Hallo zusammen,
ich bräuchte bitte dringend eueren Rat.
Unser Vermieter hat uns im Sep. 2012 eine schriftliche Kündigung der Wohnung bezüglich Eigenbedarf zukommen lassen.Es handelt sich um einen unbefristeten Mietvertrag. Die Begründung hierzu: (eins zu eins aus der Kündigung entnommen)
Mein Sohn … ist 18 Jahre alt und bewohnt derzeit mit seiner Mutter eine 2 Zimmer Wohnung in… Da die Mutter beabsichtigt,die Wohnung in… (17 Km von unserem Wohnort)… aufzulösen und alleine Richtung Norddeutschland zu ziehen, wäre mein Sohn … ohne festen Wohnsitz. Er steht seit diesem Jahr in einem Ausbildungsverhältnis als Maler und Lackierer in der … Firma in Frankfurt am Main.Durch den Einzug von meinem Sohn, in die von Ihnen z.Zt. noch gemietete Wohnung würde sich der Anfahrtweg, von Wohnort zur Arbeitsstelle,erheblich verkürzen und wäre somit für Ihn auch Kostengünstiger.Auch ein fester Wohnsitz wäre für meinen Sohn garantiert.
Nun einige Einzelheiten die diese Begründung in unseren Augen als unglaubwürdig darstellt.
Die Wohnung die wir seit ca. 5 Jahren bewohnen befindet sich in einem Mehrfamilienhaus, in welchem bislang die Eltern des Vermieters und Wir als Mieter wohnten.Im November 2012 zogen nach der Aufteilung der Wohnung der Eltern des Vermieters , ein Ehepaar mit hinzu. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir schon die Kündigung in den Händen (August 2012).Laut Aussagen ist aber nicht unser Vermieter sondern seine Schwester für die neue Mietpartei zuständig.
Außerdem ist uns bekannt das der Sohn unseres Vermieters die Ausbildung in der gleichen Firma absolviert, in der auch sein Vater Angestellt ist. Der Vater selbst hat vor einigen Jahren ein großes Haus mit riesigem grundstück bauen lassen. Der Vater (Vermieter) könnte also seinen Sohn eine festen Wohnsitz und sogar eine Möglichkeit bieten zu dem Ausbildungsort zu kommen. Die Distanz von Wohnort des Vaters bis zu unserer Wohnung beträgt 25 km.
Ist diese Kündigung rechtens ? Der Sohn hätte doch zum einen in die neue Wohnung die durch die Aufteilung erschaffen wurde ziehen können, die bis dahin ja noch nicht bewohnt war. Zum anderen könnte er doch zu seinem Vater in das Haus ziehen und hätte sogar noch eine Mitfahrgelegenheit zu seiner Ausbildung.
Was können wir unternehmen ?