ich habe eine Frage zur Kündigung der privaten Haftpflicht aufgrund von Prämien- bzw. Beitragserhöhung: ist ein Wechsel zu einer anderen (teureren Tarifgruppe) aufgrund des Ausscheidens aus dem öffentlichen Dienst auch eine Beitragserhöhung und damit ein Kündigungsgrund ? Vielen Dank.
Ich kann deine Frage leider nicht beantworten, ich benutze sie einfach mal ganz
frech um meine Frage zu stellen.
Mein Betreuer von der Versicherung hat mir empfohlen, ein Ausscheiden aus dem
öffentlichen Dienst nicht zu melden. Das kann doch nicht rechtens sein?!
Ich habe ihn angerufen, weil ich nun nicht mehr in einem Kindergarten arbeite
(gemeinnützig --> Tarif für öffentlichen Dienst), sondern vorübergehend nicht
erwerbstätig und dann Studentin bin. Ich wollte das ordnungegemäß melden, um
Probleme bei einem Schadensfall zu vermeiden. Nun sagte er mir, dass es
unwichtig ist. Es gäbe keinen günstigeren Tarif für mich, und daher würde er
eine Tarifveränderung nicht vornehmen.
Kann für mich ein Nachteil entstehen?
Du kannst ihm im Schandensfall nicht nachweisen, dass er das gesagt hat.
Er behält Dich als Kunde und damit auch die Provision
Du wanderst nicht zur güstigeren Konkurrenz ab
Die Versicherung bekommt zwar ein wenig geringere Prämien, kann sich je nach Versicherungsbedingungen wegen Falschangaben im Schadensfall weigern zu zahlen, bzw. recht saftige Nachzahlungen + Vertragsstrafen kassieren - schau mal in die Versicherunsbed. rein
Für Dich bleibt als Vorteil nur die geringe Ersparnis, die noch geringer wird, wenn Du zu einem besseren Anbieter wechselt, dafür ein erhebliches Risiko siehe oben.
also ich würde mich nicht darauf einlassen. Genau deshalb habe ich das auch gemeldet.
Bei kleineren Schäden sehe ich keine Probleme da auch niemand recherchieren wird, aber bei einem „teuren Fall“ (wofür man ja auch eigentlich diese Versicherung braucht) wird dann genau geprüft und ggf. nicht bezahlt. Also das Risiko wär’ mir zu hoch, denn dann braucht man diese Versicherung gar nicht erst nicht abzuschließen.
PS: Frag’ doch den Makler, ob er Dir das unterschreibt und ob er dann einspringen würde, wenn die Versicherung nicht bezahlt.
Gruß, Hans.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
das ist eindeutig falsch. Unabhängig von der Höhe von Schäden - es gibt eine Person die Schadenersatzansprüche anmeldet. Was die der Versicherung meldet wissen Sie nicht. Darüber hinaus müssen Sie in einer Schadenmeldung genau diese Punkt immer wieder beantworten (Familienstand, Beruf, Erreichbarkeit, etc.)
Hier handelt es sich auch nicht um einen Makler, sondern um einen Vertreter. Einem Berufskollegen traue ich eine solche Aussage nicht zu.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
*Schluck*
Ja, ihr habt ja recht!
Habe bloß nicht so intensiv darüber nachgedacht und dem „Vertrauensmann“
vertraut.
In meinen Versicherungsbedingungen steht, dass ich die Änderung unverzüglich
melden muss. Naja, bisher sind 6 Wochen vergangen.
Gut. Nun mache ich mir so meine Gedanken.
Habe mal auf die Homepage meiner Versicherung geschaut und gerechnet.
Haftplicht jetzt 28 Euro, dann 38 Euro
Unfallvers. jetzt 49,95 Euro (Laut Internet jetzt 46,30), dann 60,50 Euro
Hausrat jetzt 56,55 Euro (Laut Internet 51,75), dann 69,13 Euro
Das sind doch recht große Unterschiede, weil ich vorher etwas verdient habe -
jetzt nicht mehr.
Gibt es gute Versicherungen, die für Studenten spezielle Angebote machen?
Was ist mit den Fehlern in den Formularen, die ich entdeckt habe? z.B. darf die
Todesfallleistung max 20% der Progression betragen. Doch das ist nicht der
Fall. Was ist zu tun?
Unter welchen Umständen kann man noch über die Eltern versichert werden?
Sollte ich die Versicherung wechseln wollen, muss ich 3 Monate vor Ablauf des
Versicherungsjahres kündigen - oder?
Du kannst ihm im Schandensfall nicht nachweisen, dass er das
gesagt hat.
„meine Frau und mein Sohn und Opa haben alle mitgehört, wie er das empfohlen hat!“
Er behält Dich als Kunde und damit auch die Provision
Bei richtiger Beratung, auch wenn sie dem Kunden ein paar euro mehr kostet, ist wesentliich Kundenbindender, als ihn zum Versicherungsbetreug anzustiften.
Du wanderst nicht zur güstigeren Konkurrenz ab
Die Versicherung bekommt zwar ein wenig geringere Prämien,
kann sich je nach Versicherungsbedingungen wegen Falschangaben
im Schadensfall weigern zu zahlen, bzw. recht saftige
Nachzahlungen + Vertragsstrafen kassieren - schau mal in die
Versicherunsbed. rein
ist ein Wechsel
zu einer anderen (teureren Tarifgruppe) aufgrund des
Ausscheidens aus dem öffentlichen Dienst auch eine
Beitragserhöhung und damit ein Kündigungsgrund
Einfachste Möglichkeit (0,55€): Kündigung an die Haftpflichtversicherung schreiben.
Wenn sie es nicht akzeptieren, werden sie sich rühren.
Aber warum willst Du die private Haftpflicht kündigen?
Es ist m. E. die sinnvollste Versicherung überhaupt.
also ich habe in der Geschäftsstelle meiner Versicherung angerufen und
nachgefragt. Sie hat es vermerkt und gut ist. Sie meint, ich habe meine Pflicht
erfüllt und somit liegt kein Versäumnis meinerseits vor.
Falls die irgendwann einmal alle Verträge durchsehen und bei mir eine
Veränderung wahrnehmen, schicken sie mir eine Kündigung plus neuem Vertrag.
Diese Überprüfung kann aber angeblich Monate oder sogar Jahre dauern.
Das heißt, dass wir in Deutschland in der Zwischenzeit eine Vielzahl unterschiedlicher Versicherungsbedingungen haben. Die Frage ist, wie ist das Kündigungsrecht bei Anpassung definiert.
Hallo Hans,
ein Ausscheiden aus dem ÖD-Tarifbereich ist kein Grund zur Kündigung (Änderung des Tarifmerkmals). Eine Beitragserhöhung sehrwohl. Eine Beitragserhöhung liegt dann vor, wenn der Versicherer für die gleichen Leistungen im gleichen Tarif mehr Geld haben will.
Hallo auch,
nää das ist nicht normal. Normal ist die Aufnahme von Änderungsverträgen. Das bezieht sich auf die Verträge, in denen das Risiko-Tarifierungsmerkmal ÖD eingetragen ist. Der Versicherer kann dann entscheiden, ob der das sofort umsetzt oder zur nächsten Hauptfälligkeit. Ausnahme bildet MW hier die KFZ Versicherung. Hier wird zum Austrittdatum der Tarif geändert.
In deinem Fall würde ich entweder der Betreuer bitten dieses vorzunehmen oder die Gesellschaft direkt darüber zu informieren. Reine Vorsicht, denn im nachinein wills wieder mal keiner wissen und du hast von der telefonischen Meldung ja keinen Beleg.
Was ich nicht verstehe ist das mit der Kündigung. Der Vertrag wird ja nicht gekündigt, sondern nur auf einen neuen Tarif umgestellt???
Tja, ich würde das gerne verstehen. Es ist meiner erste Versicherung, die ich
selbst abgeschlossen habe und ich bin Laie mit normalem Menschenverstand.
Mehr auch nicht. Das reicht aber aus, um in dieser Situation skeptisch zu
werden.
Normal ist die Aufnahme von Änderungsverträgen.
Ja, es gibt bei meinem Formular, welches ich damals ausgefüllt habe die
Kästchen „Neuantrag“ und „Änderung“. Das klingt logisch!
In deinem Fall würde ich entweder der Betreuer bitten dieses
vorzunehmen oder die Gesellschaft direkt darüber zu
informieren.
Wie am besten? Mit beiden habe ich telefoniert und die wollten kein Schreiben
haben. Soll ich meinen Betreuer (es gibt da ja auch noch Kollegen) um das oben
genannte Formular bitten oder soll ich einfach einen Brief schreiben?
Was ich nicht verstehe ist das mit der Kündigung. Der Vertrag
wird ja nicht gekündigt, sondern nur auf einen neuen Tarif
umgestellt???
Das sehe ich auch so.
Ist das alles ein Grund sich nach einer anderen Versicherung umzusehen?
Welche würdet ihr empfehlen.
Was meinen die anderen dazu?
In deinem Fall würde ich entweder der Betreuer bitten dieses
vorzunehmen oder die Gesellschaft direkt darüber zu
informieren.
Wie am besten? Mit beiden habe ich telefoniert und die wollten
kein Schreiben haben. Soll ich meinen Betreuer (es gibt da ja auch :noch Kollegen) um das oben genannte Formular bitten oder soll ich :einfach einen Brief schreiben?
Am besten eine E-Mail an die Gesellschaft mit deiner Versicherungsnummer und der Bitte, eine kurze Bestätigung zu zusenden.
Ist das alles ein Grund sich nach einer anderen Versicherung
umzusehen?