Hallo Jan (?)
Alles hört sich so einfach an.
ist es auch 
Aber nochmal der Klarheit halber: wie genau Du so eine Sache durchziehst hängt ganz stark davon ab, wie offen (und das heisst nicht unbedingt „gut“) Dein Verhältnis zu Deinem Cheffe (bzw. derjenigen Person, der die Kündigung überreicht werden soll) ist.
Und ebenfalls nochmal: Du hast keinen „Anspruch“ auf irgendwelche Aufhebungsverträge oder so. Es kann jedoch sein, dass ein Scheffe - aus welchen Gründen auch immer - ein früheres Ausscheiden Deinerlicherseits unterstützt.
Wie Du Deinen Scheffe jedoch dorthin bekommt dass er Dich idealerweise sofort gehen lässt ist eine schwierige Frage. Denn auch beim „besten“ Verhältnis trübt doch die von Dir geplante Aussage dasselbe nachhaltig
Warum machst Du’s nicht so, dass Du einen wie oben erwähnten Kündigungstext in der Hosentasche mitnimmst, dann zum Scheffe taperst, ihm Dein Anliegen (sowie allfällige Gründe) persönlich mitteilst. Den Wisch lieferst Du zwecks der Korrektiklichkeit ab (damit Dir nich auch noch irgendwelche Fristen verstreichen!)
Dann bittest Du darum, dass man am nächsten Tag (wichtig! einmal drüber schlafen für alle Seiten!) - eventuell zusammen mit einem Fachvorgesetzten oder so - sich mal zusammensetzt und einen Zeitplan macht. Dazu ist’s natürlich ein grosser Vorteil, wenn Du eine Liste mitbringst, wo draufsteht, wieviel Arbeit Du noch „unbedingt“ zu erledigen hast und wie lange das dauert. Dabei sollten auch Worte wie „Nachfolger einarbeiten“, „… sauber abschliessen“ und „Dokumentation“ vorkommen 
erst mal: zu meinem Chef habe ich ein normales Verhältnis. Wir
sind nicht dicke miteinander, auch nicht total fremd, aber
alles ist eher auf Abstand gehalten. Von daher schließe ich
ein Gespräch darüber, was ich am Besten machen soll, aus.
Warum denn? Wenn Ihr „normal“ miteinander reden könnt und Euch nicht für Ar***löcher haltet, dann redet miteinander!
So, wie Du es schreibst, scheint
bei Dir kein persönliches Gespräch vorgekommen zu sein. Du
hast anscheinend einfach dieses Schreiben aufgesetzt und es
wurde wohl auch angenommen. Ist das so üblich? Einfach wortlos
eine Kündigung abgeben und abwarten, was der Chef sagt?
Üblich ist da wohl gar nix. Ich hatte eigentlich schon allerlei erlebt. Vom netten Gespräch beim Kaffee, dass ich mich innerhalb der nächten Monate mal anfangen (sic!) werde zu bewerben und was er denn für nen guten Termin zum Wechseln findet bis zur mehr oder weniger wortlosen Kündigung. Das kommt halt sehr auf Dich, Deinen Scheffe und Euer Verhältnis zueinander an.
*wink*
Petzi