Küche der 89-jähr. Mieterin soll wegen Baumaßnahmen abgebaut werden

Hallo,

eine ältere Dame (89j) wohnt seit 1999 in einem Mehrparteien-Miethaus. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein Defekt (Riss) in einer großen Abwasserleitung festgestellt, so dass in den betroffenen Wohnungen Feuchtigkeit in den Wänden entstanden ist. In einer unter der Dame liegenden Wohnung kann die Küche seit Juli 2025 durch Feuchtigkeit, Schimmelbefall und Ungeziefer nicht mehr genutzt werden. Der Vermieter/ die Hausverwaltung vertröstet und vertröstet. Diverse Handwerker kamen zur “Besichtigung”, aber bislang tat sich nichts.

Nun wurde seitens der Hausverwaltung angekündigt, dass am 10.03.2026 die Küche in der Wohnung der 89-jährigen Dame komplett abgebaut werden soll, damit dort mögliche Bauarbeiten beginnen können.

Alle Betroffenen fragen sich nun, was denn “passiert”, sollten die Baumaßnahmen nach Abbau der Küche nicht zeitnah erfolgen, bzw. sich diese über einen langen Zeitraum hinziehen. (So geschehen in einer anderen Wohnung, in der das betroffene Badezimmer “demontiert” wurde, so dass eine Nutzung nicht möglich ist (außer Toilette).

Die alleinstehende 89-jährige Dame ist entsprechend “verzweifelt” wegen der anstehenden Maßnahmen und besorgt darüber, sich über einen längeren Zeitraum nicht mit Essen versorgen zu können.

Über “Mietminderung” würde sich der Vermieter “kaputtlachen”, zumal es der Mieterin nicht weiterhilft, wenn die Küche abgebaut bleibt. Hat man - sollten sich Baumaßnahmen hinziehen - andere Möglichkeiten, gegenüber dem Vermieter “Druck auszuüben”?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße

Na ja, so ca. 30% Mietminderung erscheinen nach einer kurzen, oberflächlichen Websuche angemessen zu sein.

Da kann man doch schon mal auf Kochplatte und Mikrowelle im Wohnzimmer ausweichen.

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