten die unmittelbare Nachbarn ebenfalls „Casas“ für Ausländern zu mieten und dort waren Österreichern untergebracht, die zugegebenermaßen absolut kein Wort Spanisch gesprochen haben. Ich habe gerne geholfen, aber auch mir angeschaut wie weit sie zurecht kommen, und das war sehr beachtlich. Frei nach dem Motto: „Wo ein Wille ist,…“) So etwas würde ich mir in Ländern zutrauen, wo eine Sprache gesprochen wird, die ich gar nicht, nicht einmal ansatzsweise kenne, z.B. Thailand und neuerdings in Budapest erfolgreich probiert.

Dann ist die Verständigung extrem schwer.

Dafür umso lustiger und wie gesagt mMn. erfolgsversprechend, wenn der Wille da ist.

Der andere Grund war, dass mich
da nicht unbedingt der „Kulturschock“ ereilt hätte, da ich
schon mal in Kuba war.

Na dann!.. Wie wir zu sagen pflegen: Um schwimmen zu lernen, muß man ins Wasser springen (bzw. nass werden).

Aber für die Flitterwochen wollte ich dann doch „etwas mehr Luxus“.

Gegen diese Argument fällt mir nichts ein.

Trinidad liegt fast am Meer.

Eben! Es sind rund 5 Km bis dahin. Und 100fuegos liegt AM Meer. Direkt.

Badestrände sind nur Mangelware.

??? ähmm… Habe ich etwas überlesen???

Cienfuegos kenne ich nur vom Durchfahren, aber da strahlte die
Stadt nicht so viel Flair aus, wie es uns gleich in Trinidad
auffiel.

Glaube mir: Ich kenne beide. Und für mich steht ausser Frage, daß 100fuegos viel mehr Flair hat, als Trinidad.

Außerdem ist das Gebirge „hinter“ Trinidad (mist,
Name entfallen) auch toll!

Sierra del Escambray. Übrigens Hochburg der Rebellen bei der letzten Revolution. (In 100fuegos haben wir die Ehre gehabt, jemand kennenzulernen, der uns davon erzählte, aus eigene Erfahrung!)

Da hatten wir keine Probleme, denn unsere Planung war einfach
hervorragend :wink:.

Das freut mich für Euch! Ein einziges mal haben wir das versucht und es ist völlig in die Hose gegangen.

Aber z. B. im Los Jazmines in Viñales hätten
wir sonst ziemlich sicher kein Zimmer mehr bekommen, weil zu
der Zeit fast ständig ausgebucht.

Genau Los Jazmines und „El Mirador“ hatte ich vorhin gemeint.

Da hat sich jetzt seit Raul wohl was geändert. Bin aber nicht
komplett im Bilde, wie genau. Aber offensichtlich dürfen die
Kubaner inzwischen auch in Touri-Hotels.

Stimmt. Es hat sich einiges geändert. Nur schätzungsweise 0,00005% der Durchschnittscubaner wird sich so etwas leisten können. Ich denke der Hintergedanke dabei war nicht, daß plötzlich die Buden voll gerammt werden mit „Nacionales“ (wie die Polizei sie nennt), sondern wenn einen Verwandten aus dem Ausland sie besucen kommt, kann dieser für den „Nacional“ noch ein paar Scheine hinblättern und ihn dazu einladen (Bei fidel war das nicht erlaubt)

Nur zur Sicherheit: ich meinte, dass Reifen platt gestochen
werden. Soll wohl (was ich von vielen anderen Kuba-„Pilgern“
gehört habe, durchaus üblich sein. Uns ist es nicht passiert,
wir haben aber auch nie unbewacht geparkt.

Wir haben nicht immer unbewacht geparkt und uns ist so etwas nicht passiert, zum Glück.

Deshalb habe ich auch nie behauptet, dass wir damit ohne uns
zu verfahren unsere Tour gemacht haben *g*.

Ich hätte es Dir eh nicht abgekauft ;o)) *sfg*

Aber es macht es ganz klar leichter.

Die Frage ist wieviel „leichter“ es wird mit einer solchen Karte. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, meine Freunde und Bekannte vorzuschlagen, sich ein Taxi zu nehmen (mit vereinbarten Preis von vorne herein) und ansonsten öffentlich fahren.

Viele Grüße

Dir auch!

Helena *die schon wieder am liebsten wieder unterwegs nach Cuba wäre*

Hi

Der Meinung bin ich nicht. Natürlich ist es schwül-heiss, aber
das wird sich nicht nach 3 Tage ändern. Ausserdem ist das von
Menschen zu Menschen unterschiedlich (ich z.B. brauche nichts
bzw. 2-3 Std; mein Freund allerhöchstens ein paar Std. länger,
also 5-6 Std, in ca.)

klar. daher gehe ich von mir aus. und von denen die ich dieser Situation um mich hatte. Keiner sprang aus dem Flieger und hatte sich in 5 Minuten an Cuba gewöhnt. Ichg rede NICHT auschliesslich vom Wetter, falls du das NICHT bemerkt haben solltest.

Ich glaube das macht man rein automatisch. Man passt sich eh
immer/meistens die Begebenheiten an, oder? (Will heissen: Auf
eine deutsche Autobahn fährst Du ja nicht 30 Std/Km, was auf
eine Baustelle in Berlin hoffentlich doch) Genauso ist es auf
Cuba. Und da fährt man grundsätzlich langsamer -anders geht es
schlich nicht.

klar… das wurde einem Hamburger den ich dort traf klar nachdem er nen Radfahrer abgeschossen hatte.

Radfahrer auf der linken Spur einer
Schnellstrasse sind NORMAL, ebenso kreuzende, wendende und
Fussgänger.

…Knoblauchrispen-, Kuchen-, selbstgemachter Käseverkäufer;
Mitfahrer; Hundebesitzer (samt Tiere um dieser kräftiger zu
machen); Pferdekutschen wie in alten Hollywood-Western; Leute
die einfach so den Verkehr anschauen; Leute die gerade aus der
Bushaltestelle ausgestiegen sind oder gerade auf dem Bus
warten; etc… ebenfalls! ;o)) (alles selbst öfters gesehen)

Totengräber und Reismatschbrötchenverkäfer nicht zu vergessen.

Jedes andere Fahrzeug um dich herum kann
jeden Augenblick kaputt gehen, Reifenplatzer sind ständig zu
beobachten wenn du da unterwegs bist.

Das alles, trotz über 2000 Km auf cubanischen Straßen nicht
erlebt. Dafür ist der Autoverkehr auf der Insel
schätzungsweise 1/10.000 von dem hierzulande.

ich war drin in solchen Autos. Und die 5 Ersatzräder im Kofferraum waren auch alle im Arsch. Es hat 2 Stunden gedauert überhaupt ein Rad aufzutreiben (was ich bezahlen durfte), und noch ne Stund die Karre aus dem Sandloch zu zerren. Dies 1/10.000 ist aber 10.000x unsicherer :smile:

Wenn du deinen Mietwagen mit vollem Tank bekommst, du aber
nach 200KM leer bist, dann ist das völlig in Ordnung, schau
rein in den Tank wenn du den Wagen bekommst :smile: schau dir
genauestens die Bereifung an, teste die Bremsen… prüfe den
Druck das Wasser und das Öl…

Das kenne ich auch nicht.

Das hab ich von nahezu JEDEM Mietwagenmieter gehört, voll war der volle Tank nie, beim Abgeben wurde aber reingeschaut ob er auch wirklich voll ist :smile:

Wenns dein erstes Mal ist

Es gibt immer ein erstes mal…

würd ich es eher lassen und
vielleicht nach Habana fliegen, 3 Tage Habana Vieja machen,
dann für ne woche Playas del Este, und vielleicht von da aus
ein oder 2 Tagestouren machen, nicht mit eigenem Fahrzeug.

Der Meinung bin ich auch. Aber aus anderen Gründen, alles
voran:

  1. Der Zustand der Straßen sind so grottenschlecht, daß man
    zwangsläufig langsamer fährt -ob man will oder nicht.

  2. Es gibt nicht so viele Tankstellen wie hier. Man darf nicht
    so weit fahren, daß man Gefahr läuft, ohne Benzin stehen zu
    bleiben, denn dann ist man rettungslos verloren… Und kann
    Tage dauernd bis man wieder weiter kann!

  3. (und mMn. wichtigstes Kriterium) Cuba ist nicht für den
    Einzeltourismus ausgelegt. Die Straßen, Autobahn (gibt es nur
    eine), Schnellstraßen, usw. sind NICHT
    ausgeschildert
    (Ausnahme: Touristisches Zentrum von
    La Habana u. evtl Varadero) D.h. selbst wenn man gut Spanisch
    spricht, wird man sich unbedingt verfahren und etliche
    Kilometern umsonst fahren. Egal wie toll Deine Straßenkarte
    auch ist. Das geht immer auf Kosten der Zeit und der
    Benzinverbrauch.

Deshalb mMn. ist man viel besser daran, wenn man was
bestimmtes auf Cuba besuchen will, dies mit einem
organisierten Ausflug zu besichtigen und /oder mit einem Taxi
(wobei den Preis unbedingt VOR Einstieg besprochen werden
sollte)

der Strassenzustand ist das Einzige was ich mit nem halbwegs intakten Fahrzeug tatsächlich vernachlässigen würde…
B

Hi

Ichg rede NICHT
auschliesslich vom Wetter, falls du das NICHT bemerkt haben
solltest.

Wenn Dein allerersten Satz so lautet:

„Januar ist angenehm klimatisch. aber rechne damit das du 3 Tage brauchst bis du dich halbwegs wohl da fühlst“

würde mich sehr interessieren wie ich darauf kommen soll, daß es sich nicht nur um das Wetter handelt…

klar… das wurde einem Hamburger den ich dort traf klar
nachdem er nen Radfahrer abgeschossen hatte.

…Dann will ich gar nicht wissen wie er in Europa sonst fährt.

Totengräber und Reismatschbrötchenverkäfer nicht zu vergessen.

Es war mein voller ernst, falls es Dir (um Deinen eigenen Wörtern zu zitieren) noch nicht aufgefallen sein sollte. Was ich zitiert habe, habe ich wiederholt auf Cubas Straßen und Autobahn gesehen. Ob du mir glaubst oder nicht, ist schon etwas anderes.

ich war drin in solchen Autos. Und die 5 Ersatzräder im
Kofferraum waren auch alle im Arsch.

Sorry, aber ich kaufe Dir nicht ab, daß im Kofferraum FÜNF Räder gegeben hat. Da kannst du mir alles erzählen und sagen was Du möchtest und für richtig hälts.

Es hat 2 Stunden gedauert
überhaupt ein Rad aufzutreiben (was ich bezahlen durfte), und
noch ne Stund die Karre aus dem Sandloch zu zerren. Dies
1/10.000 ist aber 10.000x unsicherer :smile:

Was ist unsicher an dieser Lage? Daß du das Rad selbst zahlen mußt? Oder die Karre aus dem Straßengraben zu holen?
Sorry aber ich vertehe Dich hier nicht.

schau dir genauestens die Bereifung an, teste die Bremsen… prüfe
den Druck das Wasser und das Öl…

Das kenne ich auch nicht.

Das hab ich von nahezu JEDEM Mietwagenmieter gehört, voll war
der volle Tank nie, beim Abgeben wurde aber reingeschaut ob er
auch wirklich voll ist :smile:

Ich frage mich wie oft Du auf Cuba ein Auto gemietet hast…

Leider bin ich keine Automechanikerin und behaupte sogar, daß ausser das notdürftigste (Radwechseln) nichts über Automechanik verstehe. Sozusagen, habe ich gar keine Ahnung davon, so daß ich mir nicht einmal einfallen würde, ausgerechnet die Bereifung des Autos nachzuprüfen, ja nicht einmal der Waserstand oder die Bremslichter.

D.h. als ich ein Auto in Cuba gemietet habe (und ich habe mehrere gemietet), habe ich nach dem Bezinspiegel geschaut (hinter dem Lenker) und in welchem Zustand die -übrigens einzige- Ersatzreife im Koferraum war. Sonst nix. Ah! und nach Kratzern in die Karrosserie. Alles andere hat mich ehrlich gesagt, herzlich wenig interessiert.

Und was diesen zwei Sachen betrifft (Benzin + Ersatzreife), bin ich noch nie auf Cuba betrogen worden.

Und noch was: Wenn ausgerechnet der Mieter Dir das sagt bzw Dir darauf aufmerksam macht, spricht schon für ihn, oder?

der Strassenzustand ist das Einzige was ich mit nem halbwegs
intakten Fahrzeug tatsächlich vernachlässigen würde…

Mir ist dagegen das einzige, was mir sofort aufgefallen ist, nachdem wir das Zentrum von La Habana verlassen haben. Betonung liegt auf „Zentrum“ und „sofort“. Und ich saß nicht am Steuer.

Ich sehe: Wir sollten lieber nie in Erwägung ziehen, zusammen Cuba zu besuchen… (Keine angst: ich hatte das auch nicht vor!)

Gruß,
Helena