Küchenschneidebretter

Hallo liebe Kochexperten!

Seitdem ich selber koche, benutze ich Holzküchenbretter zum schneiden und hacken diverser Kochzutaten.
Natürlich benutze ich unterschiedliche Bretter für Zwiebeln, Knofi,Gemüse-Obst und Fleisch.Jetzt höre ich immer wieder unterschiedliche Meinungen zum Thema Hygiene und Reinigung der Holzbretter.Ich spüle diese nach jeder Nutzung mit heißem Spülwasser ab und stelle sie aufrecht zum trocknen hin.
Viele sagen,Kunststoffbretter seien hygienischer,aber ich persönlich mag sie nicht,weil das Schneidgut sehr häufig auf den Brettern abfärbt.
Sind Glasschneidebretter am besten? Was meint ihr dazu?
Für hoffentlich viele gleiche Meinungen wäre ich sehr dankbar!
Gruß Anja

Hallo liebe Anja,

wir benutzen sowohl Holz- als auch Kunststoffbretter.

Zwiebeln & Co werden meist auf den Kunststoffbrettern geschnitten, ansonsten gehts bunt durcheinander.

Zur Hygiene.
Das Kunststoff hygienischer sein soll ist wiederlegt.
Unsere Profin in Mikrobiologie hat gerne den Versuch vorgeführt, gut gespülte und scheinbar saubere Bretter aus Holz und Kunststoff zu vergleichen (abklatschmethode).
Die Kunststoffbretter haben immer verloren.
Das nimmt auch nicht wunder, denn wenn die Bretter mit Messern traktiert werden, entstehen winzige Einschnitte, in denen sich die Mikros aufs höchste wohlfühlen.
In Harthölzern sind Gerbstoffe enthalten, die zumindestens einem Teil der Mikros das Leben etwas schwerer machen.

Gandalf

Servus Anja,

als Brüssel der frisch ins Reich nach Europa heimgeholten Alpenrepublik die Brettljause austreiben wollte, bin ich in diesem Zusammenhang einmal wieder über eine Untersuchung gestolpert, die in den 1990er Jahren an einer nicht ganz unseriösen US-Uni (glaube, es war die UCLA; ich kann mich gut täuschen) betreffend Holz/Kunststoff in der Küche und Hygiene gemacht worden ist.

Es wurde eine viel langsamere Vermehrung von Keimen auf Holz gefunden, wegen der Gerbsäure im Holz und des Milchsäurebildnern zuträglichen Milieus auf Holz einerseits und wegen des der Vermehrung von Keimen aller Art sehr förderlichen Milieus auf den (ja schnell rauh werdenden) Kunststoffoberflächen andererseits.

Die Beobachtung wird plausibel, wenn man mal Milch aus verschiedenen Herkünften in verschiedenen Gefäßen sauer stellt: Der Weg über Buttersäure zu Gammel jeder Art ist für Milch, die schon beim Melken viel Kontakt zu Kunststoff- und Metalloberflächen gehabt hat, später im Tetrapack war und dann möglichst noch in Tupperschüsseln sauer gestellt wird, so gut wie vorgegeben. Eher brauchbare Ergebnisse kann man mit „altmodisch“ ermolkener (= rechtzeitig mit Milchsäurebildnern infizierter) Milch erzielen, die darüber hinaus mehr Kontakt mit Glas, Steingut, auch Holz gehabt hat. Holz ist natürlich nicht keimfrei, aber es hat an der Oberfläche ein Milieu, welches für die Vermehrung der „lieben“ Milchsäurebildner ideal ist, die ihrerseits allerlei „böse“ Keime im Zaum halten.

Fazit: Unter Gastronomiebedingungen kann Kunststoff wegen der dort verwendeten Reinigungsmaschinen und -mittel die hygienischere Alternative sein. Im Haushalt heißt Kunststoff = Siff ohne Ende und alsbaldiges Hängen an der Sagrotanfixe.

Schöne Grüße

MM
ohne Sagrotan-Turkey und mit vielen schönen Holzbrettern in der Küche

Orgasmus für alle
Hallo alle,
Ich beobachte dieses Brett seit 3 Jahre und habe mich vor 24 Stunden angemeldet.
Mein erster Artikel.
Es scheint doch fast etwas Religiöses zu haben …
Wann wurde der letzte Mensch von einem Keim auf dem Holzbrett oder Kunststoffbrett verletzt … Die HACCP ist nicht Deutsch, sondern international (Hygiene Verordnung für Restaurants).
Für Messer sollten nur die Holzbretter geeignet sein. Also, warum nimmt nicht jeder das, was ihm gefällt?
Das keimtötende Holz aus Australien gibt es im einschlägigen Fachhandel. Wobei sich für mich die Frage stellt, wie sinnvoll das ist! Sind jetzt Australier gesünder als wir?
Vom rein logischen Sinne her betrachtet, klingt die Version von Claude viel authentischer.
Es ist einfach logisch, dass sich Keime im Holz ansiedeln können, welche sich in der
Struktur/Faserung festsetzen.
Wie soll das denn funktionieren, dass Holz die Keime abtötet???
Bei normalem Holz kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen, aber bei speziellen Holzarten schon. Da befinden sich sicherlich spezielle Gerbstoffe im Holz, die keimabtötend wirken.
Ich habe einen Link gefunden.
http://www.hobbythek.de/dyn/3116.phtml
Schaumal unter Hygienetipps für die Küche.
Zudem, was Claude schrieb und er hat recht, es stimmt, dass in deutschen Gastroküchen Holzbretter vorboten sind. Aber das liegt zum einen an der Regulierungswut der deutschen Bürokratie, zum anderen an der lange Zeit von „der Wissenschaft“ vertretenen Thesen, dass sich Keime in Holzbrettern festsetzen und vermehren.
Grüße
Fox
Nebenbei: Jeder soll das Opfer seiner eigenen Marotte werden!

Lieber Fox,

Ich beobachte dieses Brett seit 3 Jahre und habe mich vor 24
Stunden angemeldet.

Aha. Hmmm.

Das keimtötende Holz aus Australien gibt es im einschlägigen
Fachhandel.

Gehört in die Kante „Himalayasalz“. Es darf auch aus Baienfurt sein…

Vom rein logischen Sinne her betrachtet, klingt die Version
von Claude viel authentischer.

Was jetzt? Logik, subjektive Akustik oder Authentizität. Das sind drei verschiedene Socken in einem Stiefel.

Es ist einfach logisch, dass sich Keime im Holz ansiedeln
können, welche sich in der
Struktur/Faserung festsetzen.

Logisch ist das nicht. Auch nicht unlogisch. Sondern ganz schlicht beobachtbarer Sachverhalt, genauso wie man die Ansiedelung von Keimen auf jeder Art von Kunststoffoberfläche beobachten kann. Gandalf hat Dir eine Anweisung für ein einfaches Experiment gegeben, wenn Du einen etwas ausführlicheren Kurs machen willst, ist hier z.B. was Gutes:

http://www.boku.ac.at/iam/ferm/Bioprozesstech_Biol_G…

Wie soll das denn funktionieren, dass Holz die Keime
abtötet?

(1) pH (2) Konkurrenten (3) bissel komplexeres Geschehen, wie das in der Biochemie und in der organischen Chemie allgemein halt so vorkommt

Bei normalem Holz kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen,
aber bei speziellen Holzarten schon.

Auf welche Beobachtung gründet sich Deine Vorstellung?

Da befinden sich
sicherlich spezielle Gerbstoffe im Holz, die keimabtötend wirken.

Und warum müssen die „speziell“ sein? Ich denke, alle Gerbstoffe, die das tun, verstoßen gegen die Gesetze der Logik? Welche nicht und warum nicht?

Zudem, was Claude schrieb und er hat recht, es stimmt, dass in
deutschen Gastroküchen Holzbretter vorboten sind. Aber das
liegt zum einen an der Regulierungswut der deutschen
Bürokratie, zum anderen an der lange Zeit von „der
Wissenschaft“ vertretenen These, dass sich Keime in
Holzbrettern festsetzen und vermehren.

Wie jetzt? Jetzt setzt Du die Vertreter einer streng logisch aus wasauchimmer abgeleiteten These in Gänsefüßchen. Was bedeuten diese Gänsefüßchen? Vermehrung oder nicht und vor allem: Mehr oder weniger als auf Kunststoff?

Schöne Grüße

MM

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Hi Anja,

Ich spüle diese nach jeder Nutzung mit heißem
Spülwasser ab und stelle sie aufrecht zum trocknen hin.

Wenn Du sie sofort mit kaltem Wasser abspültst, gehen auch Zwiebel-/Knobi-Gerüche gleich mit wech und Du brauchst keine verschiedenen Bretter.

Ansonsten: für mich gibt es nur Holzbretter. Und da frage ich nicht nach der Hygiene oder sonstwas, sondern folge einfach meinem Gefühl.

Adlergruß

Hallo,

meine Lieblings-Schneidbretter sind stinknormale Bodenfliesen.

Vier Gummifüßchen untergeklebt und sie tun´s gut!

Gruß Volker

Hi Anja,

Schneiden auf dem Kunststoffbrett - das ist ja wie mit Socken in die Badewanne! Bei mir sind Holzbretter im Gebrauch, da aus hygienischen Gründen nichts dagegen spricht. Dass sich da Keime festsetzen, ist längst als Aberglaube entlarvt. Das tun sie auf Kunststoff zwar auch nicht, wenn selbige sofort gereinigt werden, abes was soll’s - Holz fühlt sich besser an.

Gruß Ralf

Hallo Anja,

für mich kommen nur Holzbretter in Frage.

  1. Messer sind weitaus teurer als Bretter
    Beim Schneiden wird einer der beiden beschädigt. Welcher der
    beiden das ist hängt von der Oberflächenhärte des Brettes ab.
    Da ich stumpfe (oder gar unbrauchbare Messer) hasse nehm ich
    Holzbretter und tausche sie aus wenn sie unansehnlich sind.

  2. Holz ist keimtötender als Plastik
    siehe vorherige Artikel

  3. Holz ist schöner als Plastik.
    Mein ‚altehrwürdiges‘ Kräuterbrett bekommt langsam durch das
    Wiegemesser eine leichte Vertiefung in der Mitte und sieht
    doch noch -oder dadurch?- toll aus.

Viele Grüße

Jake

Holz! Holz! Nur Holz!

Ich habe einen Link gefunden.
http://www.hobbythek.de/dyn/3116.phtml
Schaumal unter Hygienetipps für die Küche.

Ja und was willst du mit diesem Link beweisen? Dort steht doch Folgendes:

Zitat:
_Wer glaubt, Schneidebretter aus Kunststoff seien hygienischer, der irrt. Das haben Forscher kürzlich erst mit einer Studie belegt. Die Wissenschaftler haben das Keimwachstum auf Kunststoff und Holz verglichen.

Sie haben Ahorn, Buche und Polyethylen untersucht. Auf dem untersuchten Holz lebten wesentlich weniger Bakterien. Natürlich wurden die Verhältnisse in der Küche genau nachgeahmt, die Brettchen waren also allesamt nass. Das ist doch zunächst ziemlich erstaunlich, vor allem, wenn man sich die Oberfläche von Holz unter dem Mikroskop anschaut. Die sieht nämlich aus wie eine wirre Kraterlandschaft, beste Verhältnisse für Bakterien, könnte man meinen. Eine Kunststoffoberfläche ist dagegen ziemlich glatt.

Der scheinbare Nachteil des Holzes ist aber in Wahrheit ein Vorteil: Weil das Holz so rauh ist, hat es auch eine größere Oberfläche und deshalb trocknet es schneller als Kunststoff. Außerdem zieht es die Feuchtigkeit nach innen. Die Keime sitzen außen also auf dem Trocknen und haben keinen Nährboden mehr. Die Wissenschaftler vermuten, dass die natürlichen Gerbstoffe von Holz diesen Effekt verstärken und Bakterien sogar richtig abtöten.
Nadelhölzer, wie z.B. Kiefer und Lärche, zeigen übrigens die höchste Resistenz gegenüber Bakterien. Allerdings sollten die Harze, die den Mikroben den Garaus machen, nicht mit Lebensmitteln in Kontakt treten sollten. Nadelhölzer sind außerdem relativ weich und damit als Schneidunterlage insgesamt ungeeignet._

Zitatende.

Was wolltest du jetzt mit deinem Link beweisen?

Ich benütze schon mein ganzes Leben Holzbretter in der Küche. Mir geht es blendend und auch meine Familie ist noch nie an irgendwelchen „Vergiftungen“ durch Keime oder Salmonellen erkrankt.
Das letzte Holzbrett hatte an seinem Lebensende übrigens ein Loch an der Stelle, wo ich hauptsächlich geschnitten habe. Schweren Herzens hab ich mich dann davon getrennt und mir ein Neues angeschafft.

Grüße
Uschi

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Hallo,

das ist sehr subjektiv.

Keine Frage, Holz ist schöner als Plastik.

Für mich kommen dennoch nur Plastikbretter in Frage, weil ich mich vor dem „weiches Gemüse wuselt sich in Holzbrett“ (z.B. tomate) ekle.

Da ich stumpfe (oder gar unbrauchbare Messer) hasse nehm ich
Holzbretter und tausche sie aus wenn sie unansehnlich sind.

Also nach jedem male?
Mich persönlich ekelt es, wenn ich auf Holzbrettern schneide, wenn sich die Flüssigkeit in die Holzoberfläche bohrt. In die Spülmaschine muss ich es geben, was dem Holzbrett aber nicht so gut bekommt. Ich ekle mich vor, auf Holzbrettern geschnittenem Gemüse o.ä.

  1. Holz ist keimtötender als Plastik
    siehe vorherige Artikel

ach

  1. Holz ist schöner als Plastik.

Wer beurteilt Schönheit, wenn ich was in der Küche schnippel? ICH. Muss es schön sein, oder hygienisch und praktisch?

Das liegt natürlich in jedermanns persönlichem Empfinden. Ich finds eklig. Ein Brett, das nicht in die Spülmaschine darf *schüttel*

Ich frag ja nicht nach, worauf Gastgeber schnibbeln. Aber, wenn die mir ihr Holzbrett unter die Nase jubeln, dann hab ich gegessen.

Ich kann nix dafür, es ekelt mich von sich heraus.

LG

Sarah

weil ich mich vor dem „weiches Gemüse wuselt sich in Holzbrett“ (z.B.
tomate) ekle.
Mich persönlich ekelt es, wenn ich auf Holzbrettern schneide,
Ich ekle mich vor, auf Holzbrettern geschnittenem Gemüse o.ä.
Ich finds eklig. Ein Brett, das nicht in die Spülmaschine darf
*schüttel*
Ich kann nix dafür, es ekelt mich von sich heraus.

…aufrichtiges Beileid!

OT ?
Hi Sarah,

Ich kann nix dafür, es ekelt mich von sich heraus.

Ekel in der Küche? Da würde ich gleich den Löffel abgeben.
Kann zwar nicht behaupten, dass es mir unbedingt Freude macht, so 40 Sardinen auszunehmen oder Leber zu pürieren, aber wenn ich mich schon vor Tomatenglibber im Holzbrett ekeln würde, würde ich keine Küche mehr betreten.

Adlergruß

Hi

Für mich kommen dennoch nur Plastikbretter in Frage, weil ich
mich vor dem „weiches Gemüse wuselt sich in Holzbrett“ (z.B.
tomate) ekle.

Wenn Du bei sowas schon Ekel empfindest…
Wie bzw. was kochst Du dann eigentlich?

Gruß
Edith

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Hallo Sarah,

über Geschmack läßt sich streiten und deine Ekelgefühle möchte
ich erst gar nicht hinterfragen.

Da ich stumpfe (oder gar unbrauchbare Messer) hasse nehm ich
Holzbretter und tausche sie aus wenn sie unansehnlich sind.

Also nach jedem male?

Ich habe 2 Sorten Holzbretter: ca DinA5 große Frühstücksbretter,
die wandern auch schon mal mit in die Spülmaschine und fliegen
wenn die Leimung aufgeht oder sie zerkratzt/fleckig sind. Bei
um die 4 € für 6 Stück ist das tragbar. Dann noch 3 Teakbretter
die ewig halten. Auf denen wird auch schon mal ein rustikaler
Braten serviert und die lassen sich durch ihre wesentlich dich-
tere Oberfläche sehr gut sauberhalten.

  1. Holz ist keimtötender als Plastik (siehe vorherige Artikel)

ach

http://www.f-brunner.ch/kchenholz/Pflegehinweis.html
http://www.stiftung-warentest.de/online/haus_garten/…
http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/inhalt/200406…

  1. Holz ist schöner als Plastik.

Wer beurteilt Schönheit, wenn ich was in der Küche schnippel?
ICH. Muss es schön sein, oder hygienisch und praktisch?

Ich finde es sollte praktisch, hygienisch UND schön sein.

Das liegt natürlich in jedermanns persönlichem Empfinden. Ich
finds eklig. Ein Brett, das nicht in die Spülmaschine darf
*schüttel*

Wenn ich sehe wie manche Geschirrteile aus der Spülmaschine
kommen vergeht mir dafür der Spass. Aber das liegt bei uns
eher an der Neigung meiner Frau sie gnadenlos voll zu machen.

Ich kann nix dafür, es ekelt mich von sich heraus.

Dann könntest du mir sicher nie zusehen, wie ich Frikadellen
mit den Händen knete und forme :frowning:

Viele Grüße

Jake

P.S.: Bei der ganzen Diskussion ging bisher total unter das
es Kunststoffbretter aus vielen verschiedenen Materialien gibt.
Gegen diese weichen weissen Bretter, die dem Messer nachgeben,
habe ich nichts. Mein Hauptaugenmerk liegt darauf das meine ge-
liebten Messer (Damazenerstahl aus Toledo!) schön scharf bleiben!

Vielen Dank an alle!!!

Mein Fazit: Werde meine Holzbretter weiter nutzen wie bisher und mich nicht von irgendwelchen Keimen u.Bakterien davon abhalten lassen.

Grüße aus der verregneten Eifel von Anja

Hallo alle,
Ich beobachte dieses Brett seit 3 Jahre und habe mich vor 24
Stunden angemeldet.
Mein erster Artikel.
Es scheint doch fast etwas Religiöses zu haben …
Wann wurde der letzte Mensch von einem Keim auf dem Holzbrett
oder Kunststoffbrett verletzt … Die HACCP ist nicht Deutsch,
sondern international (Hygiene Verordnung für Restaurants).
Für Messer sollten nur die Holzbretter geeignet sein. Also,
warum nimmt nicht jeder das, was ihm gefällt?
Das keimtötende Holz aus Australien gibt es im einschlägigen
Fachhandel. Wobei sich für mich die Frage stellt, wie sinnvoll
das ist! Sind jetzt Australier gesünder als wir?
Vom rein logischen Sinne her betrachtet, klingt die Version
von Claude viel authentischer.
Es ist einfach logisch, dass sich Keime im Holz ansiedeln
können, welche sich in der
Struktur/Faserung festsetzen.
Wie soll das denn funktionieren, dass Holz die Keime
abtötet???

Ganz einfach: Holz entzieht den Bakterien das lebensnotwendige Wasser. Das ist mehr ein physikalischer als ein chemisch/biologischer Vorgang.

Bei normalem Holz kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen,
aber bei speziellen Holzarten schon. Da befinden sich
sicherlich spezielle Gerbstoffe im Holz, die keimabtötend
wirken.

Es bedarf keiner keimtötenden Inhaltsstoffe im Holz um Bakterien zu vernichten. Ohne Wasser sterben die von alleine.

Ich habe einen Link gefunden.
http://www.hobbythek.de/dyn/3116.phtml
Schaumal unter Hygienetipps für die Küche.
Zudem, was Claude schrieb und er hat recht, es stimmt, dass in
deutschen Gastroküchen Holzbretter vorboten sind. Aber das
liegt zum einen an der Regulierungswut der deutschen
Bürokratie, zum anderen an der lange Zeit von „der
Wissenschaft“ vertretenen Thesen, dass sich Keime in
Holzbrettern festsetzen und vermehren.
Grüße
Fox
Nebenbei: Jeder soll das Opfer seiner eigenen Marotte
werden!

Gruß,

Thomas.

Hallo Volker,

meine Lieblings-Schneidbretter sind stinknormale Bodenfliesen.

Vier Gummifüßchen untergeklebt und sie tun´s gut!

AUA!
Wahrscheinlich hast du deswegen auch kein ordentlich scharfes Messer mehr.
Ob Glas oder Fliese - beides sind Messermörder.

Grüße,
Tinchen

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Hallo Tinchen,

nö, natürlich muss ich die Messer häufiger schärfen, das ist mir aber die Vermeidung von irgendwelchen Keimen wert.
Ok, diese Diskussion wird sicher überbewertet, aber ich habe auch den Eindruck, dass es sich schlicht besser schneiden, hacken usw. lässt.
Gruß Volker

Hi

Wenn Du bei sowas schon Ekel empfindest…
Wie bzw. was kochst Du dann eigentlich?

  1. ich koche alles, was ich gerne esse (allerdings gibt es auch da Dinge, vor denen ich mich ekle, die koche ich allerdings nicht und ist somit kein Problem)

  2. Mit Plastikbrettern, die jedesmal in die Spülmaschine kommen. Holzbretter vertragen das nicht so gut (hab ich ja ausprobiert, so ist es nicht)

LG

Sarah