folgendes Problem, bei dem ich auf Euren guten Rat hoffe:
Seit 2 Jahren Arbeite ich nun in einer Festanstellung, mit einem Bruttolohn von 2300,- Euro/mtl. Mein Lebensgefährte und ich haben für dieses Jahr unsere Familienplanung angesetzt, sprich, wir haben nicht verhütet und auf baldigen Nachwuchs gehofft. Nun habe ich plötzlich und unerwartet meine Kündigung bekommen! Man bietet mir allerdings eine Halbtagstelle (halbes Gehalt!!!) an, die Bedingungen sind noch unklar. Durch die mangenden zwischenmenschlichen Beziehungen, schlechte Stimmung und die vorgeschobenen Gründe für die Kündigung („nur 4 Überstunden die Woche …“) graut es mir davor hier noch länger arbeiten zu müssen ohne ein Magengeschwür davonzutragen.
Ich weiß nicht was ich jetzt tun soll. Ich meine rein aus finanzieller Sicht.
Arbeitslos und bald darauf Schwanger? Halbtagststelle und dann schwanger?
Was ist wenn ich die Stelle annehme und dann gekündigt werde?! Dann fließt das niedrige Gehalt in die Berechnung meines Arbeitslosengeldes ein und ich stehe mit weniger da, als jetzt, wenn ich eben jetzt Arbeitlslos werde.
Wir haben unsere Familienplanung schon einmal aus beruflichen Gründen verschieben müssen, und möchten das Thema ungere wieder hinten anstellen.
Ich hoffe sehr auf Eure guten Ideen und Ratschläge.
Vielen Dank!
Arbeitslos und bald darauf Schwanger? Halbtagststelle und dann
schwanger?
Was ist wenn ich die Stelle annehme und dann gekündigt werde?!
Dann fließt das niedrige Gehalt in die Berechnung meines
Arbeitslosengeldes ein und ich stehe mit weniger da, als
jetzt, wenn ich eben jetzt Arbeitlslos werde.
Auch wenn es vielleicht nicht die beste Option ist:
Wenn Du die Halbtagsstelle nimmst und dann schwanger wirst, bist Du vor Arbeitslosigkeit erst einmal fast die nächsten 2 Jahre geschützt.
Ab dem Zeitpunkt der Schwangerschaft hast Du Mutterschutz - und nach der Entbindung kannst Du bis zu 12 Monate Elternzeit nehmen.
Dieses „ruhende Arbeitsverhältnis“ ist auf Deinem Lebenslauf mit Sicherheit besser als einige Jahre „ohne Anstellung“: Arbeitslos, dann schwanger und dann aus der Arbeitslosigkeit zurück in die Jobwelt ist Horror pur!
Und wenn Du dann in 2 Jahren wieder die Arbeitswelt betrittst, kannst Du Dich in der Zwischenzeit immer noch nach was Neuem umsehen.
Finanziell ist diese Option möglicherweise ein Stück schlechter als ALG1, aber gerade wenn Du Kinder möchtest würde ich die langfristigen Karriereaussichten im Auge behalten!
Evtl. noch eine weitere Überlegung: da noch nicht so lange berufstätig, ist die Zeit des ALG I recht kurz, dann kommt Hartz IV…
Bei Mutterschaft und Eltern-Auszeit ist der Zeitraum, in dem du abgesichert bist, wahrscheinlich viel länger.
Auch hättest du wenigstens eine 1/2 - Tagsstelle, bis der Nachwuchs tatsächlich im Anmarsch ist, vielleicht klappt’s ja ganz schnell, dann brauchst du die Stelle nur für kurze Zeit auszuhalten… Kommt natürlich auch drauf an, wie schlecht die Situation dort tatsächlich ist.