Kündigung aus Rache

Hallo,

ich brauche Hilfe und mach´s so kurz, wie möglich.

B zieht als Nachmieter in die Wohnung von J. Doch J vertröstet B so lange wegen des Mietvertrages, bis er B nach einem Jahr schließlich einen Untermietsvertrag (für die ganze Wohnung) vorlegt. Da B keinen Grund hat, J zu misstrauen, und inzwischen viel Geld in die Wohnung gesteckt hat, unterschreibt B. Doch dann wird B länger krank und muss beim Jobcenter Mietzuschuss beantragen. (B ist selbständig.) Dummerweise ist J schon seit Jahren HartzIV-Empfänger und kassiert bereits Miete für eben diese Wohnung. Wohnt aber ganz woanders. Das kam somit raus. Jetzt denkt J, B hätte ihn beim Amt angezeigt und kündigt B durch einen Anwalt den Untermietsvertrag, wegen „zerstörtem Vertrauensverhältnis“.
Hat B hier überhaupt eine Chance? Soll B zum Anwalt gehen, oder ist der Weg eher umsonst?

Vielen Dank für Eure Hilfe,
as37

woanders. Das kam somit raus. Jetzt denkt J, B hätte ihn beim
Amt angezeigt und kündigt B durch einen Anwalt den
Untermietsvertrag, wegen „zerstörtem Vertrauensverhältnis“.
Hat B hier überhaupt eine Chance? Soll B zum Anwalt gehen,
oder ist der Weg eher umsonst?

Hallo,

nur weil er was denkt, kann er wohl kaum den Vertrag kündigen. An eine fristlose Kündigung sind sehr hohe Hürden gestellt. „Zerstörtes Vertrauensverhältnis“ ist eine subjektive Aussage des Vermieters, die somit praktisch immer als Kündigungsgrund vorgeschoben werden könnte. Frei nach dem Motto „willst Du Deinen Mieter loswerden, behaupte ein zerstörtes Vertrauensverhältnis und Du kannst ihn unbehelligt feuern“.

Die Kündigung ist m.E. unwirksam.

Gruß

S.J.