Kündigung Fitnessstudio wegen Krankheit

Guten Tag,
Nehmen wir folgendes an:

A hatte einen Vertrag mit einem Fitnessstudio abgeschlossen wobei die Laufzeit 24 Monate beträgt.
Nach ein paar Monaten bekommt A Schmerzen im Handgelenk und geht nichtmehr trainieren. A besucht einen Arzt der Arthrose feststellt, ihm von übermäßiger Belastung abrät und ein Attest für das Fitnessstudio schreibt. Herr A kündigt somit schriftlich mit beigelegtem Attest die Mitgliedschaft im Fitnessstudio.

Im Attest steht:

In der letzten Zeit hatten sich belastungsabhängige Schmerzen im Bereich einer operativ versorgten Ellenfraktur link eingestellt. Entsprechende Befunde konnten erhoben werden. Eine weitere bildgebende Abklärung wurde eingeleitet. Bis auf nicht absehbare Zeit wurde dem Patienten angeraten, zuletzt durchgeführte Trainingsmaßnahmen zu unterlassen.

Das Fitnessstudio möchte ihn nun zu einem Arzt ihres Vertrauens schicken und die Kündigung nicht anerkennen. Desweiteren wurde A zur Zahlung des Beitrags schriftlich aufgefordert.
Ebenso wurde A mit einem Rechtsanwalt gedroht.

Wie soll A verfahren? Er kann nichtmehr trainieren, wegen starker Schmerzen. Das Fitnessstudio droht aber mit einem Anwalt. Sollte A die Sache gleich einem Anwalt überlassen?

Vielleicht habt ihr Ideen zu dieser Geschichte.

Das Fitnessstudio möchte ihn nun zu einem Arzt ihres
Vertrauens schicken

dann geht er hin, die Diagnose wird bestätigt, die Kosten trägt das Studio.(ich gehe jetzt mal davon aus, das die fiktive Person die Wharheit gesagt hat und nicht simuliert hat um aus dem Vertrag heraus zu kommen.)

und die Kündigung nicht anerkennen.

muss es dann aber

Desweiteren wurde A zur Zahlung des Beitrags schriftlich
aufgefordert.

Beträge die den Zeitraum vor der Kündigung betreffen müssen natürlich beglichen werden. Beträge danach nicht.

Ebenso wurde A mit einem Rechtsanwalt gedroht.

na und? wer im Recht ist braucht davor keine Angst zu haben.

Wenn A sich aber nicht einem neuen Arzt anvertrauen möchte? Er hat bereits einen Arzt seines Vertrauens und möchte ungern anderen Ärzten seine Krankheit erzählen.

Das Studio muss die Kündigung trotzallem anerkennen, das ist doch richtig?

Hi

Wenn A sich aber nicht einem neuen Arzt anvertrauen möchte?

A muß sich dem neuen Arzt nicht anvertrauen, sondern nur die Diagnose bestätigen lassen.

hat bereits einen Arzt seines Vertrauens und möchte ungern
anderen Ärzten seine Krankheit erzählen.

Da es immer wieder Menschen gibt, die mit diversen Flunkereien aus Verträgen rauskommen wollen, kann man eigentlich schon verstehen, daß sich der Vertragspartner absichern will.
Also wenn A keine Angst haben muß, daß die Diagnose nicht hält, weil A von seinem Arzt ein „Freundschaftsgutachten“ bekommen hat, dann soll er einfach zum Arzt des Vertragspartner gehen und die Diagnose bestätigen lassen kann.
Athrose ist ja keine Krankheit, die in den absoluten Intimbereich eines Menschen gehört und es daher verständlich wäre, daß man nicht jedem Arzt davon erhzählen will

Gruß
Edith

Moin,

was steht im Vertrag hinsichtlich Kündigung?

Im Attest steht:

Das ist zweitrangig.

In der letzten Zeit hatten sich belastungsabhängige Schmerzen
im Bereich einer operativ versorgten Ellenfraktur link
eingestellt.

War OP vor Vertragsschluss mit Fitnessstudio? Wurde dies bei Vertragsschluss angegeben?

Bis auf nicht absehbare Zeit wurde dem Patienten angeraten, zuletzt
durchgeführte Trainingsmaßnahmen zu unterlassen.

Gibt es alternative Trainingsangebote/möglichkeiten?

Desweiteren wurde A zur Zahlung des Beitrags schriftlich
aufgefordert.

Wenn der Gesamtbetrag für 24 Monate vertraglich im Voraus zu bezahlen ist, dann ist dies vereinbart, der Betrag fällig.

Wie soll A verfahren? Er kann nichtmehr trainieren, wegen
starker Schmerzen.

Persönliches Risiko (?), erst einmal nicht vom Fitnessstudio zu verantworten.

Vielleicht habt ihr Ideen zu dieser Geschichte.

Die Aussichten auf Vertragskündigung scheinen ungünstig zu stehen, ein Blick in den Vertrag könnte hilfreich sein.

Franz