Ich habe ein Problem mit meinem großen Einbau-Kühlschrank (mit einer seperaten Gemüseauszugslade) von Siemens.
Und zwar bildet sich seit ungefähr einem Jahr eine dicke Eisschicht an der inneren Rückwand meines Kühlschrankes.
Ich habe schon des öfteren den Eiskasten abgetaut, aber nach 1-2 Tagen bildet sich eine erneute Schicht.
Grundsätzlich hätte ich ja kein Problem damit, aber die Kühlleistung scheint ebenso stark runter zu gehen, da ich mittlerweile nur auf höchster Kühlstufe eine Temperatur von 5°C +/-1°C erreiche.
Ich habe in der Regel keine warmen bzw. dampfenden Speisen eingelagert. Vor ein paar Wochen ist mir aufgefallen, dass von der unteren Auszieh-Kombi für Gemüse die Dichtung eingerissen war und auch nicht sauber abgeschlossen hat. Diese hab ich nun ausgewechselt, aber das Problem besteht immer noch.
Hat irgendwer noch einen nützlichen Tipp. Ein neuer Einbaukühlschrank kostet nämlich ein kleines Vermögen.
mittlerweile nur auf höchster Kühlstufe eine Temperatur von
5°C +/-1°C erreiche.
Ich habe in der Regel keine warmen bzw. dampfenden Speisen
eingelagert. Vor ein paar Wochen ist mir aufgefallen, dass von
der unteren Auszieh-Kombi für Gemüse die Dichtung eingerissen
war und auch nicht sauber abgeschlossen hat. Diese hab ich nun
ausgewechselt, aber das Problem besteht immer noch.
Hat irgendwer noch einen nützlichen Tipp. Ein neuer
Einbaukühlschrank kostet nämlich ein kleines Vermögen.
Vielen Dank für etwaige Ideen!
meine Idee,Du solltest prüfen ob die Kühlschranktüre ringsrum 100%ig schließt.
Auch eine gründliche Reinigung der Magnetdichtlippe und deren Auflage am Kühlschrank könnte das Problem beseitigen.
Es freut mich ja, dass sich hier eine Diskussion entwickelt, aber helfen tut mir das nicht gerade
@Markus: Wie überprüfe ich ob der Magnetverschluss noch überall passt?
Man merkt schon einen gewissen Widerstand beim Öffnen der Türe. Das reicht aber nicht um eine rundum-Tauglichkeit zu diagnostizieren.
Und ja, ich vermute auch, dass irgendwo warme Luft von außen eindringt. Die Fragen sind nur, wo und wie kann ich das verhindern?!
Danke für die Beiträge!
Gruß,
Diz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
das kannst du mit ganz dünnem Papier testen. (Also Durchschlagpapier oder dünnes Butterprotpapier). Nen Streifen schneiden und (immer wieder versetzt) einklemmen. Sollte sich bei wirklich gut schliessender Tür nicht einfach rausziehen lassen oder gar runterfallen. Habs grade ausprobiert bei neuem Kühlschrank, hält.
Beim alten - 2 Stellen wo’s nicht hält.
grüssle
Bettina
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ihr dürft mich gerne alle auslachen, viellt. hilft folgendes (ich hab´s aber noch nicht probiert):
Alles raus aus derm KS, dann mit Seifenwasser die ganze Umrandung einseifen und im KS einen Überdruck erzeugen. Dann müssten sich an undichten Stellen Blasen zeigen.
Wie erzeugt man den Überdruck?
Mir fallen zwei Möglichkeiten ein (die dritte verrate ich nicht, da viel zu gefährlich, wäre für KS, Mensch und Wohnung vermtl. ein Einwegversuch):
Irgendein größeren Gefäß, drucktauglich, mit Pressluft (reicht ja ´ne Luftpumpe) unter Druck setzen und mit einem Auslaßventil versehen.
Dieses wird leicht geöffnet, so dass die Luft langsam entweicht und man die Zeit hat, das Gefäß in den KS zu stellen und die Tür zu schließen, sofort einseifen.
Vermtl. reicht ein Fahrradschlau, der darf sogar schon defekt sein, sonst muss man nämlich ein Loch reinmachen. Kräftig aufpumpen und ab in den KS.
ein Gefäß, z.B. Sektflasche (ist druckstabil), oder mehrere mit Backpulver und Essig füllen, verschließen und ab in den KS. Es entwickelt sich C02, nach einiger Zeit knallen die Korken und der Innendruck sollte sich erhöhen. Die Korken nicht zu fest reindrücken, damit die Flasche nicht explodiert. Also Vorsicht!
@Markus: Wie überprüfe ich ob der Magnetverschluss noch
überall passt?
Zwei Möglichkeiten,
1.Fühltest:
Fahr mit dem Finger an der Dichtung entlag bei der kleinsten gefühlten Unebenheit hast Du die defekte Stelle.
2.Farbtest:
Mit einem wasserlöslichem Filzstift die Dichtung
einfärben und den Dichtungssitz am Kühlschrank gut anfeuchten.
Es sollte sich nach einmaligem schließen und öffnen ein Rundum sauberer Farbabdruck der Dichtung am Kühlschrank zeigen.
… oder Loch hineinbohren Fahrradventil einsetzen (mit Kaugummi abdichten), aufpumpen und mit Lecksuchspray einsprühen.
Hinterher das Kaugummi weiterverwenden um damit das Loch zu stopfen welches durch das anbohren entstanden ist…
Der Lösungsansatz, einen Überdruck im KS zu erzeugen, ist mir neu, schien mir aber erstmal eine gute Idee zu sein. ABER:
Der Dipl.Physiker hat übersehen, daß der entstehende Überdruck schon durch den Kondenswasserablauf abgeleitet wird. Oder ist der sowieso schon verstopft?
Geht der Überdruck denn dann nicht sowieso an der schwächsten Stelle der Dichtung raus, obwohl das Gerät im Normalbetrieb dicht wäre?
Es ist ein Einbaugerät. Die Möbeltür darf nicht ganz am Möbel anliegen, sonst ist nicht sicher, daß die Türdichtung am Gerät anliegt. Die Befestigung des Geräts am Möbel kann sich unten oder oben gelockert haben. Das Gerät kann dadurch nach hinten geschoben sein, wodurch sich wiederum der Abstand zur Tür vergrößert hat.
Die Platte, auf der das Gerät steht, kann nachgegeben haben. Durch das Gewicht des Geräts, Alterung oder schwacher Befestigung der Platte oder Wasser vom Kühlschrank, das die Platte aufgequollen hat. Oder alles zusammen. In dem Fall kann die Platte etwas angehoben und von unten mit Winkeln verstärkt werden.
Der Fehler ist mit hoher Sicherheit an der Türdichtung zu suchen.
Der Dipl.Physiker hat übersehen, daß der entstehende
Überdruck schon durch den Kondenswasserablauf abgeleitet wird.
Oder ist der sowieso schon verstopft?
Hallo Hans, da hast Du Recht!
Es war eine spontane Idee, manchmal ist der erste Gedanke ja nicht schlecht, aber hier nicht konequent zu Ende gedacht.