Hallo !
Beim Umlegen der Küche in einen anderen Raum ist weniger der benötigte Stromanschluß(sicher mehrere !) das Problem,sondern die Wasserver- und Entsorgungsleitungen,schließlich muß das Abwasser der Spüle(WM,GS) irgendwo hin.
Wenn man das Bad auch neu machen will,kein Problem dort an die Anschlüsse zu kommen.
Thema „Starkstromanschluß“,ich weiss, Laien sagen es immer so,dabei sind die 16 A-Sicherung(-en) nicht größer als die üblichen für die Steckdosen.
Warum also Starkstrom ?
Etwa weil es ein Drehstromanschluß ist,bei dem alle drei ins Haus kommenden Außenleiter(„Phasen“) am Herd angeschlossen werden ?
Das macht man nur wegen der besseren Stromverteilung und man kommt mit dünneren Leitungen aus (meist 5 x 1,5 mm²,je nach Länge ab Sicherungskasten),trotzdem funktioniert alles am Herd,so wie alle Steckdosengeräte nur mit 230 V,dem normalen Haushaltsstrom also.
Also als Info für die Küchenplanung:
Herdanschluß 5 x 1,5 mm²
Geschirrspüler extra Leitung 3 x 1,5 mm²
Waschmaschine(wenn in Küche) ebenfalls 3 x 1,5 mm"
Weitere Großgeräte auch einzeln (Warmwasserspeicher unter der Spüle,falls WW nicht über Zentralheizung), extra Backofen usw.
Steckdosen in der Küche mind. 1 weitere Zuleitung 3 x 1,5 mm²
Licht evtl. auch,könnte man aber aus dem Raum nehmen,dort wird es ja schon sein.
Für die neuen Stromkreise braucht man Platz im Sicherungskasten,hinzukommt ein Fehlerstromschutzschalter(falls noch nicht vorhanden,wenn nur einer fürs Bad da ist,reicht der nicht !)
Mindestens die neuen Steckdosen in der umgebauten Küche müssen über einen solchen Schutzschalter geschützt werden(zwingend,ohne Ausnahme !)
Der Fachmann wird aber die gesamte Hausinstallation damit ausrüsten um den Schutz auf alles auszudehnen.
Ich wünsche gutes Gelingen beim Umbau !
MfG
duck313