Hallo Zusammen!
Eine kurze Schilderung der aktuellen Situation:
Die Zustände im Betrieb sind durch Umstrukturierung, Entlassungen, Outsorcing, usw. unerträglich geworden. Ein Arbeiten ohne gesundheitliche Schwierigkeiten (zbsp. psychischer Natur) sind nicht mehr möglich, wenn man eben nicht diese „mir-ist-es-egal-Einstellung“ hat und sieht, wie die Dinge an die Wand laufen. Im Team versteht man sich, aber im Gegensatz zu früher, fallen Fristen hinten runter und es stauen und türmen sich die Vorgänge. Aufgrund der allgemeinen Situation wird niemand mehr einngestellt, eher noch an andere Bereiche ausgeliehen. Aufgrund der Individualität der Sachverhalte in der Bearbeitung besteht dieses Team heute noch, andere Bereiche sind nach bspw. Polen abgegeben worden. Die Teamleitung sagt: wenn es eben nicht geht, geht es nicht und an anderen (übergeordneten) Stellen muß dann dieser Zustand bemerkt werden und die müssen überlegen, was zu tun ist.
Jeder weiß, da auf kurz oder lang sein Platz weg sein wird, sprich Kündigungen folgen…aber wann? Es kann noch ein Jahr dauern oder sogar noch länger!
Ist man über 20 Jahre dabei und kann das nicht so einfach abtun, geht das an die Substanz. Auch der Typ „ich geh zm Arzt und lass mich krank schreiben“ ist man nicht. Also quält man sich täglich zur Arbeit als mit Freude in die Firma zu gehen.
Nebenbei bemerkt, für sein Konto bei der BfA muss man nicht mehr arbeiten, die Soll-Jahre sind erfüllt (37 Jahre), nur das Alter für Frührente oder ähnliches reicht eben laut Gesetz nicht.
-Wie kommt man am sinnvollsten für sich da heraus?
-Kann man kündigen ohne finanziellen Verlust (Abfindung aufgrund der Jahre)?
-Was sagt die ARGE dazu, bzw. ab wann gibt es arbeitslosengeld? Und wieviel/wonach richtet sich das?
Vielen Dank für Tipps, Erfahrungen, Hilfestellungen…