Hi,
coole Idee 
Ich würde dir raten, zu Kaltlaminat oder zur Not auch zu normaler Klarsichtfolie zu greifen. Kaltlaminat hat den Vorteil, daß es in größeren breiten zu bekommen ist und auch noch minimale Korrekturen vor dem Anrakeln zulässt. Kaltlaminat gibt es auch noch mit UV-Schutz (gegen Verblassen).
Zum Aufbringen:
Du brauchst 2 Leute und eine Menge Geduld. Glaube nicht, daß wäre „mal eben so“ gemacht!
Ihr beginnt damit, das Trägerpapier (TP) auf so 5 cm Höhe zu lösen und klebt es vorsichtig, gerade und ohne Falten auf den ersten 1-2 cm der gesamten Breite an, das kann auch der Fußboden sein, denn du kannst es ja nachher noch sauber beischneiden. Wichtig ist, daß es gerade klebt oder du rechts und links genügend Luft hast um dir eine schiefe Klebung zu erlauben.
Dann rakelst du diese ersten 1-2 cm mit einem Rakel (zur Not geht auch eine Gummiwalze oder ein Tonnenroller) an, dein Helfer hält in der Zeit die Folie ungefähr so: |/ von der zu laminierenden Fläche ab. Achte darauf, daß du nicht über das Trägerpapier rakelst, das gibt unschöne Quetschflecken im Laminat.
Dann beginnt ihr, in die Höhe oder Breite zu arbeiten indem der Folienhalter langsam und gleichmäßig das TP vom Laminat abzieht. Wichtig ist, daß ihr immer über die volle Breite arbeitet, da sonst schnell Blasen entstehen. Langsam bedeutet in dem Fall, daß das TP nur so schnell abgezogen werden darf, wie du rakeln kannst. Das macht ihr dann bis zum Ende.
Nachher noch schön die Kanten über die Ecken kleben, damit der Schutz auch rundum ist, über die Kanten kannst du das Laminat auch mit Hilfe eines Föns etwas geschmeidiger machen. Falls es doch zu Blasen gekommen ist, kannst du diese mit einer Nadel anstechen und dann langsam die Luft zur Öffnung rausquetschen - aber auch hier immer Vorsicht.
Das ganze hört sich schlimmer an, als es ist.
Falls die Fotos doch Feuchtigkeitsresistent sind, kannst du auch versuchen, diese überzulackieren - allerdings würde ich dann zu lösemittelfreiem Klarlack raten.
Gruss,
Julia