Hallo erstmal!
Ich habe zwar eine gewisse Ahnung von Thermodynamik etc., nur kann es leicht passieren, dass ich gewisse Begriffe wie Wärme, Wärmeleistung, Verlustleistung etc. ein wenig durcheinanderbringe, daher bitte ich euch nicht zu streng mit mir zu sein - Thermodynamik kommt bei mir erst nächstes Semester 
Nun zu meinem „Projekt“
Ich habe vor, Wasser in einen Behälter aus verzinktem Blech (Wandstärke ~0,5mm), mit einem Peltierelement auf etwa 0-2 Grad Celsius zu kühlen.
Der Behälter hat die Ausmaße:
Durchmesser: ~ 120mm
Höhe: ~ 250mm
Die Außenwand habe ich mit PU-Schaum isoliert (Ich würde es NIE WIEDER mit PU-Schaum machen, aber voller Tatendrang zu Beginn hatte ich eine Dose davon zu hause und ich dachte es würde schon gehen …)
Das Peltierelement wird mit 8V versorgt und zieht 2A => 16W Wärmepumpleistung.
Die Warmseite wollte ich ursprünglich mittels Kühlkörper in Passivkühlung kühlen. Ich bin davon ausgegangen, dass bei einer Umgebungstemperatur von 25°C, einer Temperaturdifferenz von 65°C der Kühlkörper die 16W bei einer Temperaturdifferenz zur Umgebung von 40°C abführen muss.
Den Kühlkörper habe ich auch für diese Leistung ausgewählt (Habe später bemerkt, dass man anscheinend die doppelte Wärmepumpleistung auf der Warmseite abführen muss… stimmt das?) - aus diesem Grund habe ich einen Lüfter 2cm vom Kühler entfernt montiert - daher sollte der Kühler groß genug dimensioniert sein.
Ich habe bei diesem Prototypen noch keine Kupferplatte auf der Kaltseite befestigt, die Kaltseite des Peltierelements ist nur mittels Wärmeleitpaste auf dem Behälter „befestigt“.
Der Kühlkörper presst allerdings das peltierelement gegen den behälter - der Kontakt müsste mehr oder weniger passen.
Zwischen der Unterseite des Behälters und dem Kühlkörper habe ich auch eine dünne schicht PU-Schaum…
Ich weiß - der Prototyp ist noch sehr verbesserungswürdig, zusammengepfuscht, etc. aber prinzipiell müsste er funktionieren.
Das ist das Problem - ich habe ihn in Betrieb genommen - das Peltierelement funktioniert, der Kühlkörper erwärmt sich (nicht zu stark, auf maximal 40°C meiner Schätzung nach) allerdings hält das Wasser konstant seine Temperatur, bzw. nach etwa 30min Betrieb ist es um ca. 1°C wärmer geworden.
Auch wenn die Kälte auf der Unterseite des Behälters nicht optimal verteilt wird, müsste zumindest die kleine Fläche, welche direkt mit dem Element verbunden ist etwas kühler werden als die Umgebung - aber Fehlanzeige.
Jetzt würde ich gern eure Meinung hören, wo das Problem liegen könnte…
Und ein paar fragen habe ich noch zusätzlich
(bin gerne lästig 
)
Ich habe gelesen, dass normale Wärmeleitpaste für die Kontaktstelle bei Peltierelementen nicht geeignet ist, da die Flüssigkeit in der Paste schnell entweichen soll, dann der Feststoff übrig bleibt und dieser sogar etwas isolierend wirken soll.
Bei den Wärmeleitpasten wird doch normal Metall beigemischt und dies sollte auch ohne Flüssigkeit noch ein guter Leiter sein - oder habe ich einen Gedankenfehler drin?..
Ich habe die Vermutung, dass das Element unterdimensioniert ist - deshalb werde ich vermutlich eines mit mehr Leistung kaufen (50-70W) die Warmseite mit einem CPU-Kühler kühlen und es nochmal probieren - allerdings verstehe ich trotzdem nicht, wieso es momentan nicht funktioniert.
Dass das Element nicht die angegebene Temperaturdifferenz unter Last erreicht ist mir schon klar, aber auch bei (hoffentlich realistischen) 30-40°C müsste das Element den Behälter kühlen und nicht erhitzen (die Umgebungstemperatur lag bei etwa 20°C -> Kühlleistung müsste ausreichend sein, trotzdem funktioniert es nicht 
Das Element ist derzeit noch nicht isoliert, allerdings sollte ich das unbedingt nachholen, denn was ich so gelesen habe muss ich auf das Kondenzwasser aufpassen um keinen Kurzschluss zu erzeugen und damit das Element zu zerstören oder?
könnt ihr mir helfen?? 
danke im Voraus
mfg Peter