Hallo Köche,
ich würde mir gerne ein Holz- Küchen-Brett, wie in der Küchenschlacht selber Bauen.
Holzbrett ca.50x30x4 cm,soweit so gut,aber womit soll ich das Brett Versiegeln?gibt es da eine Spezielle?oder bleibt das unbehandelt?
Gruß
Mücke
Hallo Köche,
ich würde mir gerne ein Holz- Küchen-Brett, wie in der Küchenschlacht selber Bauen.
Holzbrett ca.50x30x4 cm,soweit so gut,aber womit soll ich das Brett Versiegeln?gibt es da eine Spezielle?oder bleibt das unbehandelt?
Gruß
Mücke
Hallo Mücke,
ich halte von Holzbrettern in der Küche ausser zur Deko nichts. Du kannst Sie einfach nicht vernünftig sauber halten. Bei Schneidbrettern ist es egal, womit Du die einölst (Olivenöl oder ähnlich). Du verletzt beim Schneiden immer wieder die Oberfläche und da ist dann nichts versiegelt/geschützt. Also kauf ein günstiges Kunststoffschneidbrett und tausche es öfter mal aus. Ist besser, um Keimen das Leben etwas schwerer zu machen.
Gruß
Vincenz
Moin,
Du kannst Sie einfach nicht vernünftig sauber halten.
seltsam, das kriege ich seit vielen Jahren problemlos hin.
Bei mir kommen keine Kunststoffbretter in Haus, weil ich die nicht ordentlich sauber halten kann.
Zudem enthalten viele Hölzer Harze und Öle, die das Vermehren von Mikros recht effektiv behindern.
Wir haben in einem Praktikum Mikrobiologie Abklatsche von Holz- wie von Kunststoffbrettern gemacht. Wenn Du die Ergebnisse gesehen hättest, würdest Du auch keine Kunststoffbretter mehr haben wollen.
Durch regelmäßigen Benutz werden Holzbretter auch ausreichend geöl/gefettet, daß die Oberfläche nicht vertrocknet.
Gandalf
Moin,
oder bleibt das
unbehandelt?
genau das!
Durch regelmäßigen Benutz entsteht eine Art Patina, die das Holz schützt.
Ich habe einige Bretter seit über zwanzig Jahren in Benutz und werde sie noch viele Jahre weiternutzen. Das Lieblingsbrett eines meiner Söhne stammt von dessen Urgroßmutter und auch hier ist kein Ende abzusehen.
Pflege:
Sofort nach Benutz abwischen und bei gröberer Verschmutzung feucht (nicht nass!) abwischen. Mehr ist nicht nötig.
Bretter immer luftig lagern, damit sie trocknen können.
Gandalf
Hallo Mücke,
nicht jedes Holz eignet sich für Schneidbretter, es darf nicht zu weich und nicht zu faserig sein. Ausserdem gibt es auch Unterschiede in der von Gandalf schon angesprochenen Mikrobizidität.
Ich hab meine immer mit einer Mischung aus Leinöl und Terpentin (aber nicht, auf gar keinen Fall das giftige verschnittene aus dem Baumarkt zum Pinselreinigen, sondern das aus dem Reformhaus oder der Firma Spinnrad, das ist nämlich lebensmittelverträglich) versiegelt.
Letzteres als Lösungsmittel. Dann nämlich zieht das Leinöl schön tief ein ins Gehölz, somit hast du das Problem meines Vorposters nicht, dass du die Versiegelung dauernd verletzt.
Im Verhältnis 1:1 machst du nix falsch. Und nicht durch den anfänglichen Terpentingestank irritieren lassen. Der verfliegt nach 2,3 Tagen restlos.
Gruß
Annie
Hallo Mücke,
als Holz für das Schneidbrett bietet sich an: Ahorn oder Buche und bitte unbehandelt lassen!
Beides sind Harthölzer, brauchen nicht behandelt zu werden, formstabil, bestmöglich schnittfest, geruchsneutral.
Pflege: Mit heißem Wasser reinigen und dann mit Essig abreiben, damit ist die Belastung mit Keimen am geringsten.
Sollten extreme Gebrauchsspuren entstehen, kann bei beiden Hölzern die Oberfläche abgeschliffen werden.
Viel Erfolg!
Ines
Hallo,
neben den hier genannten Möglichkeiten kann ein Holzbrett auch mit feuchtem Salz und einer harten Bürste abgerubbelt werden. Dann kurz nachspülen mit fliesend Wasser, trocknen lassen, fertig.
Da gehen sogar Gerüche von Zwiebeln oder Knobi raus.
Gruß
Selorius