Kubareise

Hallo allerseits,
ich wollte mal fragen ob jemand ein paar gute Tipps für mich hat. Ich plane, nächstes Jahr für ca 2 Monate nach Kuba zu fahren wo ich ein bisschen durch die Gegend reise und Land und Leute kennenlernen möchte. Würdet ihr empfehlen, dort ein Auto zu mieten oder kommt man auch anders gut (und billig) rum? Und sollte man wirklich nur in casa particulares übernachten - bzw. welche auswirkungen hat /könnte es haben wenn man woanders übernachtet?
ich hoffe hier gibt es einige, die mir ein bisschen was erzählen können (am besten aus eigener erfahrung)

vielen Dank,

derjesko

Hallo,

ca 2 Monate nach Kuba zu

Toll, so viel Zeit für diese tolle Insel

Würdet ihr empfehlen, dort ein Auto zu mieten oder kommt man auch

anders gut (und billig) rum?
Ich nehme meist ein Auto, auch, weil ich nicht so viel Zeit habe. FÜr
zwei Monate natürlich schon heftig teuer. Der öffentliche Verkehr ist
in Kuba absolut schrecklich!!! Damit wirst Du so oder so Erfahrungen
machen. Billiger ist es auf jeden Fall und es gibt ein paar Strecken,
auf denen es bessere (und etwas teurere) Busse gibt. Aber die sind
immer noch günstig. Ansonsten heißt es, stundenlang warten und dann
auf der Ladefläche eines Lkw durch die Gegend hoppeln. Wenn man Zeit
hat und ein Faible dafür, geht das schon.

sollte man wirklich nur in casa particulares übernachten -

Sonst gibt es nicht viele Möglichkeiten. Staatliche Hotels, aber die
sind selten, schlecht oder sehr schlecht, und teuer. Die CPs sind
wirklich die beste Möglichkeit. Sauber, günstig und wir haben
ausnahmlos nette Vermieter gehabt. Ein wenig sparen kann man
('tschuldigung Helena) sich nicht von Schleppern dahin bringen lässt.
Die kassieren um die 10 Prozent. Die meisten CPs sind in einem guten
Reiseführer aufgeführt. Oder man findet sie auch so.

bzw. welche auswirkungen hat /könnte es haben wenn man
woanders übernachtet?

Wo? Bei nicht autorisierten Privatleuten? Wurde uns ein paar Mal
angeboten, war aber immer schlechter und das bisschen Geld nicht
wert.
Viel Spaß
Richard

Hallo Richard

Ich nehme meist ein Auto, auch, weil ich nicht so viel Zeit
habe. FÜr
zwei Monate natürlich schon heftig teuer. Der öffentliche
Verkehr ist
in Kuba absolut schrecklich!!! Damit wirst Du so oder so
Erfahrungen
machen. Billiger ist es auf jeden Fall und es gibt ein paar
Strecken,
auf denen es bessere (und etwas teurere) Busse gibt. Aber die
sind
immer noch günstig. Ansonsten heißt es, stundenlang warten und
dann
auf der Ladefläche eines Lkw durch die Gegend hoppeln. Wenn
man Zeit
hat und ein Faible dafür, geht das schon.

ist zwar kein Luxus, aber das erwarte ich ja auch gar nicht :smiley: - und immerhin ein Erlebnis, oder? Wieviel kostet das ungefähr (für längere Strecken also zwischen zwei größeren Städten)? Auch eine Möglichkeit wäre, sich ein gebrauchtes Auto zu kaufen und nachher wieder zu verkaufen oder? - ist allerdings ein wenig umständlich…

Sonst gibt es nicht viele Möglichkeiten. Staatliche Hotels,
aber die
sind selten, schlecht oder sehr schlecht, und teuer. Die CPs
sind
wirklich die beste Möglichkeit. Sauber, günstig und wir haben
ausnahmlos nette Vermieter gehabt. Ein wenig sparen kann man
('tschuldigung Helena) sich nicht von Schleppern dahin bringen
lässt.
Die kassieren um die 10 Prozent. Die meisten CPs sind in einem
guten
Reiseführer aufgeführt. Oder man findet sie auch so.
bei nicht autorisierten Privatleuten? Wurde uns ein paar
Mal
angeboten, war aber immer schlechter und das bisschen Geld
nicht
wert.

na dann… ist das auch einfach, ein freies bett in einem CP zu finden oder muss man dann ewig durch die Stadt latschen? Ich vermute mal Reservierung ist eher nicht üblich und schadet auch n bisschen der Spontanität…

danke für die Tipps,

gruß derjesko

Hallo,

ist zwar kein Luxus,

nee, das sicher nicht. Das ist wirklich Abenteuer. Wir habens nur mal
ne ganz kurze Strecke gemacht …

Wieviel kostet das ungefähr

… deshalb weiß ich das auch nicht. Ich erinnere mich aber daran,
dass Santiago - Havanna mit einem Bus 15 Dollar (gabs damals noch)
gekostet hat. Als nicht wirklich viel. Die Lkws sind natürlich noch
billiger. Wie alles, was man in Peso bezahlen kann. Wo ist Helena,
wenn man sie braucht :wink: Die weiß das.

Auch eine Möglichkeit wäre, sich ein gebrauchtes Auto zu
kaufen und nachher wieder zu verkaufen oder?

Ich denke, das wird in Cuba nicht gehen.

ist das auch einfach, ein freies bett in einem CP
zu finden

ja, wir hatten keine Probleme.

oder muss man dann ewig durch die Stadt latschen?

Ist nur in Havanna wegen der Größe ein wenig lästig.

Ich vermute mal Reservierung ist eher nicht üblich

Doch durchaus. Meist wissen die Leute in Vinales jemanden in Holguin
und die kennen einen in Santiago. Ist dann ja auch erst mal nur ne
Empfehlung, wenns nicht gefällt, kann man immer noch weiter suchen.

viel Spaß
Richard

PS: Für Natur ganz toll - Der Humbold- (im Nordwesten) und der
Granma-Nationalpark (im Südwesten).

Hi,

dass Santiago - Havanna mit einem Bus 15 Dollar (gabs damals
noch)
gekostet hat. Als nicht wirklich viel. Die Lkws sind natürlich
noch
billiger.

das ist ja echt nicht so viel - ist wahrscheinlich heute noch ähnlich, nur halt nicht mehr in dollar sondern peso convertible

Wie alles, was man in Peso bezahlen kann.

kommt man denn als ausländer überhaupt an cubanische peso oder muss man mit den convertibles vorlieb nehmen?

Ich vermute mal Reservierung ist eher nicht üblich

Doch durchaus. Meist wissen die Leute in Vinales jemanden in
Holguin
und die kennen einen in Santiago. Ist dann ja auch erst mal
nur ne
Empfehlung, wenns nicht gefällt, kann man immer noch weiter
suchen.

das ist natürlich auch interessant :smiley: ich meinte jetzt mit reservierung so im sinne von „paar monate vorher reservieren weil sonst nichts mehr frei ist“

viel Spaß
Richard

vielen Dank, ich freu mich schon…
ach ja, sollte ich erst das visum beantragen oder den flug buchen?

PS: Für Natur ganz toll - Der Humbold- (im Nordwesten) und der
Granma-Nationalpark (im Südwesten).

werd ich mir merken!

gruß derjesko

Hi,

kommt man denn als ausländer überhaupt an cubanische peso oder
muss man mit den convertibles vorlieb nehmen?

Wir konnten problemlos tauschen. Hat sich aber eben alles geändert,
seit Fidel (mal wieder) keine Dollars mehr sehen will. Müsste aber in
jedem aktuellen Reiseführer stehen.

ich meinte jetzt mit
reservierung so im sinne von "paar monate vorher reservieren

Nee, nicht wirklich nötig. Allerdings hatten wir die erste Nacht via
Internet reserviert, weil Holguin nicht so viel Auswahl hatte und wir
erst spät ankamen. Unterkunft war … na ja.

ach ja, sollte ich erst das visum beantragen oder den flug
buchen?

Das ging damals am Flughafen bei uns. Auch hier Helena, andere, die
aktuell dort waren oder Reiseführer.

viel Spaß

Hallo nochmal Jesko,

ich wollte mal fragen ob jemand ein paar gute Tipps für mich
hat.

Wir haben ausführlich in den Mails darüber gesprochen…

Und sollte man wirklich nur in casa particulares übernachten -
bzw. welche auswirkungen hat /könnte es haben wenn man
woanders übernachtet?

Wie schon in den Mails gesagt: In CP zu übernachten ist kein problem und wirst du ohne weiteres auch so finden. Anderswo? Wenn damit Hotels gemeint sind, auch OK. Noch eine Möglichkeit wären die Campingplätze, aber mir ist zu Ohrn gekommen, daß man das wirklich nicht machen darf. Und ansonsten gibt es, soviel ich weiß, nix (oder nur Strafbares).

ich hoffe hier gibt es einige, die mir ein bisschen was
erzählen können (am besten aus eigener erfahrung)

Schon passiert… ;o))

Schöne Grüße,
Helena *die nicht früher hat antworten können, da viel zu tun*

Hallo Richard, ;o)))

Ich nehme meist ein Auto, auch, weil ich nicht so viel Zeit
habe.

Wobei man UNBEDINGT die Zeit rechnen MUß, die man verliert, weil man sich hoffnungslos verfahren hat!! ;o))
(Wenn du ein Auto dort gemietet hast, kennst du das bestimmt, oder???)

Der öffentliche Verkehr ist in Kuba absolut schrecklich!!!

Ich dachte, entweder nicht vorhanden (siehe aufs Land die Menschenmengen, die auf einen netten Fahrer stundenlang warten, um mitgenommen zu werden!) oder nur durch teuren EURO oder pesos convertibles (Nur für touris, sozusagen).

Damit wirst Du so oder so Erfahrungen machen.

Ja, bestimmt! ;o))

Billiger ist es auf jeden Fall und es gibt ein paar
Strecken,
auf denen es bessere (und etwas teurere) Busse gibt.

Genau! Darauf bezog ich mich vorhin.

Wenn man Zeit
hat und ein Faible dafür, geht das schon.

Ich denke aber, daß den Ausdruck „Auf Öffentlichen WARTEN“ hat auf Cuba eine hier schier unglaubliche Dimension…

sollte man wirklich nur in casa particulares übernachten -

Sonst gibt es nicht viele Möglichkeiten. Staatliche Hotels,
aber die
sind selten, schlecht oder sehr schlecht, und teuer.

Da bin ich mal nicht ganz einverstanden. Von den nicht zu empfehlenden Campings, finde ich die staatlichen Hotels gar nicht zu verachten. Ich denke da, zB am Berg vor dem Viñalestal, mit einem wirklich atemberaubenden Blick, an zwei wunderschöne staatliche Hotels, die gar nicht so teuer waren (Sorry, den preis kann ich jetzt nicht nennen, denn ich habe sie vergessen)

Die CPs
sind
wirklich die beste Möglichkeit. Sauber, günstig und wir haben
ausnahmlos nette Vermieter gehabt.

Da sind wir uns wieder einig! :o)))

Ein wenig sparen kann man
('tschuldigung Helena) sich nicht von Schleppern dahin bringen
lässt.

Nix zu entschuldigen! Aber glaubt mir: die gehen wirklich auf den Nerv. Und in bestimmten Ecken (zB bei uns in Camagüey) ist man froh nichts als Mörder zu taugen! ;o)) Auch hier haben die sog. „Jineteros“ eine ganz andere Dimension.

Die kassieren um die 10 Prozent.

Lt. dem was uns dort erzählt wurde, ist das papalapapp: Wir haben von bis zu ca 30% des Endbetrages gehört (Bei 15 EUR bzw Peso convertible, 5 EUR für den jeweiligen „Jinetero“)

Die meisten CPs sind in einem
guten
Reiseführer aufgeführt.

Nicht unbedingt.

Oder man findet sie auch so.

Im Web, wie ich dem Fragesteller per E-Mail sagte, gibt es hunderte von Seiten. Und dann dort, wenn man sich wohl in einer CP fühlt, schlägt oft der Hausherr vor, bei einem Freund/Bekannter/Verwandter zu übernachten, die genau dort lebt, wo wir als nächstes hinwollen. Dann rufen sie selbst dort an und kündigen sie uns an. Wir haben davon gebrauch gemacht und waren davon schlicht begeistert (zB Wir bekamen eine CP in Santiago praktisch erste Reihe zur Hafen: Atemberaubend!!)

bzw. welche auswirkungen hat /könnte es haben wenn man
woanders übernachtet?

Wo? Bei nicht autorisierten Privatleuten? Wurde uns ein paar
Mal
angeboten, war aber immer schlechter und das bisschen Geld
nicht wert.

Das stimme auch zu. Ausserdem geräts du und den Menschen im Teufels Küche wenn es raus kommt. Ich glaube auch nicht, daß es sich lohnt und das Risiko wäre mir viel zu groß…

Schöne Grüße,
Helena

Hallo,

ist zwar kein Luxus,

nee, das sicher nicht. Das ist wirklich Abenteuer. Wir habens
nur mal
ne ganz kurze Strecke gemacht …

Also ich persönlich würde das nur dann machen wenn es anders absolut nicht geht. Die unendliche Zeit die dabei verloren geht ist mir schlich zu schade (Als Beispiel: Auf die Autobahn haben wir Menschen im Schatten sitzen sehen, die bereits wohl lange eingeschlafen waren und sogar einen Schein in der Hand hielten. Nach dem Motto: Ich gebe euch sogar Geld dafür daß Ihr mich mitnehmt!) Ich finde diese Zeit viel zu Schade und wenn man als cubaner schon so schlecht weiter kommt, wie wird es erst als Tourist sein, der

  1. die Sprache nicht mächtig ist,
  2. die Strecke gar nicht kennt und
  3. auch nicht tagelang -im waste Sinne des wortes!- auf eine liebe und nette Seele wartet!..

Wieviel kostet das ungefähr

… deshalb weiß ich das auch nicht. Ich erinnere mich aber
daran,
dass Santiago - Havanna mit einem Bus 15 Dollar (gabs damals
noch)
gekostet hat. Als nicht wirklich viel. Die Lkws sind natürlich
noch
billiger. Wie alles, was man in Peso bezahlen kann. Wo ist
Helena,
wenn man sie braucht :wink: Die weiß das.

Nein. sorry. Das weiß ich auch nicht. Wir haben ausschließlich ein auto gehabt und auch noch sehr oft Leute mitgenommen.
Ausserdem, ob Ihr das glaubt oder nicht: Nicht alle Öffentlchen sind für Touris zugelassen und es kann sehr leicht passieren, daß 40 Leute in einem LKW rein dürfen und Ihr, als ausländer nicht dürft. Und dann bleibt Ihr noch allein dort stehen. (Weil dieses ein riesen Problem auf Cuba ist -soll mal sogar Fidel mal zugegeben haben- steht bei den Wartenden oft Polizisten. Und da kommt einer Touri nicht hin. Und diese werden sofort als solche erkannt, noch bevor sie irgendwie den Mund aufmachen)

Auch eine Möglichkeit wäre, sich ein gebrauchtes Auto zu
kaufen und nachher wieder zu verkaufen oder?

Ich denke, das wird in Cuba nicht gehen.

Ein Auto auf Cuba zu kaufen???
Die neuesten Eigentumswägen auf Cuba, die im privaten besitzt sind, sind schätzungsweise Jahrgang 1950 und kein bißchen später. Diese werden auch so geliebt, gewartet und gepflegt wie einen eigenen Sohn. Man sagt ja nicht ohne Unrecht, daß die besten Automechanikern der welt Cubaner sind! ;o)) (Und das kann man getrost glauben -das tue ich auch, nachdem ich mit einem solchen mehrmals als Taxi gefahren bin).

ist das auch einfach, ein freies bett in einem CP
zu finden

ja, wir hatten keine Probleme.

Ja, diese Erfahrung habe ich auch gemacht.

oder muss man dann ewig durch die Stadt latschen?

Ist nur in Havanna wegen der Größe ein wenig lästig.

Ich finde es nicht einmal so. Dadurch daß man UNBEDINGT die erste Nacht auf der Insel bei der einreise gebucht sein muß, hat man dann einen ganzen Tag um nach der nächsten Übernachtung zu suchen. Wir sind die erste 3 Nächte ausnahmweise in einem Hotel geblieben.

Ich vermute mal Reservierung ist eher nicht üblich

Doch durchaus. Meist wissen die Leute in Vinales jemanden in
Holguin
und die kennen einen in Santiago. Ist dann ja auch erst mal
nur ne
Empfehlung, wenns nicht gefällt, kann man immer noch weiter
suchen.

Genauso ist es bzw. haben wir so erlebt.

PS: Für Natur ganz toll - Der Humbold- (im Nordwesten) und der
Granma-Nationalpark (im Südwesten).

Ich habe auch gehört daß im Süden, die Halbinsel Zapata soll auch sehr schön sein. Auch in Baracoa scheint von Natur aus wunderschön zu sein und sehr naturbelassen.

Schöne Grüße,
Helena

Hi,

kommt man denn als ausländer überhaupt an cubanische peso oder
muss man mit den convertibles vorlieb nehmen?

Wir konnten problemlos tauschen. Hat sich aber eben alles
geändert,
seit Fidel (mal wieder) keine Dollars mehr sehen will. Müsste
aber in
jedem aktuellen Reiseführer stehen.

Also im März waren wir dort zuletzt und wir haben nie pesos cubanos (no convertibles) zu Gesicht bekommen.

ich meinte jetzt mit
reservierung so im sinne von "paar monate vorher reservieren

Nee, nicht wirklich nötig. Allerdings hatten wir die erste
Nacht via
Internet reserviert,

Wie gesagt die erste Nacht ist Pflicht. Egal ob CP oder Hotel. Aber das kann man ja meinetwegen 3 Tage vor Abreise machen. Nur es MUß sich eine Bleibe finden. Das verlangen die Grenzbeamter.

Unterkunft war … na ja.

Wie waren NICHT in Holguín, aber alle CP wo wir waren würde ich ohne weiteres weiter empfehlen.

ach ja, sollte ich erst das visum beantragen oder den flug
buchen?

Das ging damals am Flughafen bei uns. Auch hier Helena,
andere, die
aktuell dort waren oder Reiseführer.

Es hat sich dabei nichts geändert: Die sog. „Visa“ kauft man am Flughafen kurz vor dem Abflug (ich glaube es kostete ca. 25 EUR pro person, wenn ich mich nicht irre). Visum beantragen im sinne von Botschaft bemühen, Fragebogen ausfüllen, Geld überweisen auf Bestätigung warten und dann Visa bekommen, gibt es auf Cuba nicht. Ich habe meine „Visa“ bei (ich glaube) Alltours. auf jeden Fall, an einem Schalter am Flughafen.

Schöne Grüße,
Helena

Hallo Helena,
ich wusste doch, dass Du hier noch weiterhelfen kannst. Ich spiele ja
auch mit dem Gedanken, noch mal hinzugehen, bevor Castro abfidelt.
Seine berüchtigten Fernsehansprachen werden immer seltener und
kürzer. Ein schlechtes Zeichen. Durchhalten, dieses Jahre geht es
nicht, ich geh nach Kambotscha :wink:

hoffnungslos verfahren hat!! ;o))
(Wenn du ein Auto dort gemietet hast, kennst du das bestimmt,

Äh, nö. Wir haben uns nie verfahren. Ehrlich. Wir hatten da ne ganz
gute Karte, und zur Not haben wir gefragt. (Nein, wir können kein
Wort Spanisch.)

Ich denke aber, daß den Ausdruck „Auf Öffentlichen WARTEN“ hat
auf Cuba eine hier schier unglaubliche Dimension…

Das stimmt. Die Polizisten haben da übrigens eine eigene Methode, um
weiterzukommen. Sie tun so, als kontrollieren sie Touristen. Die
Kontrolle ist aber schnell erledigt und beschränkt sich auf einen
Blick in den Innenraum, wie viel Platz da ist. Und dann fragen sie,
ob sie mitfahren können … :smile:

finde ich die staatlichen Hotels gar nicht zu verachten.

Wir hatten uns nur drei angeschaut, und dann hat es uns gereicht :frowning:

Nix zu entschuldigen! Aber glaubt mir: die gehen wirklich auf
den Nerv. Und in bestimmten Ecken (zB bei uns in Camagüey) ist
man froh nichts als Mörder zu taugen! ;o)) Auch hier haben die
sog. „Jineteros“ eine ganz andere Dimension.

So schlimm? Wir waren das Jahr vorher in Indien und fanden, dass die
Cubaner da noch „lernen“ könnten. Also, fanden es nicht so schlimm.

Wir haben von bis zu ca 30% des Endbetrages gehört

Huh, die Preise steigen!

Die meisten CPs sind in einem guten Reiseführer aufgeführt.

Nicht unbedingt.

Ich sagte doch „gut“ (LP). Also, wir hatten in jedem wichtigen Ort
eine gute Auswahl.

Auch schöne Grüße und nicht so viel Stress
Richard

ganz kurz nur noch,

Also im März waren wir dort zuletzt und wir haben nie pesos
cubanos (no convertibles) zu Gesicht bekommen.

Das ist natürlich schade, denn dann kann man ja kein Eis mehr kaufen an
der Straße, keine Pizza in den kleinen Hausflurläden und keine
schweinebelegten Brötchen. Äh, und mit was zahlt man in den staatlichen
Restaurants? Auch mit Touriwährung? Und zu welchem Kurs?

Grüßerle
Richard

Hallo Richard,

ich wusste doch, dass Du hier noch weiterhelfen kannst.

Dane, danke! Es war klar, daß du so dachtest…! ;o))) (In alle drei Antworten von Dir gibt eis einen inweis auf mich!) ;o)) :oP

Ich
spiele ja
auch mit dem Gedanken, noch mal hinzugehen, bevor Castro
abfidelt.

Dann solltest du dich aber schicken, glaube ich.

Seine berüchtigten Fernsehansprachen werden immer seltener und
kürzer. Ein schlechtes Zeichen. Durchhalten, dieses Jahre geht
es
nicht, ich geh nach Kambotscha :wink:

Hast du die Nachrichten von heute schon gelesen? Anläßlich den 6. Jahrestag der Zwillingstürmen, hat er in einer TV-Ansprache gesagt, daß im Keller der Türme lagen X-Tonnen von Goldbarren und wir werden nie wissen was wirklich und warum geschah. Auch behauptet er weiter, daß die Berechnungen zum Stahlbau, Erdbeben-Spezialisten, usw. stimmen nicht mit den Rechnungen der Terroristen überein.
Aber gut das ist OT.

Äh, nö. Wir haben uns nie verfahren. Ehrlich.

Naaaaaaaaa jaaaaaaaa: OB ich es Dir glaube, weiß ich nicht so recht ;o)) Auf jeden Fall haben wor immer wieder Leute getroffen, die sich auch verfahren hatten. Und wenn ich sage „immer“, meine ich 3 oder 4 Autovoll täglich!! Doch wir waren auch verfahren. Den Unterschied lag darin, daß ich Spanisch kann.

Wir hatten da ne ganz gute Karte,

Wir auch. Nämlich vom Maßtab her, die beste, die es offenbar gibt. Doch das Problem ist, daß wenn du die Autobahn verlassen möchtest und nicht weiß ob die nächste, übernächste oder gar die vorletzte Ausfahrt die richtige ist, dann hast Du ein Problem von rund 100 Km.

und zur Not haben wir gefragt. (Nein, wir können kein Wort Spanisch.)

Das haben wir auch. Und wir hatten kein verständigungsproblem. Doch auch mit Fragen war nicht einfach und mußten mehrmals Leute anhalten (–> Übrigens kein Problem auf Cubas Autobahnen!) ;o))

Ich denke aber, daß den Ausdruck „Auf Öffentlichen WARTEN“ hat
auf Cuba eine hier schier unglaubliche Dimension…

Das stimmt. Die Polizisten haben da übrigens eine eigene
Methode, um
weiterzukommen.

Die Polizisten???
Mit Polizisten meinte ich, tatsächlich solche, wie hierzulande -und sonstwo- üblich. Aber die deren Aufgabe darin besteht, an der Stelle zu bleiben wo rund 100 Leute warten, die einen netten Fahrer suchen, die sie in der entsprechenden Richtung mitnimmt. Und wenn ich sage 100 Leute, beziehe ich mich auf eine Dorf mit rund 3000 (im wort: Dreitausend) Einwohnern!!! Und taucht tatsächlich einen solchen auf, entscheidet er wer einsteigt und wer noch weiter zu warten hat (idR. nach der Zeit wie lange sie schon dort stehen)

Sie tun so, als kontrollieren sie Touristen.

Die touristen??? So was habe ich nicht gesehen…

Die
Kontrolle ist aber schnell erledigt und beschränkt sich auf
einen
Blick in den Innenraum, wie viel Platz da ist. Und dann fragen
sie,
ob sie mitfahren können … :smile:

Auch noch nie gehört… Aber es wird wohl stimmen.
Wir haben zwei Anekdoten mit Polizisten erlebt, nämlich:

  1. Wir haben einen „öffentlichen Stadtbus“ in Camagüey, am stadtrand praktisch an der Autobahn, überholt (Öffentlicher Stadtbus" heisst auf Cuba, was hier Landläufig einen Karre kennen mit 2 PS, und der Fahrer mit einer Peitsche (sorry ich kenne das deutsche Wort dafür nicht) um diese Tiere anzutreiben!!) ;o)) Dort hat uns einen Polizist angehalten: Wir hätten einen Überholt-Verbot übersehen. Nachdem wir alle Papiere gezeigt haben, wollte er den entsprechenden Strafzettel geben: 35 Pesos, convertibles, natürlich! Weil wir aber nur 50- oder 20- Pesos-Schein hatten, und er nicht wechseln könnte, lies es bei… 20 Pesos sein. Quittung oder gar richtigen Zettel, auf Papier, bekamen wir nicht. Selbstverständlich!

  2. Das 1. mal auf Cuba hatten wir uns einen auto gemietet, nachdem wir 3 Tagelang das Hotel wetterbedingt nicht verlassen konnten. Auf den Weg zurück zum Hotel, in der Nacht auf die Autobahn war es sehr finster und nur gelegentlich kam uns ein Auto entgegen. Und plötzlich vor unsere Augen würde es sehr hell und grell: Die Polizei sagte uns diese Seite der autobahn sei völlig überflutet. In ca 100 mt. würde das Wasser bis zum Fenster reichen. Also sie sagten uns, wir MUßTEN auf die andere Seite weiterfahren (also sozusagen „Geisterfahrer“) und das bis wir die nächste Polizeistreife sehen. Diese würden uns dann mitteilen, daß wir weiter auf der „richtigen“, rechten Autobahnseite fhren konnten. Das taten wir auch. Jedoch auf die zweite Streifen warten wir noch heute…

finde ich die staatlichen Hotels gar nicht zu verachten.

Wir hatten uns nur drei angeschaut, und dann hat es uns
gereicht :frowning:

Vielleicht waren die falschen???

Nix zu entschuldigen! Aber glaubt mir: die gehen wirklich auf
den Nerv. Und in bestimmten Ecken (zB bei uns in Camagüey) ist
man froh nichts als Mörder zu taugen! ;o)) Auch hier haben die
sog. „Jineteros“ eine ganz andere Dimension.

So schlimm? Wir waren das Jahr vorher in Indien und fanden,
dass die
Cubaner da noch „lernen“ könnten. Also, fanden es nicht so
schlimm.

Sicher ist es so, daß wenn man sich an etwas gewöhnt hat, ist es nciht weiter schlimm. Wir hatten aber keinen Vergleich und uns kam das mehr als furchterlich vor. Wie es in anderen Ländern ist, weiß ich nicht. Aber für uns, vorallem in Camagüey war es schlimm genug.

Wir haben von bis zu ca 30% des Endbetrages gehört

Huh, die Preise steigen!

Hihihihi! Sag mir einen Ort wo das nicht der Fall ist… ;o))

Die meisten CPs sind in einem guten Reiseführer aufgeführt.

Nicht unbedingt.

Ich sagte doch „gut“ (LP). Also, wir hatten in jedem wichtigen
Ort eine gute Auswahl.

Keine Ahnung für was „LP“ steht, aber wir hatten nur aus dem Web und dann diesen „internen Netz“ von dem ich schon gesprochen habe. Und ich kann es nur vorbehaltlos weiter empfehlen.

Auch schöne Grüße und nicht so viel Stress

Streß? Streß? WEr hat denn hier Streß??? ;o)))

Schöne Grüße,
Helena

Hi nochmals,

Also im März waren wir dort zuletzt und wir haben nie pesos
cubanos (no convertibles) zu Gesicht bekommen.

Das ist natürlich schade,

Stimmt: Alles wäre fast rund 70% billiger…

denn dann kann man ja kein Eis mehr
kaufen an
der Straße, keine Pizza in den kleinen Hausflurläden und keine
schweinebelegten Brötchen.

Und ob!!! ALLE, ich wiederhole ALLE Cubane freuen sich über/auf Convertibles. Und egal was sie anbieten, sie werden dir liebend gerne die convertibles annehmen. Egal wo, wann und unter welchen Umständen.

(Übrigens ich gehe davon aus, mit den eisen meinst du die „Copelia“'s Buden, oder?)

Äh, und mit was zahlt man in den
staatlichen
Restaurants? Auch mit Touriwährung?

Ja, siehe oben.

Und zu welchem Kurs?

In ca. entspricht der Convertible den Wert eines US-Dollar. Allerdings versucht man in die Banken die Währung zu tauschen, kriegt man zu allen sonst üblichen Steuern und Kursen und, und, und noch 11% „Strafe“. Also in ca. 1 convertible entspricht ein bißchen weniger wie einen EURO. Und mit solchen (EURO) sollte man auch dorthin reisen.

Grüßerle

Grüßerle auch!

Helena

Hallo,

Hast du die Nachrichten von heute schon gelesen?

Nee, aber ich kann diese Verschwörungstheorien eh nicht mehr hören/
lesen. Das ist so ein Hohn im Angesicht von Tausenden von Toten.

Äh, nö. Wir haben uns nie verfahren. Ehrlich.

Naaaaaaaaa jaaaaaaaa: OB ich es Dir glaube,

Mach mal. Als alter Pfadfinder. Also Navigation fand ich wirklich
nicht schwer auf Cuba.

Die Polizisten???

Ja, die wollen ja auch mal nach Hause. Ist uns zweimal passiert. Die
anderen, die Warteschlangen-Regelpolizisten haben wir natürlich auch
gesehen. Die sorgen dann vor allem auch dafür, dass kein staatliches
Fahrzeug nur mit dem Fahrer alleine durch die Gegend fährt.

Auch noch nie gehört… Aber es wird wohl stimmen.

Wie gesagt, selbst Taxi gespielt. Dafür aber nie „zur Kasse“ gebeten
worden.

Keine Ahnung für was „LP“ steht, aber wir hatten nur aus dem
Web und dann diesen „internen Netz“ von dem ich schon
gesprochen habe. Und ich kann es nur vorbehaltlos weiter
empfehlen.

Falls das mit Cuba doch noch was wird, werde ich da auf Dich
zurückkommen.

Schöne Grüße
Richard

Danke schon mal für die plötzlich so vielen Antworten :smiley:

das scheint ja alles recht einfach zu sein. ich buche also einfach den flug bei einer beliebigen gesellschaft und die geben mir dann am flughafen schalter das visa? sowas sollte mal bei den USA gehen :smiley: und am besten ist euros mitnehmen? ist das tauschen in ner bank da billiger als hier?
gibt es denn wirklich keine möglichkeit an pesos cubanos dranzukommen? (70% machen ja schon was aus…)
gruß derjesko

Hi,

Danke schon mal für die plötzlich so vielen Antworten :smiley:

Gerne! Ich hatte Dir schon gesagt, daß ich jetzt wenig Zeit hatte…

das scheint ja alles recht einfach zu sein.

Ist es auch!

ich buche also
einfach den flug bei einer beliebigen gesellschaft

Ja.

und die
geben mir dann am flughafen schalter das visa?

Ob direkt bei der Fluggesellschaft weiß ich jetzt nicht. Aber in einer der 1001 Reisebüros am Flughafen, ganz bestimmt.

sowas sollte
mal bei den USA gehen :smiley:

Hihihi. Ich vermute, darauf kannst Du aber lange warten ;o))

und am besten ist euros mitnehmen?

Jop!

ist das tauschen in ner bank da billiger als hier?

Hier ist schlich nicht möglich. Du MUßT die vor Ort wechseln. Am einfachsten geht es direkt am Flughafen, beim Ankunft.

gibt es denn wirklich keine möglichkeit an pesos cubanos
dranzukommen? (70% machen ja schon was aus…)

Nein. Diese Währung ist ja für Cubaner gedacht. Du hast harte EUROs und das wollen die Cubaner (das ist mit ein Grund weshalb du überhaupt auf der Insel darfst -Vor einigen Jahren gab es kein Tourismus auf der Insel und mangels ausländisches Geld müßten die Grenzen für Ausländer geöffnet werden. Wäre die cub. REgierung nicht auf unser Geld angewiesen, würden wir vermutlich gar nciht auf der Insel dürfen.
Wie auch immer, denke daran daß im entfernsten Fall, daß du an „Cubanos“ kommen würdest, wärst Du sie ganz schwer los. Die Cubaner erkennen einen Touri aus großer Entfernung. Und dann wollen sie nicht von Dir ölle Cubanos, mit denen sie nur begrenzt einkaufen können und sie eh ohne weiteres kriegen, sondern eine Währung, mit denen sie zB an Medikamente kommen, die sonst nicht möglich ist (oder nur schwer).

Gruß,
Helena

Hallo,

Nee, aber ich kann diese Verschwörungstheorien eh nicht mehr
hören/
lesen. Das ist so ein Hohn im Angesicht von Tausenden von
Toten.

Ganz Deiner Meinung. Aber ich habe es gelesen in der spanischen Zeitung, die ich beziehe (als Fidel-Nachricht anläßlich des 11. Sept.)

Mach mal. Als alter Pfadfinder. Also Navigation fand ich
wirklich nicht schwer auf Cuba.

Na dann sei beglücktwünscht! Du bist der aller erster der mir so etwas sagt.
Allerdings für mich hört sich mehr als Werbung für den Pfadfindern ;o))

die Warteschlangen-Regelpolizisten haben wir
natürlich auch
gesehen. Die sorgen dann vor allem auch dafür, dass kein
staatliches
Fahrzeug nur mit dem Fahrer alleine durch die Gegend fährt.

Ganz genau.

Auch noch nie gehört… Aber es wird wohl stimmen.

Wie gesagt, selbst Taxi gespielt. Dafür aber nie „zur Kasse“
gebeten worden.

Na dann wieder Glück gehabt…

Falls das mit Cuba doch noch was wird, werde ich da auf Dich
zurückkommen.

GErne und danke für die Ehre. Allerdings bitte ich Dich, das hier öffentlich zu fragen, denn nur so werden mehr davon profitieren können…

Schöne Grüße Dir auch!
Helena

Hi

vor einigen Jahren war es durchaus üblich zu Kursen deutlich unter Mietwagen Autos MIT Fahrer Tage und Wochenweise zu mieten, hat den Vorteil auch mal dem Ron zusprechen zu können und das Verfahren hält sich in grenzen. ab und an nen Platten zu haben oder ein Fass Benzin abseits der Route anzusteuern und ein paar familiäre abstecher des Fahrers mitzumachen gehört da dann auch dazu. Ich würde, auch wenn er Nett war, meinen mit dem polnischen 600er Fiat nicht mehr nehmen… das war bei der hitze eher ne Quälerei :smile:

JS

Hi Jimmy,
krass, das ist für nen begrenzten zeitraum bestimmt ganz lustig (aber halt nicht die ganze zeit…) wie teuer war das ungefähr?
gruß derjesko

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]